Brera plant drittes Münchner Haus mit rund 152 Serviced Apartments

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Brera Serviced Apartments plant am Frankfurter Ring 105 in München ein weiteres Haus mit rund 152 Serviced Apartments. Dafür soll ein bislang als Büro- und Einzelhandelsimmobilie genutztes Bestandsgebäude umgestaltet werden. Die Eröffnung ist für Anfang 2029 geplant, wie der Betreiber mitteilt.

Nach den Standorten Schwabing und München West wäre es das dritte Brera-Haus in der bayerischen Landeshauptstadt. Gemessen an der Apartmentzahl gehöre es zu den größten Häusern im Portfolio. Neben den Serviced Apartments seien neue Büro- und Einzelhandelsflächen vorgesehen.

Brera plant rund 152 Einheiten in vier verschiedenen Apartmentkategorien

Die Serviced Apartments sollen auf rund 6.088 Quadratmetern Bruttogrundfläche in den Etagen zwei bis fünf entstehen. Geplant seien vier Kategorien mit unterschiedlichen Größen für kurze und längere Aufenthalte.

Brera nennt rund zwölf Einheiten der Kategorie Room mit etwa 19 bis 22 Quadratmetern sowie rund 80 Apartments der Kategorie M klein mit etwa 19 bis 27 Quadratmetern. Hinzu kämen rund 53 Apartments der Kategorie M groß mit etwa 22 bis 33 Quadratmetern und rund sieben Apartments der Kategorie L mit etwa 32 bis 37 Quadratmetern.

Im sechsten Obergeschoss seien eine Dachterrasse und eine Laundry-Lounge vorgesehen. Der Betrieb verbinde einen durchgängig digitalen Gästeprozess von der Buchung über den kontaktlosen Check-in bis zur Kommunikation während des Aufenthalts mit persönlicher Betreuung durch das Team vor Ort.

Brera richtet das Angebot an Geschäftsreisende und private Gäste

Mit dem Standort ziele Brera auf Geschäftsreisende und Projektteams, die für einige Nächte bis mehrere Wochen in München bleiben. Auch Städtereisende und Familien gehörten zu den vorgesehenen Gästegruppen. Der Betreiber verweist dabei auf Unternehmens-, Technologie- und Forschungsstandorte im Umfeld.

Die Mitteilung nennt die U-Bahn-Linie U2 mit der Haltestelle Frankfurter Ring als direkte Verbindung zur Innenstadt, zum Hauptbahnhof und zur Messe. Zudem verweist Brera auf die nahe gelegene A9 als Verbindung zum Flughafen.

Matteo Ghedini, Gründer und CEO von Brera Serviced Apartments, erklärt: „Der Frankfurter Ring bringt zusammen, was unsere Gäste suchen: eine sehr gute Anbindung, die Nähe zu großen Arbeitgebern und ein Umfeld, das sich gerade neu erfindet. Dass wir dafür ein bestehendes Gebäude weiterentwickeln, statt neu zu bauen, passt zu unserem Verständnis von verantwortungsvollem Wachstum.“

Münchner Investorengemeinschaft entwickelt das Bestandsgebäude für mehrere Nutzungen weiter

Entwickelt werde das Projekt von einer Münchner Investorengemeinschaft. Die architektonische Planung übernehme bergwerk Architekten mit Standorten in Graz, Lofer und München. Vorgesehen sei die Weiternutzung der vorhandenen Bausubstanz.

Der Frankfurter Ring verläuft durch die Stadtbezirke Milbertshofen-Am Hart und Schwabing-Freimann. Die Landeshauptstadt entwickle das angrenzende Gewerbeband seit 2023 auf Grundlage einer eigenen Rahmenplanung weiter, heißt es in der Mitteilung.

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