Berlin mit den meisten Airbnb-Unterkünften

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Auch die Bettenbörse Airbnb spürt die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Laut der Marktprognose der Analyseplattform Mashvisor wird es bis September 2021 dauern, bis sich die Airbnb-Belegungsraten zumindest in den USA erholen (Tageskarte berichtete). Auch die Anzahl der Inserate ist drastisch zurückgegangen. 

In Berlin waren laut Statista im Januar rund 9.000 Unterkünfte gelistet, damit landete die deutsche Hauptstadt bundesweit auf dem ersten Platz. Im Februar 2020 waren es noch knapp 15.000 Inserate. Auf dem zweiten Platz liegt München mit 3.360 inserierten Wohnungen, gefolgt von Hannover mit 2.721 und Köln mit 2.706.   

Trotz der Pandemie schaffte das Unternehmen Anfang Dezember einen äußerst erfolgreichen Börsengang. Der Aktienkurs des Apartment-Vermittlers hatte sich dabei mehr als verdoppelt. Die Aktie ging in den Handel mit einem ersten Kurs von 146 Dollar - bei einem Ausgabepreis von 68 Dollar. Der Börsenwert von Airbnb landete an der Marke von 100 Milliarden Dollar, nachdem das Papier mit 144,71 Dollar aus dem Handel gegangen war.

Mitgründer und Chef Brian Chesky war in einem Interview mit Bloomberg TV zunächst etwas sprachlos angesichts des Kurssprungs. Dazu falle ihm nur ein, dass bei der Finanzierungsrunde im Frühjahr die Aktie nur mit 30 Dollar bewertet worden sei. «Wir wissen, dass wir eine lange Reise vor uns haben. Je höher der Aktienpreis, desto höher die Erwartungen, desto härter werden wir arbeiten.»


 

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