Chrysler Building in New York könnte bald ein Hotel werden

| Hotellerie Hotellerie

Das New Yorker Chrysler Building ist einer der berühmtesten Wolkenkratzer der Welt. Touristen konnten das Gebäude mit der markanten Spitze bislang aber nur in der Lobby erleben, Führungen oder eine Aussichtsplattform gibt es nicht. Das könnte sich nun aber ändern, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet. 

In der vergangenen Woche hatten sich die Aby Rosen's RFR Holding LLC und das österreichische Immobilienunternehmen Signa Holding GmbH darauf geeinigt, den 77-stöckigen Wolkenkratzer in der Nähe des Grand Central Terminals für 151 Millionen Dollar zu kaufen. Der Preis lag deutlich unter den 800 Millionen Dollar, die der Abu Dhabi Investment Council 2008 für einen 90-prozentigen Anteil bezahlt hatte, so Bloomberg mit Verweis auf einen Insider. Und wie Rosen demnach per E-Mail mitteilte, könnte das Gebäude nun in ein Hotel verwandelt werden. 

Das Chrysler Building, das 1930 im Art-Deco-Stil fertiggestellt wurde, erfordere laut Bloomberg aber zunächst Millionen Dollar für eine Sanierung. Es als Bürogebäude zu behalten, wäre aber ein riskantes Unterfangen. Besonders zu einer Zeit, in der New Yorker Mieter neue, voll ausgestattete Wolkenkratzer in den Hudson Yards und im World Trade Center in der Innenstadt finden könnten.

Zu den Kosten der neuen Eigentümer kommt ein immer teurer werdendes Erbbaurecht hinzu. Das Land unter dem Chrysler Building gehört der Cooper Union, die im vergangenen Jahr die jährliche Gebühr von 7,75 Millionen Dollar auf 32,5 Millionen Dollar erhöht hat. Die Miete wird auf 41 Millionen Dollar im Jahr 2028 und 55 Millionen Dollar im Jahr 2038 steigen.
 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das neue Roomers ParkView im Frankfurter Westend ist ab sofort für Aufenthalte ab Dezember 2026 buchbar. Das Haus verbindet die Marke Roomers mit The Luxury Collection von Marriott.

People Inc. hat das Übernahmeangebot für den Casino- und Hotelbetreiber MGM Resorts zurückgezogen. Dabei spielte offenbar auch die anhaltende Skepsis von Investoren hinsichtlich eines milliardenschweren Großprojekts eine entscheidende Rolle.

Das Messegelände Hannover entfaltet laut einer aktuellen Studie eine erhebliche ökonomische Wirkung auf das regionale Gastgewerbe. Allein in Hannover werden in einem durchschnittlichen Messejahr mehr als 120 Millionen Euro im Gastgewerbe umgesetzt.

Praemia widerspricht Novum nach der Schließung des Crowne Plaza Frankfurt. Die Eigentümerseite verweist auf geplante Sanierungsgespräche und erklärt, nach ihrer Kenntnis habe keine behördliche Entscheidung die Schließung erforderlich gemacht.

Nach der Wiedereröffnung im Juni hat das Taj Hessischer Hof Frankfurt seine offizielle Eröffnung gefeiert. Die Bombay Brasserie und Jimmy’s Bar belegen in einem regionalen Restaurantführer bereits erste Plätze.

Frasers Hospitality führt mit Fraser Suites Reserve eine neue Luxusmarke für Serviced Living ein. Das erste Haus mit 255 Zimmern soll ab Dezember 2026 in Bangkok schrittweise Gäste empfangen.

Nach dem Fund eines Schadcodes hat Atlantic Hotels seine Websites vorübergehend abgeschaltet. Besucher seien zuvor aufgefordert worden, schädliche Tastenkombinationen einzugeben. Ob jemand der Aufforderung folgte, ist nach Angaben der Hotelgruppe unbekannt.

Citygrove will nach drei Hotelprojekten in Deutschland weiter wachsen und die Zusammenarbeit mit Premier Inn fortsetzen. Die bisherigen Immobilien in Hannover, Lübeck und Düsseldorf wurden nach Unternehmensangaben mit einem Kredit über 83 Millionen Euro langfristig umfinanziert.

Im Berwanger Hof in Tirol gingen einst Film- und Fernsehstars ein und aus. Nach Investitionen von rund 55 Millionen Euro öffnet die Hotellegende am 25. September für einen Tag der offenen Tür. Ab Dezember sollen Gäste im neuen Haupthaus übernachten.

H World International plant für Dezember 2026 die Eröffnung des Steigenberger Hotel Elephantine Island Aswan. Das Hotel auf Elephantine Island wird derzeit renoviert und soll über 178 Zimmer und Suiten verfügen.