Büros statt Betten? Gerüchte um das „Hotel de Rome“ in Berlin

| Hotellerie Hotellerie

Wird aus dem edlen Fünf-Sterne-Hotel „Hotel de Rome“ in Berlin bald ein Bürogebäude? Wenn man Gerüchten Glauben schenken will, könnte diese Vorstellung bald wahr werden. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wolle der Berliner Investor Caleus Capital Partners angeblich in den nächsten drei bis fünf Jahren neue Büros in dem Gebäude errichten.

Caleus Capital Partners hält sich der Zeitung gegenüber bedeckt. Aufgrund bestehender Vertraulichkeitsvereinbarungen könne man keine weiteren Informationen geben. Caleus Capital Partners hatte das Haus erst 2019 übernommen.

Gordon Debus, der General-Manager des Fünf-Sterne-Luxushotels, dementierte jedoch die Gerüchte und beschwichtigt. Man habe einen Pachtvertrag für mindestens weitere sechs Jahre, danach gäbe es eine Option auf weitere zehn Jahre, erklärte er der Zeitung. Zudem sei das Hotel in der Corona-Pandemie gefestigt und man wolle mit allen Mitarbeitern nach dem Lockdown durchstarten.

„Die Gerüchte kommen immer wieder, obwohl wir die höchsten Raten der Stadt haben und vor zwei Jahren zum Hotel des Jahres gewählt wurden,“ sagte Debus der Bild-Zeitung. Für die Zukunft bleibt er optimistisch. „Zwar ist Berlin im Vergleich zu anderen Weltstädten kein einfacher Markt für Luxus-Hotels. Erfreulicherweise sind wir dennoch sehr erfolgreich gewesen. Und es passiert ja jetzt auch eine Menge, durch den neuen Flughafen oder durch die neue Tesla-Fabrik. Das wird Berlin sicher helfen.“


Zurück

Vielleicht auch interessant

Firmen mieten bei Havens Living Wohnungen für ihre Beschäftigten: Seit September 2025 sind es nach Unternehmensangaben bereits 400 Apartments in Frankfurt, Berlin und Hamburg. International Campus will die Zusammenarbeit mit Arbeitgebern ausbauen.

Nach Datenlecks bei Buchungsdienstleistern nutzen Kriminelle echte Reservierungsdaten für betrügerische Nachrichten. Niedersachsens Datenschutzbehörde erläutert, welche Gäste Betriebe informieren müssen und welche technischen Maßnahmen vorgesehen sind.

Das Sheraton Fuerteventura Beach, Golf & Spa Resort schließt Ende September 2026 für eine umfassende Renovierung. Die Wiedereröffnung des Fünf-Sterne-Hotels auf den Kanaren ist für den 1. Mai 2027 geplant.

Das Hotelcamp Reinsehlen entwickelt sein Konzept weiter und tritt als Lodge Reinsehlen auf. Zur Neuausrichtung gehören eine überarbeitete Lobby, geplante Ruheplattformen und ein stärkerer regionaler Bezug in der Gastronomie.

Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC bereitet laut Reuters ein Vorgehen gegen Booking Holdings wegen möglicherweise irreführender Hotelwerbung vor. Nach Angaben einer dieser Personen könnten die möglichen Strafen mehr als 500 Millionen Dollar betragen.

Die Motorworld Group plant am Hockenheimring eine neue Erlebnis- und Veranstaltungswelt. Das Projekt soll Motorsport, Handel, Werkstätten, Hotellerie, Gastronomie, Veranstaltungen und Dienstleistungen an dem Rennsportstandort miteinander verbinden.

Das Hotel The Hoxton, Amsterdam hat seine Räumlichkeiten an der Herengracht nach zehnjährigem Bestehen umfassend neugestaltet. Neben der Lotti’s Bar und dem Tagungsbereich wurden fünf individuelle Signature-Zimmer renoviert.

Premier Inn hat am Bodensee ein neues Hotel eröffnet. Der sechsgeschossige Neubau ist das 76. Hotel der Marke in Deutschland. Neben dem bereits bestehenden Standort in Lindau ist die Hotelgruppe damit nun auch in Konstanz vertreten.

Im August 2026 verbuchten die Beherbergungsbetriebe in Deutschland 58,7 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste. Wie das Statistische Bundesamt nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 1,1Prozent weniger als im August 2025.

Die Betreibergesellschaft des ehemaligen Hotels Reichshof in Norden, das heute Tides Boutique Hotel heißt, hat einen Insolvenzantrag gestellt. Nach Angaben von des Insolvenzverwalters werde der Hotel- und Gastronomiebetrieb uneingeschränkt fortgeführt.