Christian Harisch „Hotelier des Jahres“ in Österreich

| Hotellerie Hotellerie

Das Magazin Hotel & Touristik kürte im Hotel Schwarzer Adler in Kitzbühel Dr. Christian Harisch zum „Hotelier des Jahres 2020“. Harisch überzeugte die Jury unter anderem mit seinem etablierten Lanserhof-Konzept, mit dem er und Geschäftspartner Hotellerie und Medizin-, Regenerations- und Gesundheitsangebote im Stammbetrieb in Lans in Tirol und am Tegernsee in Bayern kombinieren. Nächstes Jahr eröffnet auf der Insel Sylt in Deutschland ein weiteres Resort. Dazu kommen das Lans Medicum und Lans Cardio in Hamburg, Lanserhof At The Arts Club in London sowie Grayshott in Surrey. Weitere Projekte sind in Planung.

In Kitzbühel prägt der Hotelier seit vielen Jahren persönlich und mit seinen Betrieben das touristische Geschehen. Obwohl Harisch nach seiner touristischen Ausbildung in den Tourismusschulen Salzburg-Klessheim Jus studierte und promovierte, außerdem als Immobilienunternehmer erfolgreich ist, kam er nie vom Gastgewerbe los. „Ich bin von Herzen Gastgeber“, sagt der Hotelier des Jahres. Zur Harisch-Hotels-Gruppe gehören neben den Lanserhof-Betrieben das Weisse Rössl Kitzbühel, Der Margarethenhof, Schwarzer Adler Kitzbühel, Goldener Greif Kitzbühel, Lisi Family Hotel Reith, Berggasthof Sonnbühel, Gasthaus Chizzo, Restaurant Neuwirt und Restaurant ZUMA Kitzbühel und seit 1.10.2020 das Schlosshotel Lebenberg.

„Dr. Christian Harisch hat Außergewöhnliches geleistet. Mit dem Lanserhof Concept setzt er nicht nur Maßstäbe im Medizin- und Wellness-Tourismus, sondern beweist zudem hohes geschäftliches Know-how mit der Expansion nach Deutschland und Großbritannien. Mit genauem Blick auf Details und Gespür für beste Mitarbeiter entwickelt er in Kitzbühel mehrere Betriebe qualitativ unermüdlich weiter“, so Hotel & Touristik-Chefredakteur Thomas Schweighofer über den Preisträger.

„Die Auszeichnung ist eine große Ehre für mich und sie ist vor allem auch eine Auszeichnung für unser ganzes Team“, sagte Dr. Harisch bei der Übergabe der Urkunde im Hotel Schwarzer Adler Kitzbühel. Die Preisübergabe wäre eigentlich im Rahmen des Hotel & Touristik Trendforums schon im Mai geplant gewesen, die Veranstaltung in Wien musst aufgrund der Corona-Einschränkungen zunächst verschoben und schließlich abgesagt werden. „Die Übergabe auf der Bühne in Wien vor vielen Fachkollegen wäre schön gewesen, doch im Herzen freut es mich sehr, den Preis hier in meiner Heimat in Kitzbühel überreicht zu bekommen“, so Harisch, der sich bereits 2017 in Deutschland über den Special-Award Hotelie des Jahres der ahgz freuen durfte.

