Arbeiten im Hotel: Accor startet „Hotel Office“

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem neuen Konzept „Hotel Office“ will die Hotelgruppe Accor ein Bedürfnis zahlreicher Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stillen und bietet deshalb nun Arbeitsplätze in Hotelzimmern an: Über 200 Hotels des Accor-Netzwerkes in der DACH-Region bieten das „Hotel Office“-Angebot aktuell oder zukünftig an. Darunter Häuser in Großstädten wie Berlin, Hamburg, München, Wien, Zürich, Genf und Basel, aber auch in vielen mittleren und kleineren Städten.

„Millionen von Menschen passen sich an neue Arbeitsweisen an. Das hat uns inspiriert, diesen Trend zu unterstützen, indem wir ein einzigartiges Büroerlebnis schaffen, das den Bedarf an ruhigen, eigens dafür vorgesehenen Arbeitsräumen mit dem Komfort und den Annehmlichkeiten eines Hotels verbindet. ‚Hotel Office‘ ist wie Home-Office, nur besser. Es stellt sicher, dass Remote Working optimiert werden kann: Mit einem professionellen Arbeitsplatz, der auch Raum für Entspannung und Privatsphäre bietet“, erklärt James Wheatcroft, zuständig für Marketing Accor Northern Europe.

Die klare Trennung von Arbeit und Privatleben ist für viele berufstätige Menschen ein zentrales Anliegen, darüber hinaus kann es zu Hause auch zu allerlei Ablenkungen – zu Lasten der Produktivität – kommen. Das neue „Hotel Office“ Angebot geht auf diese Bedürfnisse ein und bietet Raum für alle, die Zuhause nicht genug Platz haben, nicht ungestört arbeiten können oder die Abwechslung zu den eigenen vier Wänden suchen.

„Hotel Office“ kann online gebucht werden. Die Tagesgäste können je nach Hotel und lokalen Vorgaben alle Annehmlichkeiten wie Sauna oder Fitnessräume nutzen und auch ein Speisen- und Getränkeangebot steht zur Verfügung – WIFI ist im Preis inkludiert.

Der Check-In ist derzeit ab 9:00 Uhr morgens und der Check-Out bis 18:00 Uhr möglich. Die Stornierung der Buchungen ist dabei bis 14.00 Uhr des geplanten Ankunftstages kostenlos möglich, nach dieser Zeit wird der erste Tag in Rechnung gestellt. Außerdem können Mitglieder des Accor Loyalty Programms ALL – Accor Live Limitless bis zum 31. Dezember 2020 von einem zusätzlichen Rabatt und doppelten Prämienpunkten bei der Buchung von „Hotel Office“ in einem der Hotels in der DACH-Region profitieren.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.

Stayery expandiert nach München und übernimmt ein Apartmenthaus am Oberwiesenfeld mit 105 Einheiten. Die Eröffnung des konvertierten Bestandsgebäudes am Olympiapark ist für Anfang 2027 geplant.

Seetelhotels meldet einen Ransomware-Angriff auf interne IT-Systeme. Ein möglicher Datenabfluss wird untersucht; bei Buchungen und Anfragen kann es zu Verzögerungen kommen.

Die Radisson Hotel Group hat in Breslau ihr 20. Prize-by-Radisson-Hotel eröffnet. Das Haus im Sky Tower verfügt über 208 Zimmer und ist der zweite Standort der Marke in Polen.

Accor tritt mit dem geplanten ibis Styles Helsinki Helka erstmals in den finnischen Hotelmarkt ein. Das Haus mit 157 Zimmern soll Ende 2027 aus dem traditionsreichen Hotel Helka hervorgehen.

Das bisherige Mercure Tagungs- und Landhotel Krefeld soll ab Januar 2027 als eigenständiges Haus unter dem Dach einer neu gegründeten GmbH fortgeführt werden. Das bestehende Team soll bleiben; neue Tagungskonzepte sind in Arbeit.

Der Ulmer Gemeinderat hat nach einem Bericht der Südwest Presse mit knapper Mehrheit eine Bettensteuer beschlossen. Ab 2030 sollen Übernachtungsgäste drei Euro pro Nacht zahlen.