Berichte über Kooperation zwischen InterSPA und Michel Hotels

| Hotellerie Hotellerie

Für die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG ist eine vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Das geht aus einem Beschluss des Amtsgerichts Hanau (Az.: 70 IN 147/26) hervor.

Demnach wurde die Maßnahme am 18. März 2026 angeordnet. Verfügungen der Antragstellerin sind nur noch mit Zustimmung des vorläufigen Insolvenzverwalters wirksam. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Florian Bandrack aus Frankfurt am Main bestellt.

Gesellschaft laut Impressum dem Sonnenhof zugeordnet

Die Grafenau Hotel Betriebs GmbH & Co. KG wird im Impressum des Hotels Sonnenhof in Grafenau als verantwortliche Gesellschaft für den Onlineauftritt genannt.

Dort ist zudem angegeben, dass die Geschäftsführung durch die interSPA Projekt 71 GmbH erfolgt, vertreten durch Volker Kurz.

InterSPA beendet Zusammenarbeit

Wie die Passauer Neue Presse (PNP)berichtet, hat die Betreibergruppe InterSPA die Zusammenarbeit mit den Michel Hotels im Sonnenhof beendet. „InterSPA beendet die Kooperation mit Michel Hotels und kündigt seine Minderheitenbeteiligung“, heißt es laut Zeitung.

Unterschiedliche Darstellungen zum Sachverhalt

Nach Angaben der PNP bestehen offene Klärungspunkte im Zusammenhang mit behördlichen Anforderungen und Nachweisen. Zudem wird von unterschiedlichen Darstellungen der Beteiligten berichtet.

Der Grafenauer Bürgermeister Alexander Mayer erklärte der Zeitung: „Die Aussagen der beiden Parteien zum Sachverhalt [sind] nicht deckungsgleich.“

Das Landratsamt Freyung-Grafenau hatte laut Bericht mitgeteilt, dass erforderliche Nachweise nicht vollständig vorlägen.

Ido Michel äußerte sich laut PNP trotz mehrfacher Anfragen nicht zu den Vorwürfen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Ob Guide, Bestenliste oder Qualitätssiegel: Die Zahl der Veröffentlichungen, die Hotels bewerten oder empfehlen, wächst kontinuierlich. Mit „Die 111 besten Hotels in Europa“ bringt der Jahreszeiten Verlag nun ein weiteres solches Format auf den Markt.

Nach einem Großbrand im April plant das Hotel Klosterbräu in Seefeld eine Wiedereröffnung zum 1. Dezember. Trotz eines Schadens im zweistelligen Millionenbereich laufen die Wiederaufbauarbeiten bereits auf Hochtouren.

Wie gelingt Digitalisierung im Hotelalltag? Antworten darauf suchten und fanden die Teilnehmer der dritten Hotelrizon in Köln. Zwischen Impulsvorträgen, Best-Practice-Beispielen und Technologie-Sessions standen vor allem der Erfahrungsaustausch und konkrete Lösungsansätze für die betriebliche Praxis im Mittelpunkt.

Die Handwritten Collection von Accor umfasst mittlerweile 50 Hotels in 20 Ländern. Mit über 50 weiteren Projekten in der Entwicklung setzt die Marke ihr globales Wachstum fort.

Das Center Parcs Nordborg Resort in Dänemark zieht nach dem ersten Betriebsjahr eine positive Bilanz. Die Eröffnung der Anlage im Juni 2025 führte in der gesamten Tourismusregion Sønderborg zu einem Wachstum der Übernachtungszahlen.

Die EPH Group AG gibt im Rahmen einer Barkapitalerhöhung neue Aktien mit einem Gesamtvolumen von rund 10,3 Millionen Euro aus. Die Erlöse sollen in die Finanzierung und den Ausbau von Premium-Hotelprojekten im DACH-Raum fließen.

Das leerstehende Hotel auf der Wartburg wird für eine neue Nutzung saniert, wobei das bisherige Fünf-Sterne-Konzept aufgegeben wird. Die Planungen für das historische Gebäude laufen, während die Bauarbeiten ab 2028 starten sollen.

Die Marriott-Marke Design Hotels integriert 16 US-amerikanische Häuser von Palisociety mit insgesamt über 1.000 Zimmern in ihr Portfolio. Die Expansion umfasst fünf verschiedene Untermarken des im Jahr 2008 von Avi Brosh gegründeten Unternehmens.

Statt eines Abrisses soll das Münchner Arabellahaus umfassend revitalisiert werden. Geplant sind unter anderem ein Durchbruch über fünf Stockwerke, zusätzliche Wohnungen, öffentlich zugängliche Dachflächen und Europas längste Außenrolltreppenanlage. In dem Haus befindet sich auch ein Hotel mit knapp 450 Zimmern.

51 Eigentümer von Marriott-Hotels fordern laut Medienberichten eine stärkere Beteiligung an den Erlösen des Bonusprogramms Bonvoy. Hintergrund sind steigende Einnahmen aus Kreditkartenpartnerschaften und Streit über die Finanzierung von Prämienübernachtungen.