Baubeginn für 60-Millionen-Euro-Hotel in Klink an der Müritz

| Hotellerie Hotellerie

Fast vier Jahre nach der spektakulären Sprengung des früheren FDGB-Hotels in Klink (Mecklenburgische Seenplatte), hat der Bau eines neuen Hotels an der Müritz begonnen. Am Mittwoch sind die Arbeiten auf dem 45 Hektar großen Grundstück am Westufer gestartet, wie ein Sprecher der Avila-Gruppe Berlin sagte. So werde zunächst Grundwasser abgesenkt, damit unter anderem ein Schwimmbecken gebaut werden kann.

Auf dem idyllischen Grundstück, auf dem von 1974 bis 2017 ein in Ostdeutschland bekanntes Vorzeigehotel mit acht Geschossen stand, soll ein modernes Vier-Sterne-Hotel für rund 60 Millionen Euro entstehen. Geplant sind 248 Zimmer auf fünf Etagen, ein Restaurant in der sechsten Etage, Wellnessanlagen und ein Schwimmbad.

Die Planung hatte sich unter anderem wegen Naturschutzauflagen verzögert. Der Grundstein soll feierlich im Herbst 2022 gelegt werden, die Fertigstellung ist für 2024 geplant.

Die Avila-Gruppe betreibt auf dem Gelände bereits eine Reha-Klinik. In Klink an der Müritz hatten sich von 1974 bis 2017 Tausende Urlauber erholt. Betreiber war vor 1990 der Feriendienst des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes in der DDR, damals der größte Reiseveranstalter. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.

Eine aktuelle Umfrage der American Hotel & Lodging Association belegt, dass die Hotelnachfrage zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in vielen US-Städten deutlich unter den Erwartungen bleibt.

Leitungswasserschäden zählen zu den häufigsten Schadenursachen im Hotel und können erhebliche wirtschaftliche Folgen nach sich ziehen. Insbesondere gesperrte Zimmer und daraus resultierende Umsatzeinbußen führen zu Belastungen. Ein neuer Leitfaden zeigt die Risiken auf und sagt, wie sich Hoteliers absichern können.

Der Hotelverband hat seine AGB-Empfehlungen für Hotels an die aktuelle Rechtsprechung angepasst. Die Neufassungen sollen das Abmahnrisiko senken und die Rechtssicherheit im Umgang mit Gästen und Partnern erhöhen. Der Verband empfiehlt bisherige Versionen in allen Vertragsunterlagen, E-Mail-Vorlagen und auf Internetseiten gegen die aktuellen Fassungen auszutauschen.

Die HSMA hat die Bewerbungsfrist für den Social Media Award 2026 für Hotels im deutschsprachigen Raum eröffnet. Im Fokus des Wettbewerbs stehen strategische Ansätze und messbare Erfolge in der digitalen Kommunikation sowie im Employer Branding.

Die Radisson Hotel Group eröffnet in Danzig ihr erstes polnisches Haus der Marke Prize by Radisson. Das Hotel mit 125 Zimmern setzt auf ein funktionales Design im mittleren Preissegment und markiert den Beginn einer Expansion in polnischen Metropolen.

Wyndham meldet für das erste Quartal 2026 ein Wachstum der Systemgröße und der Pipeline auf Rekordniveau. Die laufende Insolvenz der Revo Hospitality Group belastet jedoch das operative Ergebnis durch Gebührenstundungen und führt zur Übernahme von zwei europäischen Hotels.

Whitbread erreicht mit Premier Inn erstmals einen Gewinn im Deutschlandgeschäft und kündigt einen umfassenden Umbau seines Gastronomieangebots an. Medien berichten zudem über einen geplanten Stellenabbau im Zuge der Neuausrichtung.

Bei einer Kontrolle in einem Hotel im Bezirk Landeck hat die Finanzpolizei mehrere nicht gemeldete Arbeitskräfte festgestellt. Die Behörden ermitteln zudem wegen möglicher Arbeitsausbeutung und Menschenhandels.

Zum Ende des ersten Quartals 2026 zeigt die globale Hotel-Pipeline laut CoStar-Daten ein Wachstum in fast allen Weltregionen. Lediglich auf dem amerikanischen Kontinent sind die Aktivitäten in sämtlichen Planungs- und Bauphasen rückläufig.