Centro Hotel Group schließt Hotel Residence in Bonn

| Hotellerie Hotellerie

Die Centro Hotel Group mit Sitz in Hamburg hat sich dazu entschieden, den Betrieb des Bonner Hotels Residence zur Jahresmitte einzustellen. Nach einem Jahr pandemiebedingter Schließung und dem damit verbundenen schwierigen Einsatz für den Fortbestand des Hotels und den Erhalt der Arbeitsplätze, wurde die Entscheidung sowohl von Pächter- als auch Verpächterseite einvernehmlich getroffen. Die aktuelle wirtschaftliche Situation in Kombination mit fehlenden Mitteln für notwendige Investitionen, um auch in Zukunft den Ansprüchen der Gäste zu entsprechen, gab den Ausschlag für diese Entscheidung.

COO Homeira Amiri: „Leider sind wir durch die aktuelle Situation gezwungen, eine Entscheidung zu treffen, die der Pandemie und den politischen Entscheidungen geschuldet ist.“

Die Tourismusbranche stehe generell durch die Pandemie vor enormen Herausforderungen, so die Mitteilung. Viele Betriebe in Hotellerie und Gastronomie würden Verluste realisieren, die nicht ausgeglichen werden könnten. Anders als in anderen Wirtschaftszweigen könnten die ausgefallenen Umsätze im Tourismus nicht kompensiert oder aufgeholt werden. Status Quo sei derzeit, dass nicht einmal die angekündigten November- und Dezemberhilfen ausgezahlt würden. Homeira Amiri: „Die Ankündigung des Bundesfinanzministers, der Staat lasse die Unternehmen nicht im Stich hat sich für uns bisher nicht bewahrheitet.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.