Architekt von Adlon-Hotel: Rüdiger Patzschke gestorben

| Hotellerie Hotellerie

Der Architekt des Berliner Luxushotels Adlon, Rüdiger Patzschke, ist tot. Er sei nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 84 Jahren bereits am 6. Mai gestorben, teilte sein Büro am Mittwoch mit. Patzschke habe bis zuletzt als Architekt gearbeitet. «Auch wenn er nun von uns gegangen ist, werden seine Werke weiterleben und das Berliner Stadtbild für immer prägen», sagte Robert Patzschke, Sohn des Verstorbenen sowie geschäftsführender Gesellschafter des Patzschke-Architekturbüros.

Gemeinsam mit seinem Zwillingsbruder Jürgen Patzschke, der bereits im Jahr 2020 starb, gründete Rüdiger Patzschke vor über 50 Jahren sein Architekturbüro in Berlin. Weltweit entwarfen die Brüder der Mitteilung zufolge mehr als 600 Gebäude, von denen sich gut die Hälfte in Berlin befindet.

Eines der wohl bekanntesten Gebäude ist das unter Prominenten beliebte Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Das Fünf-Sterne-Hotel wurde nach dem Vorbild seines legendären Vorgängers am selbem Ort wiedererbaut und 1997 wiedereröffnet. Das frühere Grandhotel war 1945 kurz nach Kriegsende durch ein Feuer zerstört worden. Das wiedererrichtete Hotel war das erste neue Gebäude am Pariser Platz, wo der Zweite Weltkrieg und die DDR alle alten Prachtbauten zerstört hatten. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das legendäre ICC in Berlin soll nach Jahren als «Lost Place» zum Hotspot für Kunst und Kreativwirtschaft werden. Der Senat empfiehlt die Vergabe an eine Gruppe, die ein neues Kongresshotel anbauen will.

Co-Living-Anbieter Habyt eröffnet Anfang August ein neues Aparthotel mit 319 Einheiten im Wiener Nordbahnviertel. Das Projekt zeichnet sich durch eine nachhaltige Bauweise und eine flexible Nutzung für Geschäftsreisende aus.

Die niederländische Hotelkette Fletcher Hotels setzt den Expansionskurs in Deutschland fort und übernimmt mit dem ehemaligen Romantik Berghotel Astenkrone den zweiten deutschen Betrieb innerhalb einer Woche.

Das Hotel Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach wird nach einer Modernisierung im Spätsommer wiedereröffnet. Der europäische Spa-Anbieter bringt damit sein gesundheitstouristisches Konzept mit Thermal-Infrastruktur erstmals nach Deutschland.

Marriott International und Blacksand haben ein Abkommen über den Bau von zehn Hotels mit über 1.300 Zimmern in Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Projekte sollen bis 2030 realisiert werden und über 6.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Premier Inn hat die Eröffnung eines neuen Hotels in Bremerhaven bekanntgegeben. Mit dem Standort an der Wesermündung wächst das Unternehmen nach eigenen Angaben auf 73 Hotels in Deutschland. Das neue Haus befindet sich direkt am Deich zwischen Hafen und Innenstadt und umfasst 115 Zimmer auf sieben Etagen.

Bislang war nur bekannt, dass Motel One zu den Hotelgruppen zählt, die an Teilen des Revo-Hospitality-Portfolios Interesse zeigen. Nun nennt eine Wettbewerbsbehörde weitere konkrete Standorte. Demnach will die Hotelgruppe Häuser in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn übernehmen.

Ein laufendes Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts macht erstmals einen Interessenten aus dem Investorenprozess der Revo Hospitality Group öffentlich. Motel One plant demnach die Übernahme von zehn Hotels in Deutschland.

Mandarin Oriental hat an der Südwestküste Mallorcas das neue Resort Mandarin Oriental Punta Negra eröffnet. Die Anlage in Calvià verfügt über 131 Zimmer sowie umfangreiche Wellness- und Gastronomieangebote.

Das Hotel Dein Engel in Oberstaufen plant mit dem Projekt „Engels Ursprung“ eine umfangreiche Erweiterung. Vorgesehen sind unter anderem neue Wasser- und Freizeitbereiche, zusätzliche Gastronomieflächen sowie ein Veranstaltungsraum. Das Hotel beziffert die Investitionen auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag.