Atari-Hotels: Video-Spiele-Pionier plant Hotelkette

| Hotellerie Hotellerie

Der Videospiel-Pionier Atari will mit Partnern in die Hotelbranche einsteigen. Noch in diesem Jahr soll das erste Atari-Hotel in Phoenix in Arizona entstehen. Sieben weitere Häuser sind in Planung und sollen „Gamern“ alle Möglichkeiten bieten, ihrer Leidenschaft nachzugehen.So seien, neben Hotelzimmern, auch Augmented- und Virtual-Reality-Stationen sowie Raum für eSport-Turniere vorgsehen.

Neben dem Hotel in Phoenix sind weitere Atari-Häuser in Austin, Chicago, Denver, Las Vegas, San Francisco, San Jose und Seattle geplant. Atari setzt bei der Umsetzung der Hotelpläne auf eine Kooperation. Die GSD Group , mit dem Filmproduzenten Napoleon Smith III an der Spitze, erhält die Rechte von Atari für eine Lizenzgebühr von 600.000 US-Dollar und muss fünf Prozent der Umsätze abgeben. Ebenfalls an Bord sein soll der Apple-Co-Gründer  Steve Wozniak.

In der Spielbranche hat Atari schon länger nicht mehr mit Neuentwicklungen von sich reden gemacht, genießt allerdings immer noch Kultstatus. Auch die Idee des Gaming-Hotels ist nicht neu. Die erste Herberge für Video-Spieler entstand vor einigen Jahren in Amsterdam.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die MHP Hotel AG plant die Eröffnung eines neuen Hotels der Autograph Collection in Düsseldorf. Das neue Hotel soll bis zum Jahr 2029 in einem historischen Gebäudeensemble an der Kasernenstraße nahe der Königsallee realisiert werden.

Ein Jahr nach dem Markteintritt in der Schweiz zieht das Mama Shelter Zurich eine erste Bilanz. Gefeiert wird das Jubiläum veranstaltet am 1. August mit einem Brunch und einer Abendveranstaltung auf der Dachterrasse.

Swissôtel hat den Modedesigner Peet Dullaert als ersten Preisträger des New Crafts Awards bekannt gegeben. Die neue Auszeichnung entsteht aus einer Partnerschaft zwischen Accor und der Fédération de la Haute Couture et de la Mode.

Im Investorenprozess der insolventen Revo Hospitality Group nennen die Sanierer erstmals mehrere Unternehmen, die Hotels aus dem Portfolio übernehmen sollen. Neben bereits bekannten Transaktionen werden unter anderem Prism, Israel Canada Hotels, Leonardo Hotels und B&B Hotels genannt. Ein weiterer Investor bleibt vorerst ungenannt.

Accor plant einen deutlichen Ausbau seines Hotelgeschäfts in China. Der Konzern will die Zahl seiner Häuser in den kommenden fünf bis sechs Jahren auf 1.600 erhöhen und setzt dabei auf neue Luxusprojekte sowie den Ausbau bestehender Partnerschaften.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt hat im ersten Halbjahr 2026 nach Angaben von Colliers ein Transaktionsvolumen von rund 625 Millionen Euro erreicht. Investoren richten ihren Blick dabei zunehmend auf die Qualität der Betreiber und die Ausgestaltung der Vertragsstrukturen.

Townscape hat die Baugenehmigung für ein Serviced-Apartment-Projekt in Berlin-Kreuzberg erhalten. Die numa group steht bereits als Mieter fest. Geplant sind 114 Serviced Apartments sowie Gewerbe- und Co-Working-Flächen. Die Fertigstellung ist für das dritte Quartal 2027 vorgesehen.

Die geplante Übernahme der britisch-niederländischen Hotelgruppe PPHE Hotel Group durch die israelische Fattal Hotel Group ist gescheitert. Grund ist der Widerstand des größten PPHE-Aktionärs Euro Plaza Holdings. Das teilte PPHE im Rahmen seines laufenden strategischen Prüfprozesses mit.

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.