Bremer John & Will Silo-Hotel feiert Eröffnung

| Hotellerie Hotellerie

Das deutschlandweit erste Silo-Hotel hat in Bremen eröffnet. Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte (SPD), der Geschäftsführer der Bremer Wirtschaftsförderung Oliver Rau, Projektentwickler Klaus Meier und Hoteldirektorin Babette Kierchhoff begrüßten die 250 geladenen Gäste. Auch Marc Weinert und Peter Liokouras von Guldsmeden waren angereist – das John & Will Hotel ist ein Joint Venture der dänischen Hotelmarke und der John & Will Betriebsgesellschaft mbH.

Der Bremer Bürgermeister wies in seinem Grußwort auch auf das besondere Konzept des Hauses hin, das seinen gesamten Betrieb auf Nachhaltigkeit ausrichtet – sei es bei der Energieversorgung oder der Produktauswahl: "Das
neue John & Will Silo-Hotel ist ein echtes Leuchtturmprojekt an der Weser und ein weiterer wichtiger Baustein in der Entwicklung der Überseeinsel und Bremens insgesamt. Das neue Hotel ist zudem ein hervorragendes Beispiel dafür, wie aus historischer Bausubstanz ein neues, einzigartiges Gebäude entstehen kann – nachhaltig und klimaschonend."

Das John & Will Silo-Hotel begrüßt ab dem 1. August 2024 Gäste aus aller Welt und bietet ein ungewöhnliches Hotelerlebnis: 117 Hotelzimmer und -suiten sind in 13 Silo-Röhren der ehemaligen Kellogg`s-Fabrik untergebracht. Da wo früher Reis und Mais für die berühmten Frühstücksflocken lagerten, können Gäste nun übernachten, tagen und feiern.

Die Zimmer des John & Will sind je nach Größe entweder ganz oder halb rund. Einzig die Penthouse-Suite („Toorn Stuuv“) thront auf der 12. Etage über den Silo-Röhren und bietet ein großes Doppelbett, freistehende Badewanne, wasserbetriebenen Öko-Kamin sowie eine eigene Terrasse und einen privaten Zugang. Für die besondere Architektur
zeichnet das Wiener Architekturbüro DMAA verantwortlich.

Eine Barception, ein eigener Fahrradverleih, ein Gym sowie zwei große Veranstaltungsflächen mit Blick über die Weser und drei kleinere Meetingräume runden das Hotelangebot ab. Direkt ans Haus angeschlossen ist das Restaurant Vitaminlager, in dem Frühstück zum Zimmer dazu gebucht werden kann.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Stiftung der Familie Zech kauft den Öschberghof. Das Luxushotel in Donaueschingen wird Teil der Severin*s Hotels & Resorts. Der Betrieb soll mit bestehender Ausrichtung weitergeführt werden. Michael Artner bleibt nach Angaben des Unternehmens weiterhin verantwortlich für die Leitung des Resorts.

Der Betreiber des Hotels auf Burg Schnellenberg in Nordrhein-Westfalen hat Insolvenz angemeldet. Während der vorläufige Insolvenzverwalter die Sanierungschancen prüft, wird der Betrieb in Attendorn vorerst fortgesetzt.

Der Fahrdienstvermittler Uber Technologies hat neue Funktionen und Produkte vorgestellt, darunter erstmals Hotelbuchungen direkt in der App. Die Integration erfolgt in Kooperation mit Expedia und wird zunächst in den USA eingeführt.

Das Schlosshotel Klaffenbach in Chemnitz erhält einen neuen Betreiber. Wie aus einer Mitteilung hervorgeht, übergeben Silke und Ralf Langer nach insgesamt 17 Jahren Tätigkeit im Haus den Hotelbetrieb an die Primaro Holding unter der Leitung von Darija und Petar Marovic.

Die Motel One Group hat 2025 erstmals die Marke von einer Milliarde Euro Umsatz überschritten. Das Unternehmen meldet steigende Kennzahlen und weitere Expansion in Europa.

Das Modeunternehmen Louis Vuitton hat in London ein zeitlich begrenztes Hotelkonzept eröffnet. Wie mehrere Medien berichten, befindet sich das sogenannte Pop-up-Hotel am Berkeley Square im Stadtteil Mayfair und ist bis Ende Juni 2026 zugänglich.

WorldHotels startet mit WorldHotels Backdrop eine neue Kollektion für internationales Glamping. Das Unternehmen reagiert damit auf prognostizierte Umsatzsteigerungen im globalen Markt für naturnahe Luxusunterkünfte.

Mit der Eröffnung des Hotels Binidufà vervollständigt die Vestige Collection ein rund 800 Hektar großes Landgut im Norden Menorcas. Das Konzept verbindet zwei Standorte mit unterschiedlichen gastronomischen Schwerpunkten.

Die Kempinski Gruppe plant ihr erstes Projekt für Markenresidenzen in Saudi-Arabien. In zentraler Lage in Mekka entstehen insgesamt 302 Wohneinheiten mit angeschlossener Hotel- und Einzelhandelsinfrastruktur.

Norton warnt in einem Blogbeitrag vor einer neuen Betrugsmasche mit echten Hotelbuchungen. Täter nutzen reale Reservierungsdaten, um Reisende zu täuschen und Zahlungsinformationen abzugreifen.