Apartments & Villas: Accor steigt in die Vermietung von Luxuswohnungen ein

| Hotellerie Hotellerie

Accor hat den Start der "Apartments & Villas"-Website angekündigt, die sich ganz der Vermietung von Privatwohnungen und Hotelimmobilien mit Longstay-Angeboten widmet. Die Website stellt mehr als 50.000 Apartments, Villen und Chalets zur Verfügung. Wie unter anderem Skift kommentierte, sei die Plattform aber kein echter Einstieg in den Markt der Kurzzeitvermietung. Vielmehr handele es sich um eine neue Vermarktungsstrategie.

Während der COVID-19-Krise haben sich Marken-Residenzen, die typischerweise privates Wohneigentum mit luxuriösem Branding und Hoteldienstleistungen kombinieren, als sehr widerstandsfähig erwiesen. In zehn Jahren ist der Sektor um 170 Prozent gewachsen, und trotz eines schwierigen Umfelds dürfte 2020 mit der Eröffnung von mehr als 100 zusätzlichen Projekten ein weiteres Rekordjahr werden.

Darüber hinaus meldet laut Savills ein Drittel der globalen Märkte ein gesteigertes Interesse von Käufern, die ihren Hauptwohnsitz erweitern möchten. Dieser wachsende Wunsch nach Platz, gepaart mit der Zunahme der Arbeit von zu Hause aus, könnte entsprechenden Resort-Projekten einen Schub geben. 

Die von Savills dokumentierten globalen Trends spiegeln sich im schnell wachsenden Markenresidenz-Portfolio von Accor wider. Accor betreibt derzeit weltweit 30 Branded-Residence-Projekte, weitere 70 befinden sich in der Entwicklung. Besonders ausgeprägt ist dieses Wachstum im Segment der Lifestyle-Residenzen, in dem Accor mit SLS Residences führend in der Expansion ist. Accor betreibt bereits sechs Lifestyle-Markenprojekte, weitere 18 befinden sich in der Entwicklung. In vielen Fällen entscheiden sich die Käufer von Markenresidenzen dafür, ihre Häuser über ein verwaltetes Mietprogramm zur Verfügung zu stellen. 

Auf der "Apartments & Villas"-Website können Gäste voll ausgestattete Apartments, Villen, Häuser und Suiten buchen und dabei alle Vorteile des ALL-Treueprogramms in Anspruch nehmen. 


Zurück

Vielleicht auch interessant

Am Ortsrand von Kopfing im Dreiländereck Österreich, Deutschland und Tschechien ist die Waldentdeckerwelt eröffnet worden. Teil des erweiterten Angebots ist ein Baumhotel mit 21 Baumhäusern. Die Anlage befindet sich im Sauwald und ergänzt den bestehenden Naturerlebnispark.

Die Hotelkooperation Akzent Hotels setzt künftig auf digitale Kundenbindung und Sprach-KI, um die Buchungsprozesse zu optimieren und das Personal zu entlasten. Zudem begrüßt der Verband mit dem Akzent Hotel Bavaria in Oldenburg ein neues Mitglied in seinen Reihen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Quartal 2026 einen deutlichen Rückgang. Trotz steigender Betreiberinsolvenzen und hoher Betriebskosten bleibt das Interesse institutioneller Investoren aufgrund geringer Neubauaktivitäten laut Savills aber stabil.

Das Frankfurter Hotel The Florentin stellt seinen neuen, 1.000 Quadratmeter großen Wellnessbereich vor. Das Angebot umfasst neben einem Innenpool und Fitnessbereichen auch spezielle Mitgliedschaften für die Gäste.

BWH Hotels Central Europe hat im Jahr 2025 insgesamt 18 neue Hotels in ihre Gruppe aufgenommen und damit das Ergebnis des Vorjahres um 38 Prozent gesteigert. Für das laufende Jahr strebt BWH ein Wachstum in einer vergleichbaren Größenordnung an.

Das Sporthotel Zoll in Sterzing eröffnet nach Umbau im Juni 2026 neu. Laut Unternehmensangaben liegt der Fokus künftig auf strukturierten Sport- und Trainingsprogrammen. Das Haus hat ein Performance- und Recovery-Center mit 700 Quadratmetern Fläche eingerichtet.

Die TUI Group eröffnet im Mai 2026 mit dem TUI Blue Paro Taktsang ihr erstes Hotel in Bhutan. Das Projekt ist Teil einer Expansionsstrategie, die mehr als 30 neue Hotelvorhaben in Asien umfasst.

Das europäische Hoteltransaktionsvolumen verzeichnet für 2025 ein moderates Wachstum auf 23,6 Milliarden Euro. Während der deutsche Markt mit steigenden Kosten und Pächterinsolvenzen kämpft, gewinnen partnerschaftliche Investmentmodelle und das Luxussegment international an Bedeutung.

Petra Hedorfer hat im Podcast „Zukunft Hotel“ die Aufgaben der Deutschen Zentrale für Tourismus und die Bedeutung internationaler Gäste für Deutschland erläutert. Dabei nannte sie Kennzahlen zu Übernachtungen, Herkunftsmärkten und aktuellen Entwicklungen im Inbound-Tourismus.

Das ehemalige Mercure Hotel am Bielefelder Johannisberg firmiert seit März 2026 als Sunday Hotel unter der Leitung der Prism Group. Während das Personal übernommen wird, plant der Eigentümer Aroundtown Investitionen in die Modernisierung des Hauses.