Blockchain-OTA: Sleap.io startet Buchungsplattform

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem Start von Sleap.io wurde jetzt die erste Hotelbuchungsplattform vorgestellt, die die Blockchain-Technologie nutzt und Krypto-Zahlungen akzeptiert. Das Start-up mit Sitz in Glattbrugg bei Zürich basiert auf der Camino-Blockchain, die von Chain-4-Travel, einem weiteren in Zürich ansässigen Start-up, entwickelt wurde.

Sleap.io bezeichnet sich Sleap.io als erste Blockchain-OTA (Online Travel Agency). Die Plattform soll eine breite Palette von weltweiten Hotels anbieten, die über herkömmliche Schnittstellen erreichbar sind. Zukünftig soll das Unternehmen direkte Integrationen mit einzelnen Hotels und Hotelketten planen. Da durch die Annahme von Kryptowährungen die Kosten für herkömmliche Zahlungssysteme entfallen, sollen Transaktionsgebühren und Provisionen im Vergleich zu herkömmlichen Online-Reisebüros deutlich reduziert werden.

Darüber hinaus ermöglicht die Plattform die Verbindung mit Multiwährungsbörsen wie Metamask und Coinbase. Buchungsanfragen werden als nicht veränderbare digitale Schlüssel in Form von Non-Fungible Tokens (NFTs) auf der Camino-Blockchain gespeichert, was eine erhöhte Sicherheit und Transparenz gewährleisten und die Übertragung an Dritte ermöglichen soll.

Um Hotels und touristischen Partnern die Möglichkeit zu geben, personalisierte Echtzeitangebote für Sleap.io-Nutzer bereitzustellen, setzt das Start-up laut Bericht auf sogenanntes "Wallet-Marketing“. Das Besondere: Die Nutzer bleiben anonym, während Hotels über die Blockchain-Technologie Informationen über ihre Kunden erhalten, darunter Reisevorlieben, Aufenthaltsdauer und Budget.

Sleap.io hat namhafte Investoren wie Falkensteiner Ventures, Next Floor und Tectris.vc sowie Chain-4-Travel-CEO Ralf Usbeck hinter sich.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Kronelamm in Bad Teinach-Zavelstein plant bis Dezember 2026 einen umfangreichen Um- und Neubau. Vorgesehen sind 29 neue Zimmer und Suiten, ein erweiterter Wellnessbereich, Veränderungen am Gourmetrestaurant und neue betriebliche Bereiche.

Scandic will 2027 ein drittes Hotel in Frankfurt am Main eröffnen. Die bestehende Immobilie nahe der Messe, das frühere von Revo geführte Mövenpick-Hotel, soll modernisiert werden und künftig 296 Zimmer sowie rund 500 Quadratmeter Veranstaltungsfläche bieten.

Eine Untersuchung von ABCD Agency und ContentGuard.me kommt zu dem Ergebnis, dass knapp jedes fünfte Hotelfoto auf Buchungsplattformen Hinweise auf KI-Bearbeitung zeigt. Besonders hohe Verdachtsquoten wurden in Hamburg und Berlin festgestellt. Hotels und Restaurants sollten jetzt handeln.

Die Marke Hilton Hotels & Resorts eröffnet mit dem Hilton Chania Old Town Resort & Spa ein neues Haus auf Kreta. Das Stadtresort verfügt über 85 Zimmer und ist auf einen Ganzjahresbetrieb ausgelegt.

Die DSR Hotel Holding hat das Henri Hotel Garmisch-Partenkirchen im ehemaligen Reindl’s Partenkirchner Hof offiziell eröffnet. Das neue Boutique-Hotel verfügt über 69 Zimmer und nutzt künftig personelle Synergien mit dem benachbarten aja Resort.

Der Nürnberger Schindlerhof hat in Paris den Hospitality Icon 2026 in der Kategorie „Employee Experience & Satisfaction“ erhalten. Nach Angaben des Unternehmens würdigte die Jury insbesondere die Mitarbeiterkultur und die Transparenz im Betrieb.

Mariana Santelli wurde vom Hotelkompetenzzentrum zur „Housekeeping Managerin“ des Jahres 2026 gekürt. Im Gespräch mit der IST-Hochschule erläutert sie unter anderem, vor welchen neuen Herausforderungen das moderne Housekeeping heute steht.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt verzeichnete im ersten Halbjahr 2026 einen Umsatzrückgang von 45 Prozent auf 572 Millionen Euro. Während klassische Hotels den Markt dominierten, legten Serviced Apartments deutlich zu.

1912 Hotels übernimmt den Betrieb des Hotel Steffisalp in Warth am Arlberg und kündigt Investitionen sowie eine Neupositionierung an. Die Wiedereröffnung des Hauses mit 56 Zimmern und Suiten ist für Dezember 2026 geplant.

Novum Hospitality weist gegenüber Tageskarte die Behauptung zurück, personelle Maßnahmen hätten der Verhinderung einer Betriebsratsgründung gedient. Zuvor hatte Tageskarte über einen SWR-Bericht zu Kündigungen in zwei Mainzer Hotels berichtet.