Aroundtown plant weitere Umwandlungen von Bürogebäuden zu Serviced Apartments

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Aroundtown will nach eigenen Angaben die Umwandlung von Büroimmobilien in gemischt genutzte Gebäude mit Serviced Apartments in mehreren europäischen Städten ausbauen. Das Immobilienunternehmen verfolge dabei eine sogenannte Mixed-Use-Strategie, bei der bestehende Büroobjekte um zusätzliche Nutzungen ergänzt würden. Geplante oder bereits laufende Projekte gibt es demnach unter anderem in Berlin, Frankfurt am Main, Dortmund, Hannover und Athen. Grundlage der Angaben ist eine Unternehmensmitteilung.

Nach Darstellung von Aroundtown sollen Serviced Apartments bestehende Bürostandorte ergänzen und Teil einer breiteren Nutzungsmischung werden. Das Unternehmen verweist darauf, dass neben Apartments auch Gastronomie-, Fitness- und Konferenzangebote in entsprechende Konzepte integriert werden könnten.

Aroundtown setzt auf gemischte Nutzungen in Innenstadtlagen

Wie das Unternehmen mitteilt, sei ein Beispiel für diese Strategie die Immobilie Coolse Poort in Rotterdam. Das frühere Bürogebäude sei umfassend modernisiert und zu einem gemischt genutzten Objekt umgebaut worden. Heute umfasse das Gebäude Serviced Apartments, Konferenzflächen sowie weitere Angebote wie ein Fitnessstudio.

Barak Bar-Hen, Vorstandsvorsitzender von Aroundtown, erklärt: „Büros bleiben ein zentraler Bestandteil urbaner Räume – gleichzeitig verändern sich marktübergreifend die Anforderungen an Gebäude. Mit Mixed-Use-Konzepten entwickeln wir Bestandsimmobilien gezielt weiter und ergänzen sie um Nutzungen wie Hospitality, Gastronomie oder Fitness.“ Weiter sagt er: „Serviced Apartments sind dabei ein wichtiger Baustein, insbesondere in innerstädtischen Lagen, weil sie flexible Aufenthaltsformate ermöglichen. Sie verbinden eine hohe Nachfrage mit attraktiven langfristigen Ertragsperspektiven, oftmals attraktiver als reguläre Büromieten, und ergänzen bestehende Bürostandorte um eine Nutzung, die zur Belebung und nachhaltigen Wertentwicklung urbaner Quartiere beiträgt.“

Mehrere Projekte befinden sich bereits im Umbau

Nach Angaben des Unternehmens wurde im Jahr 2025 in Rüsselsheim die Umwandlung eines Bürogebäudes in ein Hotel abgeschlossen. Die Immobilie sei anschließend an B&B Hotels vermietet worden. Ein ähnlicher Ansatz werde auch in anderen europäischen Städten verfolgt. In Kensington in London entstünden nach Unternehmensangaben 70 Serviced Apartments in zwei modernisierten Gebäuden.

Für Deutschland nennt Aroundtown mehrere laufende und geplante Vorhaben. In Dortmund sollen am Königswall 51 Serviced Apartments entstehen, deren Fertigstellung für den Sommer 2026 vorgesehen sei. Ein weiteres Projekt in der Dortmunder Hansastraße umfasse 134 Apartments und solle Ende 2026 abgeschlossen werden.

In Berlin befinden sich nach Unternehmensangaben mehrere Vorhaben in Umsetzung. Am Alexanderplatz sollen in der Karl-Liebknecht-Straße 285 Serviced Apartments entstehen. In der Marburger Straße nahe dem Kurfürstendamm seien 84 Apartments geplant. Hinzu komme ein weiteres Projekt in der Köpenicker Straße mit 161 Einheiten. Die Fertigstellungen seien zwischen Ende 2026 und 2027 vorgesehen.

Auch in Frankfurt am Main verfolgt Aroundtown mehrere Umwandlungen. In der Stuttgarter Straße nahe dem Hauptbahnhof sei ein Projekt mit 188 Serviced Apartments vorgesehen. In der Bleichstraße werde ein Bürogebäude teilweise zu einem Serviced-Apartment-Konzept mit 86 Einheiten umgebaut. Die Fertigstellungen seien für 2027 beziehungsweise 2028 geplant.

Darüber hinaus nennt das Unternehmen Projekte in Hannover mit 83 Apartments sowie in Athen mit 43 Apartments. Weitere Vorhaben in München, Stuttgart und Essen befänden sich nach Unternehmensangaben in der Planungsphase.

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