BWH Hotels erweitert Präsenz im Ruhrgebiet um Standort in Bochum

| Hotellerie Hotellerie

BWH Hotels Central Europe hat das Portfolio in Nordrhein-Westfalen um das ehemalige H+ Hotel Bochum erweitert, das künftig als Best Western Hotel Bochum geführt wird. Mit diesem Neuzugang verfügt BWH nunmehr über insgesamt 26 Hotels in Nordrhein-Westfalen und 10 Häuser im Ruhrgebiet. Das Management des Hotels wurde von der Curator Hotelbetriebsgesellschaft mbH übernommen, die im Rahmen dieses Projekts erstmals mit BWH kooperiert.

Strategische Kooperation und Modernisierungsmaßnahmen

Die Entscheidung für den Markenwechsel basiere laut Mitteilung auf der internationalen Reichweite der Marke sowie der Kompetenz in der Vermarktung von Geschäftsreisen und Tagungen. Ebenfalls ausschlaggebend seien das globale Kundenbindungsprogramm und das Gebührenmodell der Gruppe gewesen. Parallel zum Anschluss an das Markensystem leitet der Betreiber verschiedene Modernisierungsmaßnahmen in den Bereichen Digitalisierung, Gastronomie, Lobby und Gästezimmer ein.

„Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit BWH Hotels, die unserem Haus einen noch stärkeren Namen verleiht“, erklärt General Manager Eunice Maria Stapelmann. Das Ziel sei es, die traditionelle Ausrichtung des Hauses beizubehalten und gleichzeitig die Standards in der Ausstattung zu erhöhen. Der Betrieb beschäftigt am Standort Bochum aktuell 35 Mitarbeiter, die den Übergang in die neue Markenstruktur begleiten.

Kapazitäten für Tagungen und Veranstaltungen

Das Hotel verfügt über insgesamt 119 klimatisierte Zimmer, die jeweils eine Fläche von etwa 22 Quadratmetern aufweisen. Für den Veranstaltungssektor hält das Haus neun Tagungsräume bereit, die eine Kapazität für bis zu 240 Personen bieten. Diese Flächen sind laut Betreiberangaben für verschiedene Formate wie Seminare, Workshops oder Teamaktivitäten konzipiert.

Die geografische Lage des Hauses zeichnet sich durch die Nähe zu zentralen Anlaufpunkten der Stadt aus. Das Hotel befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zum Musicaltheater Starlight Express, dem Kongresszentrum RuhrCongress sowie dem Ruhrstadion. Die Anbindung an den Fernverkehr erfolgt über die etwa 200 Meter entfernte Auffahrt zur Bundesautobahn 40, während die Innenstadt von Bochum in circa fünf Autominuten erreichbar ist.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die britische Wettbewerbsbehörde CMA ermittelt gegen die Hotelriesen Hilton, Marriott und IHG. Im Fokus steht der Verdacht auf Datenaustausch über die Analyseplattform STR von CoStar. Alle vier Unternehmen werden derzeit untersucht.

Ab Sommer 2026 erhebt Stuttgart eine Übernachtungssteuer von drei Euro pro Gast. Die Stadt erwartet dadurch jährliche Einnahmen von zehn Millionen Euro und setzt auf eine rein digitale Abwicklung für Hotels und Privatvermieter. Die Hotelbranche kritisiert die zusätzliche Kostenlast.

Starwood Hotels setzt unter der Leitung von Raul Leal auf ein kontrolliertes Wachstum. Mit Fokus auf Luxus, Nachhaltigkeit und die Integration von Wohnresidenzen plant die Gruppe bis 2028 zahlreiche internationale Neueröffnungen, ohne dabei die wirtschaftliche Rentabilität aus den Augen zu verlieren.

Der europäische Hotelinvestmentmarkt verzeichnete 2025 mit über 27 Milliarden Euro das stärkste Jahr seit 2019. Getrieben durch verbesserte Performance und günstigere Kreditbedingungen stiegen die Transaktionen europaweit um 23 Prozent, wobei auch der deutsche Markt ein deutliches Plus von 50 Prozent verbuchen konnte.

Die Münchener Arabella Hospitality expandiert nach Ibiza: Mit dem ersten Hotel-Management-Vertrag übernimmt die Gruppe das Ibiza Corso Hotel & Spa. Nach einer umfassenden Renovierung wird das Haus 2027 als Teil der Autograph Collection neu positioniert – inklusive des legendären Clubs Lio Ibiza.

Das Grandhotel Bad Pyrmont wechselt im Sanierungsprozess in ein Regelinsolvenzverfahren. Ein Insolvenzplan soll nun die hohen Mehrkosten beim Brandschutz auffangen und die baldige Wiedereröffnung des geschichtsträchtigen 150-Zimmer-Hauses ermöglichen.

Das ehemalige Renaissance Hotel in Düsseldorf-Mörsenbroich wird zwangsversteigert. Das Amtsgericht setzt den Verkehrswert für den seit 2019 leerstehenden Gebäudekomplex auf über 19 Millionen Euro an. Am 8. Mai 2026 entscheidet sich die Zukunft des markanten Standorts an der Münsterstraße.

Ruhige Nebensaison, neue Seenlandschaft, mehr Übernachtungen im Flughafen-Umfeld: Brandenburgs Tourismus bleibt aus Sicht der Branche stabil. Sorgen macht die Gastronomie.

Der Falkensteinerhof in Vals startet mit neuer 4-Sterne-Superior-Klassifizierung in die Wintersaison 2025/26. Neben baulichen Erweiterungen fokussiert das familiengeführte Haus auf ein geschärftes Kulinarik-Konzept und ergänzte Angebote für Familien.

Die Primestar Group eröffnet am 1. März das June Six Salzburg. In Zusammenarbeit mit der Soravia Gruppe und Marriott International wird das ehemalige Mayburg Salzburg als Tribute Portfolio Hotel neu positioniert.