Corinthia Brussels eröffnet

| Hotellerie Hotellerie

Nach einer umfassenden Restaurierung hat das Corinthia Brussels seine Türen an der Rue Royale eröffnet. Das Hotel ist im ehemaligen Grand Hotel Astoria untergebracht und soll die Eleganz vergangener Epochen mit modernem Komfort verbinden. Mit 126 Zimmern und Suiten sowie einem exklusiven Spa knüpft das Haus an seine Geschichte als bedeutende Adresse in der belgischen Hauptstadt an.

Geschichte und Architektur

Das Gebäude wurde 1910 im Auftrag des Königs von Architekt Henri Van Dievoet erbaut. Es gilt als architektonisches Wahrzeichen der Stadt. Jahrzehntelang war es ein Treffpunkt für Aristokraten und Künstler. Bei der Restaurierung wurden historische Details wie das Glasdach im Palm Court und der Salon Elisabeth erhalten. Das Corinthia Brussels liegt zentral an der Rue Royale in der Nähe bekannter Sehenswürdigkeiten.
 

Ausstattung und kulinarisches Angebot

Die Zimmer und Suiten des Hotels sollen den Charme der Belle Époque mit zeitgenössischer Eleganz vereinen. Ein Highlight sind die Signature Suiten, darunter die Royal Heritage Suite und Penthouses mit Terrassen und Blick über die Stadt. Das Corinthia Spa, in Zusammenarbeit mit der Marke Sisley, bietet Behandlungsräume, Hammam, Sauna und Fitnessbereiche.

Auch das kulinarische Angebot wird hervorgehoben. Im Restaurant Palais Royal serviert der zweifach mit Michelin-Sternen ausgezeichnete Küchenchef David Martin eine französisch inspirierte Küche mit globalen Einflüssen. Le Petit Bon Bon, unter der Leitung von Christophe Hardiquest, bietet eine Neuinterpretation der belgischen Brasserie-Kultur. Im Palm Court wird Afternoon Tea angeboten und die Cocktailbar Under the Stairs bietet kreative Drinks.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.