Cosi Group startet mit Cosi Go Tech-Franchising für die Hotellerie

| Hotellerie Hotellerie

Vor zwei Jahren wollten die drei Gründer Dimitri Chandogin, Gerhard Maringer und Christian Gaiser mit "Cosi" noch eine der größten Hotelmarken der Welt erschaffen. Gelingen sollte dies mit dem Aufbau einer klassischen Hotelkette, aber mit moderneren IT-Systemen, die Kosten sparen sollten (Tageskarte berichtete). 

Nun hat das Unternehmen die Gründung des Geschäftsbereichs „Cosi Go“ bekanntgegeben. Cosi Go entwickelt für die Hotellerie zugeschnittene Technologielösungen zur Automatisierung der Betriebsprozesse von bis zu 80 Prozent, die Hotelbetreibern Kosteneinsparungen von bis zu 60 Prozent ermöglichen sollen. Die Cosi Group bietet das Ganze als Franchising-System an.

Zu den anvisierten Märkten gehören neben Deutschland auch Österreich und die Schweiz, weitere Länder sind bereits in Vorbereitung. Die Leitung übernimmt Marc Schönfeld als Vice-President. Schönfeld war zuvor CEO von Easybooking. Ebenfalls zum Führungsteam zählt Christian Aulbach, der den operativen Bereich verantwortet und zuvor bei Tourlane tätig war.

„Die oft noch sehr analog funktionierende Hotelbranche steht im digitalen Zeitalter vor großartigen, neuen Möglichkeiten – selbst in Zeiten von Corona, wenn sie flexibel die Vorteile nutzt, die sich durch innovative Technologien bieten", erklärt Christian Gaiser, CEO und Mitgründer der Cosi Group. 

Marc Schönfeld: „Die Anforderungen an Hotelbetreiber wachsen gerade in Zeiten von Corona enorm – die Optimierung der internen, operativen Prozesse kann hier existentiell entscheidend sein. Mittels der Effizienzsteigerungen durch Cosi Go unterstützen wir die Hotellerie dabei, sich den neuen Marktgegebenheiten schnell und flexibel anzupassen und somit ihren wirtschaftlichen Erfolg für die Zukunft zu sichern. Das wird erkannt: Bereits in der Vorbereitungsphase haben wir eine überragende Resonanz vom Markt erhalten und konnten schon die ersten Kunden gewinnen.” 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Amsterdamer Handelsgericht ordnet eine Untersuchung der Grand Metropolitan Hotels Holding B.V. an. Die Richter äußern Zweifel an Sacheinlagen, Corporate Governance und Informationspolitik – und sprechen in ihrer Begründung sogar von möglicher „heißer Luft“. Unternehmenschef Martin Smura weist die Kritik zurück und spricht von einem eskalierten Gesellschafterkonflikt.

Die MHP Hotel AG hat ihren Hotelumsatz im zweiten Quartal 2026 um 26 Prozent auf 56,8 Millionen Euro gesteigert. Wachstumstreiber waren nach Unternehmensangaben die Portfolioerweiterung sowie die erstmalige Vollquartalskonsolidierung des Hyatt Regency Vienna.

Das Wald- und Golfhotel Lottental in Bochum befindet sich in einem vorläufigen Insolvenzverfahren. Der Betrieb läuft zunächst weiter, während nach einem Investor für eine Übernahme gesucht wird.

Die gambino group plant bis März 2027 die Eröffnung von drei neuen Hotels in München, Memmingen und Bamberg. Mit insgesamt 359 zusätzlichen Zimmern wächst das Portfolio des Unternehmens an drei Standorten in Süddeutschland.

Hyatt hat das Me and All Hotel Leipzig eröffnet. Das neue Haus mit 282 Zimmern wird von der Lindner Hotel Group betrieben und erweitert die Lifestyle-Marke auf acht Standorte in Deutschland.

Eine externe Untersuchung hat die gegen Accor-Chef Sébastien Bazin erhobenen anonymen Vorwürfe nicht bestätigt. Der Verwaltungsrat des Hotelkonzerns hat das Verfahren daraufhin abgeschlossen.

Nach US-Sanktionen gegen den Eigentümer zweier Frankfurter Hilton-Hotels will Hilton laut Bloomberg die Managementverträge beenden. Bereits Anfang des Jahres hatte Booking.com die betroffenen Häuser aus seinem Angebot genommen.

Die The Chocolate on the Pillow Group (COTP) hat einen Miet- und Franchisevertrag für das im Bau befindliche Holiday Inn Express Kassel unterzeichnet. Damit sichert sich das Unternehmen das dritte Hotel aus der Insolvenz der Revo Hospitality Group.

Grand Metropolitan Hotels will das gemeinsame Joint Venture mit dem Versorgungswerk der Zahnärztekammer Berlin (VZB) beenden. Gleichzeitig berichten Medien über weitreichende Maßnahmen eines Amsterdamer Gerichts im laufenden Streit zwischen beiden Gesellschaftern.

Für das insolvente Traditionshotel Bösehof in Bad Bederkesa zeichnet sich eine Lösung ab. Ein Ehepaar aus der Region soll das Haus übernehmen, während die Gläubiger noch im Juli über den Insolvenzplan entscheiden.