Atari-Hotels: Video-Spiele-Pionier plant Hotelkette

| Hotellerie Hotellerie

Der Videospiel-Pionier Atari will mit Partnern in die Hotelbranche einsteigen. Noch in diesem Jahr soll das erste Atari-Hotel in Phoenix in Arizona entstehen. Sieben weitere Häuser sind in Planung und sollen „Gamern“ alle Möglichkeiten bieten, ihrer Leidenschaft nachzugehen.So seien, neben Hotelzimmern, auch Augmented- und Virtual-Reality-Stationen sowie Raum für eSport-Turniere vorgsehen.

Neben dem Hotel in Phoenix sind weitere Atari-Häuser in Austin, Chicago, Denver, Las Vegas, San Francisco, San Jose und Seattle geplant. Atari setzt bei der Umsetzung der Hotelpläne auf eine Kooperation. Die GSD Group , mit dem Filmproduzenten Napoleon Smith III an der Spitze, erhält die Rechte von Atari für eine Lizenzgebühr von 600.000 US-Dollar und muss fünf Prozent der Umsätze abgeben. Ebenfalls an Bord sein soll der Apple-Co-Gründer  Steve Wozniak.

In der Spielbranche hat Atari schon länger nicht mehr mit Neuentwicklungen von sich reden gemacht, genießt allerdings immer noch Kultstatus. Auch die Idee des Gaming-Hotels ist nicht neu. Die erste Herberge für Video-Spieler entstand vor einigen Jahren in Amsterdam.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.

​​​​​​​Marriott International hat nach eigenen Angaben eine Vereinbarung für den Betrieb des Hotelprojekts Seegut am Tegernsee in Bad Wiessee unterzeichnet. Das Resort soll künftig unter der Marke The Luxury Collection geführt werden. Die Eröffnung ist laut Mitteilung für das Jahr 2029 vorgesehen.

Das Sunneschlössli in Nesselwängle im Tiroler Tannheimer Tal bekommt neue Eigentümer. Nina und Matthias Kienzle übernehmen das Boutique-Apartmenthaus zum 1. Juli 2026. Das Ehepaar war nach eigenen Angaben seit 15 Jahren regelmäßig Gast des Hauses.

Nach der Insolvenz der Revo-Hospitality-Gruppe übernimmt die neu gegründete Ernst Leitz Hotel GmbH unter Führung der Familie Kaufmann das Ernst Leitz Hotel in Wetzlar. Die operative Leitung wird der Treugast Solutions Group übertragen.

Die Radisson Hotel Group baut ihr Portfolio in Deutschland und Österreich durch drei neue Standorte in Ahlbeck, Wien und Lustenau aus. In Kooperation mit der 1912 Hotels GmbH wächst die Präsenz der Gruppe in der DACH-Region damit auf insgesamt 90 Hotels.

Die Landlust Hotels bauen ihre Präsenz in Europa aus und integrieren fünf neue Partnerbetriebe in das Portfolio. Damit umfasst die Kollektion nun insgesamt 40 Häuser mit Schwerpunkten auf Regionalität und Naturverbundenheit.