Bebauungsplan für Hotel am Tegernsee genehmigt / Barefoot und Til Schweiger in Frage gestellt

| Hotellerie Hotellerie

Artikel vom 24-07-2023

Bebauungsplan für Hotel am Tegernsee genehmigt / Barefoot und Til Schweiger in Frage gestellt

Eigentlich sollte am Tegernsee in Bad Wiessee ein geplantes Hotel von Arcona unter Til-Schweigers Barefoot-Marke entstehen. Nach Überarbeitung wurde der Bebauungsplan jetzt vom Gemeinderat genehmigt. Allerdings stellt der Projektentwickler in Frage, ob man weiter auf den Namen Til Schweiger setzen werde.

Eigentlich sollte am Tegernsee in Bad Wiessee ein geplantes Hotels von Arcona unter Til-Schweigers Barefoot-Marke entstehen. Nach Protesten der Anwohner und der Schutzgemeinschaft Tegernsee, wurde der ursprüngliche Entwurf für das Barefoot-Hotel in Bad Wiessee zurückgezogen (Tageskarte berichtete). Aus diesem Grunde wurde die Til-Schweiger-Herberge nun neu gedacht und das Hotel losgelöst von der bestehenden Bebauungsplanung entwickelt.  

Eigentlich sind die Arcona-Hotels aus Rostock mit der Til Schweiger Marke Barefoot als Betreiber für das Haus im Rennen.

Rainer Leidecker von der Tegernseer Grund GmbH, die Miteigentümer des Grundstücks, sagte nun allerdings auf einer Stadtratssitzung in Bad Wiessees, dass es vier Adressen, die sich mit dem Standort sehr anfreunden könnten“. Zwar sagte Leidecker, laut Merkur nicht,  dass Barefoot bereits definitiv aus dem Rennen sei, aber „Es könnte sein, dass wir einen Wechsel vornehmen“, wird der Manager zitiert. Man habe Til Schweiger vor zwei Jahren noch etwas anders gesehen als heute. Man werde in den nächsten Monaten die Adresse präsentieren, die für das Objekt die Betreiberrolle übernehmen werde.

Florian Sareiter, Sprecher der CSU-Fraktion in Bad Wiessee, erklärte gegenüber BILD: „Barefoot als Partner ist noch nicht definitiv raus." Aber in der Sitzung habe er durchaus den Eindruck gewonnen, dass die Investoren Alternativen in Betracht zögen. Sareiter zur BILD: „Für die Gemeinde ist das nicht entscheidend.“ Ein Wechsel könnte jedoch weitere Verzögerungen nach sich ziehen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.