CitizenM Hotels sind mit neuem Investor mehr als zwei Milliarden Dollar wert

| Hotellerie Hotellerie

Die niederländischen CitizenM Hotels bekommen einen neuen Investor. GIC, der Staatsfonds der Regierung von Singapur, hat eine Vereinbarung über den Kauf von 25 Prozent der Anteile der Hotelgesellschaft von den beiden ursprünglichen Investoren KRC Capital und APG getroffen. Medienberichten zufolge beschert der Deal dem Unternehmen einen Wert von 2 Milliarden Euro oder rund 2,2 Milliarden Dollar. 

CitizenM debütierte 2008 als Luxus-Hybridhotel, das hochwertige Unterkünfte und Erlebnisse zu erschwinglichen Preisen bietet. Mit dem Beitritt der GIC zu den Investoren KRC und APG wird das Investmentteam 750 Millionen Euro oder 842 Millionen Dollar Eigenkapital einbringen. „Mit der Erhöhung des gebundenen Kapitals kann citizenM seine Wachstumsstrategie weiter beschleunigen", sagte Robert-Jan Foortse, der für das europäische Immobilienportfolio der APG verantwortlich ist.

CitizenM hat seine Präsenz um 14 Immobilien weltweit erweitert, seit die niederländische Hotelmarke mit der Eröffnung des 230 Zimmer Hotels citizenM Schiphol Airport an den Start ging. Seitdem kamen zum Beispiel das citizenM Tower of London Hotel und das citizenM New York Bowery Hotel in Manhattan hinzu, das im Herbst 2018 eröffnet wurde. Doch damit nicht genug: Das Unternehmen befindet sich inmitten eines Wachstumsschubs. Die Zielstandorte von citizenM erstrecken sich über Europa, Asien und die USA, wo das Unternehmen derzeit an Hotels wie dem citizenM Boston North Station arbeitet.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel du Cap-Eden-Roc erweitert sein Angebot 2026 um die Yacht Millesime. Die 37 Meter lange Yacht soll exklusiv Hotelgästen für Fahrten entlang der Mittelmeerküste zur Verfügung stehen.

Mecklenburg-Vorpommern zählte im vorigen Jahr rund acht Millionen Urlauber und etwa 33 Millionen Übernachtungen. Das hohe Niveau soll mindestens gehalten werden. Aber die Branche steht unter Druck.

Die Dormero Gruppe erweitert ihre Präsenz in der Region Mittelfranken und übernimmt das bisherige NH Hotel in Fürth. Das Hotel befindet sich in zentraler Lage direkt am Stadtpark und umfasst insgesamt 118 Zimmer.

Eine aktuelle Preisstudie zeigt, dass viele Hotels an der Nord- und Ostsee trotz einer hohen Nachfrage ihre Preise senken. Grund dafür ist ein verändertes Buchungsverhalten der Gäste, auf das viele Betriebe mit defensiven Preisstrategien reagieren.

Die Jufenalm hat den Umbau ihrer Hotelanlage in den Salzburger Bergen abgeschlossen. Das Unternehmen startet mit neuen Suiten, einem erweiterten Wellnessbereich und speziellen Rabattaktionen in die aktuelle Sommersaison.

Das Hotel Bergkristall in Oberstaufen hat sechs neue Seesuiten am hauseigenen Bergsee eröffnet. Ab August 2026 soll das Angebot laut Unternehmen um weitere Bergsuiten ergänzt werden.

Die H World Group hat nach eigenen Angaben das Europageschäft wieder in die Gewinnzone geführt. In den veröffentlichten Quartalszahlen verweist das Unternehmen auf Fortschritte im internationalen Segment sowie auf den weiteren Ausbau der Marken Steigenberger und IntercityHotel.

Eine Studie von Mews zeigt eine breite Nutzung von künstlicher Intelligenz in Hotels. Gleichzeitig sehen viele Hoteliers persönliche Kontakte wie Begrüßung und Check-in weiterhin als Aufgabe von Mitarbeitern.

Der Apartment-Anbieter Stayery hat ein neues Haus in der Innenstadt von Fürth eröffnet. Das Unternehmen setzt am Standort auf digitale Abläufe und plant bereits die Erschließung weiterer Märkte im deutschsprachigen Raum.

Das Best Western Plus Ostseehotel Waldschlösschen im Ostseebad Prerow feiert sein dreißigjähriges Bestehen unter der Leitung der Inhaberfamilie Jahncke. Seit dem Kauf im Jahr 1995 wurde die historische Immobilie kontinuierlich modernisiert.