Berliner Circus Group baut mit Circus Living zweites Standbein auf

| Hotellerie Hotellerie

Für die The Circus Group geht es trotz der Pandemie und ihren Auswirkungen auf die Gastronomie wieder bergauf. Das Unternehmen stellt sich intern und extern neu auf. So machen vier der fünf Gesellschafter zum 1. September 2022 Platz, um mit frischen Führungskräften Veränderungen effektiver voranzutreiben, die die unterschiedlichen Geschäftsfelder nun brauchen. Geschäftsführerin der Circus GbR mit Prokura wird Katrin Schönig, die bisher das The Circus Hotel leitete. Ihr Stellvertreter Juri Westermann übernimmt hier ab sofort die Leitungsposition.

Außerdem nehmen Andrew Ian Hadfield als Leiter des Hostels und Louis Bonneterre als Leiter Sales und Vertrieb ihren Platz in der Geschäftsführung ein. Emma Gruber steigt als Leiterin Gastro Hostel und Hotel ebenfalls auf, die Büroleitung obliegt dann Melanie Lenk. Damit wird ein Generationenwechsel vollzogen, der zugleich für die Verjüngung des gesamten Unternehmens steht.

Die ehemaligen Geschäftsführer bleiben dem Unternehmen aber erhalten und bringen ihre Expertise weiterhin in ihre Fachbereiche ein. Christian Göppert steht für die Haustechnik und Nachhaltigkeit ein, Tilman Hierath übernimmt IT, Web und Daten. Andreas Digel unterstützt die neue Büroleiterin und Andreas Becker vertritt die Eigentümer gegenüber der Geschäftsführung, Vermieter und Banken und betreut die Projektentwicklung. Durch diese Umstrukturierung zeigt sich die Führung deutlich verjüngt, behält aber die Erfahrung der Gründer und die volle Autonomie bei. Um die nächste Dimension anzusteuern und zu erreichen, wurde darüber hinaus die The Circus Group gegründet. Als Dachstruktur verbindet sie alle unternehmerischen Aktivitäten der Circus GbR und anderer Unternehmen der The Circus Gesellschafter.

 

Mit The Circus Living baut sich die Circus GbR bereits ein weiteres Standbein auf. 207 „Serviced Apartments“ für Longstay-Gäste wurden bereits übernommen und für weitere 280 Wohnungen, die selbst vermietet werden, wurde der Servicevertrags unterschrieben. Andreas Becker freut sich: „Wir konnten bereits Vertragsvolumina in der Größenordnung von über zwei Millionen abschließen.“

Damit verfügt The Circus Living – als viertes Haus des Unternehmens – ab dem 4. Quartal 2023 bereits über 12.000 qm Fläche mit voll ausgestatteten Apartments im Zentrum Berlins. Dazu wird es Coworking Spaces mit einem erstklassigen Café auf dem gewohnt hohem The Circus-Niveau geben. Errichtet wird der von Architekt Bernd Albers designte Neubau durch den langjährigen Geschäftspartner Wilhelm Hilpert. Hilpert sagt: „Die im Art Deco Stil anmutende Fassade von Bernd Albers wird im Stadtbild auf jeden Fall herausstechen.“

Für die Inneneinrichtung der Apartments konnten die Münchner Spezialisten von BelForm gewonnen werden, deren Ansprüche an die Qualität und Funktionalität perfekt zu dem gehobenen Konzept von The Circus passen. Als KfW40-Effizienzhausgilt das neue Gebäude als eines der energiesparendsten Gebäude in Berlin.

Gefertigt wird die gesamte Ausstattung in Deutschland. Als echtes Highlight des Neubaus gilt schon jetzt die 700 qm Dachterrasse mit spektakulärem Panorama, das die Gäste hier künftig genießen werden. Dass die hauseigene Rooftop-Bar zum neuen Hotspot der Hauptstadt wird, dafür sorgt Nico Zillmann mit seinem Barkonzept Lost my Voice aus dem The Circus Hotel. Der Barchef kennt nicht nur den Geschmack Berlins sehr gut, er versteht sich auch darauf, den Gästen einen perfekten Abend zu bereiten. Die Location steht auch für Events und Empfänge zur Verfügung.

Die Gegend rund um den neuen Komplex in der Nähe des Ostbahnhofs gehört zu den dynamischsten Entwicklungsbereichen der Hauptstadt. Hier haben sich große Firmen wie Zalando und Amazon angesiedelt, die Mercedes-Benz-Arena hat sich als Event-Location durchgesetzt, JaHo schafft neuen Stadtraum und alte Kiezgrößen wie Holzmarkt 25, das Yaam und das Radialsystem V sind in direkter Nachbarschaft. Auch Kreuzberg und der Alexanderplatz sind leicht zu erreichen und sogar am BER ist man in unter 30 Minuten.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.

Das Tourismusjahr 2025 war in Thüringen weitgehend von Stabilität geprägt. Nach Angaben des Statistischen Landesamtes lag die Zahl der Gästeübernachtungen mit rund 10,1 Millionen nur geringfügig unter der des Vorjahres.

Der Aparthotel-Betreiber Adagio blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Mit einem Rekordumsatz von 339 Millionen Euro und einer hohen Auslastung festigt das Unternehmen seine Position und kündigt für 2026 weitere Standorteröffnungen an.

Marriott International blickt auf ein wachstumsstarkes Jahr 2025 in der EMEA-Region zurück. Mit über 230 neuen Verträgen und einem Fokus auf Luxusobjekte, Markenresidenzen sowie das mittlere Preissegment, festigt der Konzern seine Präsenz in der Region.

Die Radisson Hotel Group kündigt das neue Radisson Blu Hotel & Conference Centre in Salzburg an. Durch eine Konversion entsteht bis Mitte 2026 in Kooperation mit der GCH Hotel Group ein Tagungshotel mit über 1.700 Quadratmetern Eventfläche nahe dem Hauptbahnhof.

Die Radisson Hotel Group debütiert in Neuseeland: Das neu eröffnete Radisson RED Auckland setzt im Herzen des Kunstviertels auf theatralisches Design und verfügt über die landesweit größte Dachterrasse.

Die The Chocolate on the Pillow Group schließt das Rebranding in Hannover ab: Nach einer Investition von 4 Millionen Euro wurde das ehemalige Ghotel als Four Points Flex by Sheraton neu eröffnet.

Die GCH Hotel Group übernimmt das Management des markanten Pyramiden-Hotels in Fürth. Ab März 2026 firmiert das Haus unter der Marke Radisson Individuals und setzt auf eine Verbindung von eigenständiger Architektur und internationalem Vertrieb.

Die tschechische Region Liberec kauft für rund 7,5 Millionen Euro das ikonische Bauwerk auf dem Ještěd. Der Deal umfasst neben dem markanten Fernsehturm auch das geschichtsträchtige Berghotel und Restaurant, deren Erhalt und Sanierung nun durch die öffentliche Hand gesichert werden.