Bericht: Welcome-Hotels bestätigen Verkaufsgespräche

| Hotellerie Hotellerie

Neuigkeiten bei den Welcome-Hotels: Wie die Westfalenpost berichtet, gibt es offenbar Interessenten, die sich an der Welcome-Gruppe beteiligen oder sie direkt kaufen möchten. Die Frankfurter Zentrale habe dies laut Bericht bereits bestätigt. Demnach führt Investor Guy Hands bereits Gespräche über einen möglichen Verkauf oder eine Beteiligung.

Wie die Westfalenpost CEO Karl Schattmaier zitiert, soll dies aber keine Auswirkungen auf den Bestand der Gruppe insgesamt haben. Vielmehr habe Hands die Gruppe weiterentwickelt und weitere Häuser hinzugekauft, zum Beispiel in Euskirchen und in Bad Friedrichshall. Es habe jedoch mehrere Angebote von Investoren für eine komplette Übernahme oder eine Beteiligung gegeben.

Den Berichten zufolge gibt es derzeit konkrete Gespräche mit einem möglichen Investor, der an mittel- bis langfristigen Investitionen interessiert sei. Hotels seien zurzeit auf dem Markt extrem attraktiv, zitiert die WP Schattmaier. Das sei umso schöner, weil sie auch schon andere Zeiten erlebt hätten.

Gerade hat die der Welcome Hotels Gruppe das Schloss Lehen in Bad Friedrichshall übernommen. Nach der Eröffnung des Welcome Hotels Neckarsulm im vergangen Jahr baute die Welcome Hotels Gruppe ihr Portfolio im Raum Baden-Württemberg weiter aus.

Im Welcome-Hotel in Meschede soll nun auch am Spa-Bereich weitergearbeitet werden. Die grundlegenden Genehmigungen seien erteilt, so Schattmaier laut WP. Nun gehe es nur noch um Korrekturen und um den Preis. Hoteldirektor Andreas Behrmann äußerte sich zum Anbau des Spa-Bereichs laut Bericht schon vorsichtiger. Er werde sich erst dazu äußern, wenn die ersten Bagger anrücken, so der Direktor. Frühestens sei seiner Meinung nach damit im Jahr 2022 zu rechnen.


 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.