Bayrisches Haus in Potsdam bleibt Hotel

| Hotellerie Hotellerie

In den letzten Wochen machten Gerüchte die Runde, dass das Luxushotel Bayrisches Haus in Potsdam zu einer Klinik umgebaut werden solle. Die Gäste und die 25 Mitarbeiter sorgten sich um die Zukunft des Romantik Hotels. Die Frankfurter Eigentümerfamilie Dürbeck hätte bei der Stadt bereits eine Nutzungsänderung für das Hotel beantragt, schreiben die Potsdamer Neueste Nachrichten. Nun sprach Eigentümer Thomas Dürbeck Klartext und dementierte die Pläne.

„Es gibt auf der Eigentümerseite weder einen Bau- noch einen Investitionsplan für eine andere Nutzungsmöglichkeit für das Hotel“, erklärte Dürbeck gegenüber der Potsdamer Neueste Nachrichten. Thomas Dürbeck ist Sohn des verstorbenen Eigentümers Karl Dürbeck und Testamentsvollstrecker der sechsköpfigen Erbengemeinschaft. Er sagte der Zeitung, dass es bereits 2015 Pläne gegeben habe, das eingeschossige Waldhaus um sieben Zimmer zu erweitern. In dem Zusammenhang sei auch die Möglichkeit einer Nutzungsänderung geprüft worden, doch konkrete Absichten hätten nie bestanden. Auch die Angebote sogenannter Immobilienhaie habe die Familie nach dem Tod des Vaters stets abgelehnt.

„Wir stehen zu dem Haus. Wir wollen das Hotel und das von Hoteldirektor und Chefkoch Alexander Dressel geführte Sterne-Restaurant weiterbetreiben“, so Dürbeck.

Das Bayrische Haus am Schäferberg wurde 1847 im Auftrag von König Friedrich Wilhelm IV. errichtet und nach der Wende zu einem zu einem Luxushotel umgebaut. Seit 2001 ist es im Besitz der Familie Dürbeck. Das von Alexander Dressel geführte Restaurant, Kabinett F.W., wird seit 2004 durchgehend mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Das Bayrische Haus ist Mitglied bei den Romantik-Hotels.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der EuroAirport Basel-Mulhouse-Freiburg erhält erstmals Hotels direkt am Terminal. Geplant sind zwei Häuser mit insgesamt 140 Zimmern, die Ende 2027 eröffnen sollen.

Anzeige

In Folge 5 des HotelPartners Podcast „AUSGEBUCHT!“ interviewt Gastgeber und HotelPartner-CEO Oliver Meyer Myriam Schlatter, CEO der Laudinella Group, zur beeindruckenden Entstehung ihrer Hotelgruppe. Sie erzählt.

Der Bundesfinanzhof hat klargestellt, dass Hotelzimmermieten nicht grundsätzlich von der gewerbesteuerlichen Hinzurechnung ausgenommen sind. Entscheidend ist, ob die angemieteten Unterkünfte nach dem Geschäftsmodell eines Unternehmens dauerhaft für den Betrieb vorgehalten werden müssen.

Eine Studie von Christie & Co sieht die Münchner Luxushotellerie weiterhin auf Wachstumskurs. Besonders hohe Auslastungen und Zimmerpreise wurden im Herbst 2025 registriert.

Waren die Urlaubsziele in Schleswig-Holstein in den ersten Monaten des Jahres besser besucht als 2025? Ein genauerer Blick zeigt große Unterschiede zwischen größeren Hotels und kleineren Häusern.

Das Hamburger Hotel Louis C. Jacob feiert am 5. Juli seinen 235. Geburtstag mit einem öffentlichen Jubiläumsfest. Besucher erwarten Hausführungen, kulturelle Darbietungen und eine Versteigerung zugunsten des Liedstadtfestivals.

Die Hyatt Hotels Corporation hat auf ihrem Investorentag neue Finanzziele für den Zeitraum bis 2028 präsentiert und eine Aufstockung ihres Aktienrückkaufprogramms bekannt gegeben.

Die Hotelbuchungen zur Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den Vereinigten Staaten liegen bisher unter den Erwartungen. Gründe hierfür sind komplexe Einreiseformalitäten, hohe Reisekosten sowie Verzerrungen durch die Kontingentverwaltung der FIFA.

Das Jufa Hotel in der Hamburger HafenCity verzeichnet einen Meilenstein von einer Million Übernachtungen. Parallel dazu steigt die Zahl der Gäste aus Norddeutschland in der Steiermark an.

Mercurius Real Estate plant im Frankfurter Gallus-Viertel den Bau von 577 Serviced Apartments. Das Projekt „Green Cam“ ersetzt eine ursprünglich vorgesehene Büronutzung und soll zusätzlich Gewerbe-, Gastronomie- und Freizeitflächen umfassen.