American Express und HRS kooperieren bei Abrechnung von Geschäftsreisen

| Hotellerie Hotellerie

American Express und HRS wollen, mit neuen Technologien für die Corporate-Kunden, Hotelabrechnungsprozesse und bündeln und vereinfachen. Unternehmen in Deutschland können jetzt, neben Kosten für Flug und Bahn, auch über HRS getätigte Hotelbuchungen in ihrem zentralen Firmenkonto konsolidieren.

„American Express möchte seinen Geschäftskunden das Management von Geschäftsausgaben so einfach wie möglich machen. Fast ein Drittel der Firmenausgaben werden für Hotelbuchungen aufgewendet. Daher war es uns wichtig, auch mit HRS als einem der führenden Lösungsanbieter in diesem Bereich zu kooperieren und das BTA um Ausgaben für Hotels zu erweitern“, sagt Sonja Scott, Country Manager von American Express in Deutschland.

Mit der erweiterten Nutzungsmöglichkeit des BTA sei der Wunsch zahlreicher American Express Corporate Kunden umgesetzt worden: Firmenkunden können nun alle betriebsbedingten Kosten, die während eines Hotelaufenthalts anfallen, zukünftig zentral abrechnen. Die Corporate Kunden von American Express vermeiden damit aufwändige Reisekostenabrechnungen und managen effizient einen Großteil ihrer Geschäftsreiseausgaben. Mit dem BTA können sie rund zwei Drittel der Geschäftsreiseausgaben – Flüge, Hotels und Bahntickets – konsolidieren.

Komplett automatisierter Bezahl- und Abrechnungsprozess

HRS liefert mit seiner Lösung „Invisible Pay“ automatisch die Rechnungsdaten für den Hotelaufenthalt an das Reisekostensystem des Unternehmens. „Effizienzsteigerungen wie die automatisierte Rechnungsverarbeitung können dazu beitragen, die Einhaltung der Reiserichtlinien um bis zu 30 Prozent zu erhöhen“, sagte HRS CEO Tobias Ragge. „American Express-Kunden profitieren von einer höheren Buchungsquote der bevorzugten Hotels sowie von Effizienzsteigerungen für Reisende und das Finanzteam.“

HRS nutzt die Automatisierung, um die Rechnungsinformationen zu überprüfen, zu digitalisieren und automatisch an das BTA zu übertragen. Ein wesentlicher Vorteil für den Reisenden: Dadurch entfällt das Anstehen beim Check-out.

„Hotelabrechnungsprozesse können sehr aufwändig sein und wir decken durch die Integration von HRS in das BTA das Bedürfnis unserer Firmenkunden nach einem effizienten Travel Management ab,“ so Sonja Scott. Zukünftig werden von der Hotelbuchung über HRS bis zur Abrechnung durch American Express alle Daten in einem vollautomatisierten Prozess gebündelt. Dies ermöglicht schnellere Prozesse während und nach der Geschäftsreise und führt damit zu einer höheren Akzeptanz des Reiseprogramms innerhalb der Belegschaft.

Volle Kostenkontrolle und Vorsteuerabzug

Mit der BTA-Abrechnung erhalten Firmenkunden neben den Daten für Flüge und Bahn alle während des Hotelaufenthalts angefallenen Kosten. Unternehmen können so alle umsatzstarken Geschäftsreiseausgaben gebündelt einsehen und haben durch die zentrale Genehmigung und Bezahlung stets volle Kostenkontrolle.

Firmenkunden werden zudem die unterschiedlichen Mehrwertsteuersätze ausgewiesen, wodurch ein einfacher Vorsteuerabzug möglich ist. Außerdem müssen Firmenkunden nicht in finanzielle Vorleistung gehen und durch das verlängerte Zahlungsziel von 28 Tagen nach Abrechnungsstellung wird ein verbesserter Cashflow gewährleistet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.