B&B Hotels steigert Umsatz im 1. Halbjahr

| Hotellerie Hotellerie

Die Budget-Hotelgruppe B&B Hotels verzeichnet im ersten Halbjahr 2019 eine weitere Umsatzsteigerung. Mit einem Anstieg von 18 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Umsatz um rund 22 Prozent gestiegen. 

Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten zwei Quartalen 2019 einen Umsatz von 99 Millionen Euro. Die GOP-Marge blieb unverändert, ebenso die Zimmerrate mit rund 64 Euro. Die durchschnittliche Auslastung der Hotels im Portfolio liegt bei 64,5 Prozent und hat sich damit um 1,2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert. Dabei wuchs der Erlös pro verfügbarer Zimmerkapazität (RevPAR) um 3,5 Prozent an.

„Die Zufriedenheit unserer Gäste ist für uns das höchste Gut. Darauf zielt all unser Handeln ab und so nehmen wir das Feedback der Gäste sehr ernst. In Neuss haben wir in diesem Jahr erstmals unser neues Designkonzept etabliert und optimieren auch an anderen Stellen fortlaufend unser Angebot. So wollen wir den Gästen ein noch ansprechenderes Aufenthaltserlebnis in unseren Häusern bieten“, erläutert Max C. Luscher, Geschäftsführer der B&B Hotels GmbH, die Strategie.

Im ersten Halbjahr 2019 eröffnete das Unternehmen bereits Häuser in Bremen, Stuttgart, Köln-Troisdorf, Neuss, Jena, Wolfsburg sowie zwei Hotels in Österreich (Graz und Wien). Mit den weiteren geplanten Neueröffnungen in Marburg, Rostock, Wetzlar und Aachen umfasst das Portfolio von B&B Hotels bis Ende 2019 insgesamt 133 Hotels in Deutschland sowie drei Hotels in Österreich. Langfristiges Ziel der Budget-Hotelkette ist es, das Netzwerk bis 2030 auf über 300 Hotels in Deutschland sowie 3.000 Hotels weltweit auszubauen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.