Amano Group plant acht neue Hotels bis 2028

| Hotellerie Hotellerie

Die in Berlin ansässige Amano Group setzt ihren Expansionskurs fort. Das Unternehmen plant, bis zum Jahr 2028 insgesamt acht weitere Hotels zu eröffnen. Die derzeitige Zimmerkapazität soll durch die neuen Projekte um über 1.500 Zimmer erweitert werden, womit die Gruppe in den kommenden drei Jahren auf mehr als 3.000 Zimmer anwächst. Die neuen Standorte umfassen Leipzig, Hamburg, München, Berlin und London.

Strategische Verdichtung in europäischen Metropolen

Mit der angekündigten Erweiterung bekräftigt die Amano Group ihre strategische Ausrichtung, die Präsenz in starken urbanen Destinationen mit hoher Aufenthaltsdichte und intensiver Reisetätigkeit auszubauen. Ziel ist es, das Hotelnetzwerk in bedeutenden europäischen Metropolen weiter zu verdichten und die Marke langfristig als festen Bestandteil des modernen Stadtlebens zu etablieren.

Konkrete Projekte in Deutschland und Großbritannien

Die acht neuen Standorte entstehen in bestehenden und geplanten Kernmärkten. In Leipzig soll das Hotel Amano Leipzig Group mit 274 Zimmern Anfang 2027 eröffnet werden. Hamburg erfährt eine Erweiterung in einem der bedeutendsten deutschen Städtemärkte: Hier sind drei neue Hotels mit insgesamt 512 Zimmern im Bau und in Planung. Für München ist ein zusätzlicher Standort vorgesehen. Das Amano München Hotel wird im Herbst 2026 am Stachus mit 277 Zimmern eröffnen. In Berlin sind zwei weitere Projekt-Eröffnungen mit insgesamt 320 Zimmern im Herzen der Hauptstadt geplant, davon eines in der City West und eines an der Oberbaumbrücke. Die internationale Präsenz wird durch einen zweiten Standort in London erweitert: Ein Hotel mit 70 Zimmern ist in Planung in Covent Garden.

Vertrauen in urbane Konzepte

Ariel Schiff, Geschäftsführer der Amano Group, äußerte sich zu den Wachstumsplänen: „Mit dem derzeitigen Wachstum von über 1.500 Zimmern setzen wir ein neues, klares Zeichen: Wir glauben an urbane Hotelkonzepte, die mehr sind als Standard – und wir glauben an die Metropolen, in denen wir investieren. Leipzig, Hamburg, München, Berlin und London sind Schlüsselstandorte für uns. Wir freuen uns, unsere Marke dort weiter zu etablieren und dabei Stil, Lokalität und Gastfreundschaft auf hohem Niveau zu verbinden.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Hyatt und Coporgest haben Verträge für das neue Park Hyatt Comporta unterzeichnet, das 2029 in Portugal eröffnen soll. Die Anlage umfasst 58 Zimmer, mehrere Villen und Serviced Residenzen nahe Lissabon.

Der Unternehmer und Hoteleigentümer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Neben seinem Engagement bei Kühne+Nagel, Hapag-Lloyd und Lufthansa stand er mit seiner Frau Christine hinter den Hotels The Fontenay in Hamburg und Castell Son Claret auf Mallorca.

Die Villa Florhof in Zürich ist nach zweieinhalbjähriger Bauzeit als erstes Lalique Boutique Hotel neu eröffnet worden. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 15. Jahrhundert bietet 13 Zimmer, Gastronomieflächen und historische Ausstattungsmerkmale.

Die Privathotels Dr. Lohbeck verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 einen Nettoumsatz von 54 Millionen Euro.Treiber des Wachstums sind Inlandsreisen in Deutschland und Österreich sowie eine Gesamtauslastung von 60 Prozent.

Der GaultMillau prämiert das Appenzeller Huus in Gonten als Hotel des Jahres 2027. Neben einer ausgezeichneten Gastronomie unter Michael Gollenz umfasst der Hotelkomplex umfangreiche Weinkeller und einen spezialisierten Wellnessbereich.

Der Tourismus in Hamburg hat im ersten Halbjahr geringfügig zugelegt. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,5 Prozent auf 7,76 Millionen. Wachstumstreiber ist der deutsche Markt.

Die DQuadrat Living GmbH übernimmt das Intercity Hotel am Hauptbahnhof Bonn und führt den Betrieb als Mercure Hotel Bonn City Center weiter. Das bestehende Personal wird übernommen, zudem sind schrittweise Renovierungsarbeiten geplant.

Auf Mallorca eröffnet 2026 The Völkers House von Christian und Ninon Völkers. Das 28 Hektar große Country Estate umfasst 15 Suiten, ein Restaurant, einen Spa sowie ein Equestrian Centre mit Poloplatz.

Das Schlosshotel Berlin führt ein neues Long-Stay-Konzept ein und erweitert sein Angebot hierfür um 15 sogenannte "Schloss Residences". Das Modell kombiniert klassische Übernachtungen mit flexibel buchbaren Servicedienstleistungen.

Pressemitteilung

Was rechtfertigt einen Zimmerpreis von mehreren tausend Franken pro Nacht? Viele würden spontan an spektakuläre Einrichtung, Sterne-Gastronomie oder den Blick auf den St. Moritzersee denken. Für Pia Baumann, Director Front of House im Luxus-Hotel Grace La Margna in St. Moritz, liegt die Antwort an einer ganz anderen Stelle: bei den Menschen.