Commerz Real schnappt sich das Maritim-Hotel in der Düsseldorfer Airport-City

| Hotellerie Hotellerie

Die Commerz Real hat das Hotel Maritim in der Düsseldorfer Airport-City im Rahmen eines Sale-and-Lease-back-Geschäfts für 162 Millionen Euro erworben und für 30 Jahre an die Maritim Hotelgesellschaft verleast. Finanziert wurde die Transaktion über ein langfristiges Darlehen eines offenen Konsortiums aus dem Sparkassenverbund unter Führung der Deutschen Hypothekenbank Hannover.

Das 2007 erbaute 4-Sterne-Haus mit einer Nutzfläche von etwa 40.000 Quadratmetern verfügt über 533 Zimmer, einen Wellnessbereich, sechs Restaurants und Bars sowie 33 Tagungsräume mit einer Veranstaltungskapazität von bis zu 5.000 Personen. Über die Autobahn A 44 und den öffentlichen Personennahverkehr ist die Innenstadt rasch erreichbar.

„Düsseldorf ist ein starker Wirtschaftsstandort und wichtiger Handels- und Verkehrsknotenpunkt Deutschlands mit sehr guten Wachstumsprognosen“, erläutert Martin Suchsland, Leiter Asset Structuring Financial Products bei der Commerz Real. „Der Hotelmarkt profitiert von der zunehmenden Anzahl an Geschäftsreisenden durch die zahlreichen internationalen Unternehmen und Messen in der Stadt.“

So verzeichnete die Rheinmetropole allein im Jahr 2018 rund 4,98 Millionen Übernachtungen, das sind rund 3,5 Prozent mehr als im Jahr davor. Etwa 40 Prozent davon entfallen auf internationale Reisende. Für das Jahr 2019 rechnet das Beratungsunternehmen Dr. Lübke & Kelber zudem mit einem Zuwachs des Übernachtungsaufkommens von rund vier Prozent aufgrund der steigenden Zahl der Messebesucher. „Gerade Hotelbetten in Flughafennähe dürften künftig noch stärker nachgefragt werden“, ist sich Suchsland sicher.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Tui Group erweitert ihr internationales Hotelnetzwerk. Mit über 70 geplanten Projekten, neuen Standorten in Shanghai und Japan sowie dem Buchungsstart für eine neue Robinson-Anlage auf den Kapverden setzt der Konzern verstärkt auf Ganzjahresdestinationen in Asien und Afrika.

BWH Hotels Central Europe blickt auf ein stabiles Jahr 2025 zurück: Mit einem Gesamtumsatz von über 921 Millionen Euro und einer wachsenden Hotelanzahl festigt die Gruppe ihre Marktposition trotz volatiler Rahmenbedingungen.

1912 Hotels übernimmt zum 1. März 2026 den Betrieb des Hotel Millennium Park in Lustenau. Neben einer neuen Markenstrategie steht die Stärkung des Geschäftsreise- und Tagungssegments in der Vier-Länder-Region im Fokus der Neuausrichtung.

Die Maritim Hotelgruppe steigert ihren weltweiten Umsatz auf 468,4 Millionen Euro, verzeichnet jedoch aufgrund massiver Investitionen in die Digitalisierung und gestiegener Tarifkosten einen Rückgang beim Betriebsergebnis. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes setzt das Familienunternehmen auf nachhaltiges Wachstum und technologische Modernisierung.

Das Oberlandesgericht Frankfurt hat eine grundlegende Entscheidung zur Rechtsverbindlichkeit von Hotelreservierungen getroffen. Die Anfrage nach freien Zimmerkapazitäten ohne Kenntnis der konkreten Preise stellt kein rechtsverbindliches Angebot zum Abschluss eines Beherbergungsvertrages dar. Die Schadensersatzforderungen eines Hotelbetriebs in Höhe von über 10.000 Euro wurden abgewiesen.

Ein ehemaliges Bürogebäude am Checkpoint Charlie wird für 40 Millionen Euro zum größten Hostel Europas umgebaut. Hinter dem Projekt steht die 500-Millionen-Euro-Wachstumsstrategie der a&o-Eigentümer.

Auf der ITB Berlin 2026 präsentieren die Plaza Hotelgroup und Neura Robotics den humanoiden Roboter 4NE1. Die Kooperation soll zeigen, wie autonome Systeme künftig das Hotelpersonal an der Rezeption und im Service unterstützen können, um dem Fachkräftemangel in der Branche zu begegnen.

Sachsen-Anhalt zieht Bilanz: Trotz eines leichten Rückgangs bei den Übernachtungen präsentieren sich die Gästezahlen 2025 stabil. Während der Harz seine Spitzenposition verteidigt, setzen neue Großprojekte wie die Eröffnung des Stiftsbergs in Quedlinburg Impulse für das Reisejahr 2026.

Der Bundesgerichtshof hebt ein Urteil im Streit zwischen dem Hotel Wikingerhof und Booking.com auf. Beanstandet werden unter anderem Rabattdarstellung, Umgang mit Gästedaten und Provisionsmodelle.

Die Budgetkette a&o kauft ein 31.000 Quadratmeter großes Bürogebäude nahe dem Berliner Checkpoint Charlie. Bis 2027 entsteht dort für 40 Millionen Euro das größte Hostel Europas mit 2.500 Betten.