B&B Hotels expandiert in die Niederlande

| Hotellerie Hotellerie

Die Budget-Hotelgruppe B&B Hotels setzt ihre Expansion in Europa weiter fort. In den Niederlanden plant das Unternehmen einen Markteintritt mit bis zu 40 Hotels. Die französische Hotelkette ist bereits weltweit in zwölf Ländern vertreten.

Bei der Expansion im Fokus stehen Standorte in Großstädten und an beliebten Knotenpunkten. Mit einer Mischung aus Mixed-Use-Objekten und Stand-Alone-Hotels will die Kette den stark wachsenden, niederländischen Markt durchdringen. Bis zu 40 Hotels sollen in den kommenden Jahren in den Niederlanden unter der Marke B&B Hotels entstehen.

„Der Hotelmarkt in den Niederlanden bietet großes Potenzial für unser hochqualifiziertes Produkt. Mit unserem Management-System bieten wir führungsstarken Persönlichkeiten die Möglichkeit, sich bei uns selbstständig zu machen und als lokaler Hotelier ihr eigenes Hotel zu führen. In Frankreich und Deutschland gelten wir als einer der besten Hotelmieter und auch in den Niederlanden bieten wir Investoren langfristige Mietverträge an. Als verantwortlicher Geschäftsführer werde ich die Expansion auf dem niederländischen Markt weiter vorantreiben“, erklärt Max C. Luscher MRICS, CEO Central and Northern Europe bei B&B Hotels. Gesucht werden Grundstücke für Hotels in allen relevanten innerstädtischen und verkehrsgünstigen Lagen, Mixed Use-Projekte und Hotels zur Übernahme, welche sich als Budget-Produkt eignen.

Für die Expansion hat das Unternehmen zusätzlich Dr. Jan Sinke FRICS als Developer gewonnen. Der gebürtige Niederländer war zuletzt bei der Thelen Holding GmbH als Managing Director tätig. Er ergänzt: „Wir wollen uns in den Niederlanden als Einheimische und mit dem Land vertraute Hotelkette platzieren. Dafür werden wir unser Produkt dem holländischen Markt entsprechend anpassen. Auch für den Betrieb suchen wir uns ortskundige Hoteliers, die die Hotels wie ihr eigenes führen und unseren Gästen als lokaler Partner zur Seite stehen.“

In Deutschland ist B&B Hotels derzeit mit 126 Hotels vertreten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der touristische Aufschwung in Schleswig-Holstein setzt sich fort und erreicht erneut ein Rekordergebnis. 2025 zählte das Statistikamt Nord fast 9,7 Millionen Gästeankünfte und fast 38,6 Millionen Übernachtungen.

In der alpinen Hotellerie sichern Frauen durch spezialisierte Konzepte – von der biologischen Küche bis zum Design-Fokus – den Markterfolg. Neun Portraits zeigen, wie weibliche Führungskräfte in Südtirol, Österreich und Deutschland durch individuelle Strategien in ihren Häusern moderne Maßstäbe setzen.

Die Insel Mainau im Bodensee öffnet sich für Übernachtungsgäste. Der neue Bebauungsplan sieht Hoteloptionen am Schwedenhof und im Hafenbereich vor, schließt jedoch eine komplette Umwandlung des Schlosses aus.

Im Kartellverfahren deutscher Hotels gegen Booking.com verlangt das Bezirksgericht Amsterdam zunächst einen konkreten Schadensnachweis der Kläger. Während Booking.com das Urteil als Bestätigung seiner Argumentation bewertet, sieht der Hotelverband Deutschland wichtige Weichen zugunsten der Hotels gestellt.

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.