Britische Studie: Was Herrchen und Frauchen von hundefreundlichen Hotels erwarten

| Hotellerie Hotellerie

Ein bequemes Hundebett, ein sauberer Napf und eine Karte mit den besten Gassirunden – das sind nur drei Annehmlichkeiten, die sich Hundebesitzer im Urlaub für ihre Vierbeiner wünschen. Was Urlauber sonst noch von einem hundefreundlichen Hotel erwarten, ermittelte jetzt eine britische Studie.

Die Hotelbuchungsplattform „justhooit.com“ gab die Studie, bei der etwa 2.000 britische Hundebesitzer zu ihrem Reiseverhalten befragt wurden, in Auftrag. Das Ergebnis: Fast die Hälfte der Befragten gab an, dass sie ihren Hund regelmäßig mit in den Urlaub nehmen. Laut „The Irish Sun“ sollen etwa genauso viele Hundebesitzer der Meinung sein, dass ihr Vierbeiner das gleiche Hotelerlebnis verdiene wie sie selbst.

28 Prozent der Befragten gaben außerdem an, dass sie auf ihr eigenes Hotelerlebnis verzichten würden, wenn ihr Hund dafür den perfekten Aufenthalt hätte. Etwa 50 Prozent würden laut der Studie sogar ihren Urlaub vorzeitig abbrechen, wenn ihr Hund im Urlaub gestresst sei.

Damit die tierischen Feriengäste voll auf ihre Kosten kommen, geben sich ihre Herrchen und Frauchen offenbar viel Mühe. In der Studie erklärten 23 Prozent der Urlauber mehr als 40 Minuten damit zu verbringen, das Internet nach hundefreundlichen Hotels zu durchsuchen. Damit wollen sie sicherstellen, dass ihr Haustier den bestmöglichen Urlaub hat. Die Hotelbuchungsplattform „justhooit.com“ hat mit den „Platinum Paws Guide“ ein neues Bewertungssystem für hundefreundliche Hotels entwickelt.

„Wir haben das Gefühl, dass Haustiere von der Hotelbranche oft übersehen werden und einfach als Zusatz betrachtet werden, für den man einen Aufpreis zahlen muss, wenn man sie mitnimmt. Es ist an der Zeit, dass die ganze Familie bei der Planung von Aufenthalten und Ferien berücksichtigt wird“, so Duncan McKenna, Gründer von „justhooit.com“ gegenüber der „The Irish Sun“.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.

Der Convenience-Großhändler MCS hat im Highway Hotel Herbolzheim seinen ersten autonomen 24-Stunden-Shop eröffnet. Mit dem Standort erweitert das Unternehmen sein Konzept erstmals auf die Hotellerie.

Eine professionell gestaltete E-Mail zu einem angeblichen Bettwanzenbefall hat in einem Hotelunternehmen zunächst einen glaubwürdigen Eindruck hinterlassen. Erst ein nicht existierendes Zimmer entlarvte den Vorgang als Phishing-Versuch.

Die Accor-Gruppe erweitert im Jahr 2026 ihr weltweites Hotelportfolio um zahlreiche neue Standorte und Luxusprojekte. Der Fokus liegt dabei auf einer globalen Expansion in unterschiedlichen Marktsegmenten.

Eine Branchenstudie von XPORT hat knapp 20.000 deutsche Hotel-Websites automatisiert auf Barrierefreiheit untersucht. Nach Angaben des Unternehmens weisen mehr als 85 Prozent der analysierten Seiten erkennbare Verstöße gegen WCAG-Richtlinien auf.

Smartments wird zwei Serviced-Apartmenthäuser in Berlin und Bielefeld für M&G Real Estate betreiben. Mit den langfristigen Mietverträgen wächst das Portfolio des Unternehmens auf 16 Standorte mit 2.389 Apartments.

Eine YouGov-Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt: Für viele Europäer bestimmen im Sommer 2026 vor allem Kosten und Unsicherheiten die Urlaubsplanung. Während jeder Elfte ganz auf eine Reise verzichtet, gewinnen Kurztrips innerhalb Europas an Bedeutung.

Aus einem ehemaligen H-Plus-Hotel entstand innerhalb von sechs Monaten das Moxy Zurich. Marco Meier von der SV Hotel beschreibt in einem Video-Gespräch, wie der Betreiberwechsel, der Umbau und die Neupositionierung des Hauses umgesetzt wurden.