Bayerischer Hof in München erwirbt letzten Teil des Palais Montgelas

| Hotellerie Hotellerie

Das Fünf-Sterne-Hotel Bayerischer Hof und das Palais Montgelas gehören zu den exklusivsten Adressen in München. Schon seit 1969 besitzt das Luxus-Hotel einen Teil des denkmalgeschützten Palais. Jetzt hat Hotelchefin Innegrit Volkhardt auch den Rest der Immobilie erworben.

Der Bayrische Hof ist bereits seit 54 Jahren im Besitz der dritten und vierten Etage des geschichtsträchtigen Gebäudes. Hier befindet sich – mit fast 600 Quadratmetern – eine der größten Hotel-Suiten Europas. Der restliche Teil des Palais Montgelas in der Kardinal-Faulhaber-Straße 14a gehörte bislang einer Immobilienfirma. Die vermietete die Flächen als Büros an Kanzleien. Außerdem befindet sich hier ein Juwelierladen.

 

„Wir sind begeistert, das Palais Montgelas nun vollständig in unser Hotel integrieren zu können“, teilte Innegrit Volkhardt gegenüber Süddeutsche Zeitung (SZ) mit. Über den Kaufpreis haben beide Parteien Stillschweigen vereinbart. Allerdings will die Münchener Abendzeitung erfahren haben, dass angeblich mehr als 30 Millionen Euro gezahlt worden sind.

Aktuell plant man keine neuen Hotelzimmer in dem neuerworbenen Gebäudeteil. „An der aktuellen Nutzung des Gebäudeteils wird sich nichts ändern. Mittelfristig soll geprüft werden, ob gegebenenfalls Synergien zur Optimierung des Angebots des Hotels Bayerischer Hof realisiert werden können“, sagte Hotel-Sprecher Philipp Herdeg gegenüber SZ. Derzeit verfügt das Fünf-Sterne-Hotel über 337 Zimmer inklusive 74 Suiten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Nach den im Februar 2026 bekannt gewordenen Vorwürfen gegen mehrere Küchenmitarbeiter hat das Interalpen-Hotel Tyrol seine Küchenleitung neu aufgestellt und ein umfassendes Präventionsprogramm mit externen Fachleuten eingeführt.

Brown Hotels steigt mit der Übernahme von sechs Hotels erstmals in den deutschen Markt ein. Nach bisherigem Stand berichtet ausschließlich das israelische Branchenportal Passport News über die Transaktion, zu der auch das Berliner Excelsior Hotel gehört. Auch Revo-Hotels sollen zu dem Deal gehören.

Das legendäre ICC in Berlin soll nach Jahren als «Lost Place» zum Hotspot für Kunst und Kreativwirtschaft werden. Der Senat empfiehlt die Vergabe an eine Gruppe, die ein neues Kongresshotel anbauen will.

Co-Living-Anbieter Habyt eröffnet Anfang August ein neues Aparthotel mit 319 Einheiten im Wiener Nordbahnviertel. Das Projekt zeichnet sich durch eine nachhaltige Bauweise und eine flexible Nutzung für Geschäftsreisende aus.

Die niederländische Hotelkette Fletcher Hotels setzt den Expansionskurs in Deutschland fort und übernimmt mit dem ehemaligen Romantik Berghotel Astenkrone den zweiten deutschen Betrieb innerhalb einer Woche.

Das Hotel Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach wird nach einer Modernisierung im Spätsommer wiedereröffnet. Der europäische Spa-Anbieter bringt damit sein gesundheitstouristisches Konzept mit Thermal-Infrastruktur erstmals nach Deutschland.

Marriott International und Blacksand haben ein Abkommen über den Bau von zehn Hotels mit über 1.300 Zimmern in Saudi-Arabien unterzeichnet. Die Projekte sollen bis 2030 realisiert werden und über 6.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Premier Inn hat die Eröffnung eines neuen Hotels in Bremerhaven bekanntgegeben. Mit dem Standort an der Wesermündung wächst das Unternehmen nach eigenen Angaben auf 73 Hotels in Deutschland. Das neue Haus befindet sich direkt am Deich zwischen Hafen und Innenstadt und umfasst 115 Zimmer auf sieben Etagen.

Bislang war nur bekannt, dass Motel One zu den Hotelgruppen zählt, die an Teilen des Revo-Hospitality-Portfolios Interesse zeigen. Nun nennt eine Wettbewerbsbehörde weitere konkrete Standorte. Demnach will die Hotelgruppe Häuser in Deutschland, Österreich, Polen und Ungarn übernehmen.

Ein laufendes Fusionskontrollverfahren des Bundeskartellamts macht erstmals einen Interessenten aus dem Investorenprozess der Revo Hospitality Group öffentlich. Motel One plant demnach die Übernahme von zehn Hotels in Deutschland.