Die Jurymitglieder „Hotel & Touristik Hotelier des Jahres 2020“

  • Michaela Reitterer, Präsidentin Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV) / Boutiquehotel Stadthalle – Hotelière des Jahres 2010
  • Bert Jandl, Vila Vita Pannonia – Hotelier des Jahres 2012
  • Ulrike und Hermann Retter, Hotel Retter Pöllauberg – Hoteliers des Jahres 2014
  • Elisabeth Gürtler, Astoria Resort Seefeld – Hotelière des Jahres 2009
  • Manfred Stallmajer, The Guesthouse Vienna – Hotelier des Jahres 2008
  • Karin Leeb und Martin Klein, Hotel Hochschober – Hoteliers des Jahres 2006
  • Gabriela Benz, Le Méridien Vienna – Hotelière des Jahres 2005
  • Karl J. Reiter, Reiters Burgenland Resort – Hotelier des Jahres 2004
  • Susanne Kraus-Winkler, LOISIUM Wine & Spa Hotelgruppe / Obfrau Fachgruppe Hotellerie in der WKÖ
  • Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer Prodinger Tourismusberatung
  • Markus Gratzer , Generalsekretär Österreichische Hoteliervereinigung (ÖHV)
  • Dagmar Lang, Geschäftsführerin Manstein Verlag
  • Markus Gstöttner, Geschäftsführer Manstein Verlag
  • Margaretha Jurik, Hotel & Touristik / CASH Handelsmagazin
  • Thomas Schweighofer, Hotel & Touristik / Stammgast.Online

 

Zurück

Vielleicht auch interessant

TikTok hat die Einführung von TikTok GO angekündigt. Nutzer in den USA sollen damit Hotels, Freizeitangebote und Touren direkt in der Anwendung entdecken und buchen können. Nach Angaben des Unternehmens wird die Funktion in Videos, Suchergebnissen und Standortseiten integriert.

Die Hotelgruppe Minor Hotels plant bis zum Jahr 2030 die Eröffnung eines neuen Resorts der Marke Anantara am Roten Meer. Das Projekt in Somabay umfasst neben 300 Hotelzimmern auch 150 private Residenzen.

Das Wiener Hotel Altstadt Vienna hat eine Suite nach Harald Krassnitzer benannt. Die Unterkunft wurde laut Mitteilung gemeinsam mit Architekt Roland Nemetz gestaltet und enthält auch persönliche Gegenstände des Schauspielers sowie Designklassiker.

Das Hotel Hafen Hamburg und das Empire Riverside Hotel haben ein Mental-Health-Coaching für Mitarbeiter eingeführt. Nach Angaben des Unternehmens soll das Angebot zur Mitarbeiterbindung und Unterstützung bei beruflichen sowie privaten Belastungen beitragen.

Die neue Hotelmarke Hiamo eröffnet am 15. Mai ihr erstes Haus in Hamburg-Bergedorf. Nach Angaben des Unternehmens setzt das Konzept auf digitale Abläufe und persönliche Betreuung. Die Leitung des Hauses in Hamburg-Bergedorf übernimmt Manuel Dosz.

Die Beherbergungsbetriebe in Deutschland haben im März 2026 mehr Übernachtungen verzeichnet als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg vor allem die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Inland.

Die InterContinental Hotels Group (IHG) hat im ersten Quartal 2026 einen operativen Meilenstein erreicht und betreibt nun weltweit mehr als 7.000 Hotels. Die Marke wurde durch die Eröffnung von insgesamt 82 Hotels in den ersten drei Monaten überschritten.

Elf familien- und inhabergeführte Hotels aus der Oberpfalz haben die Kooperation „Wohlfühlhotels Bayerischer Jura“ gegründet. Die Initiative wurde bei einer Auftaktveranstaltung in Parsberg vorgestellt.

Die Stichting Hotel Claims Alliance hat nach eigenen Angaben mehrere gerichtliche Maßnahmen zur Beweissicherung im Zusammenhang mit der europaweiten Sammelklage gegen Booking.com eingeleitet. Unterstützt wird die Klage unter anderem vom Hotelverband Deutschland, der "Genug des Hinhaltens und Behinderns!" auf Social Media postete.

Trivago hat eine Kartellklage gegen Google vor dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Unternehmen wirft dem Suchmaschinenkonzern vor, den eigenen Hotelpreisvergleich in den allgemeinen Suchergebnissen bevorzugt zu behandeln und Wettbewerber wie Trivago dadurch zu benachteiligen.