Courtyard by Marriott Berlin Mitte erstes Hotel in Europa im neuen Courtyard-Design

| Hotellerie Hotellerie

Courtyard by Marriott hat die neue europäische Designstrategie im Courtyard by Marriott Berlin Mitte vorgestellt. Dazu wurden im Hotel die 267 Gästezimmer komplett renoviert. Die Gestaltung soll mit flexiblen Arbeitsbereichen punkten. Das Design sei laut Unternehmen "zeitgenössisch europäisch" und biete einen Materialmix in Naturtönen mit farblichen Akzenten. 

Das Hotel, das im ehemaligen Zeitungsviertel in der Nähe des Gendarmenmarktes liegt, ist das erste Hotel in Europa, in dem das neue Zimmer-Design enthüllt wird. Zu den neu gestalteten Gästezimmern gehören 236 Deluxe-Gästezimmer, 21 Superior-Gästezimmer, sechs Studios und vier Ein-Zimmer-Apartments mit separatem Wohn- und Schlafbereich und Kochnische.

Das Zimmerdesign wurde speziell auf die Bedürfnisse der Gäste zugeschnitten, wobei ein Schwerpunkt auf Flexibilität und eine intelligente Raumstruktur gelegt wurde. Heller Kunststein fügt sich auf Sideboards und unter dem Fernseher in das Farbkonzept mit ein. Das neue LED-Lichtkonzept soll mit den Berlin-Illustrationen in den Spiegeln das Ambiente mitten in der Hauptstadt unterstreichen. Durch die Neugestaltung der Schränke und deren Positionierung wurde mehr Bewegungsfläche im Zimmer geschaffen.

Für neue Möglichkeiten des Arbeitens im Zimmer sorgt zum Beispiel ein rotierbarer Schreibtisch, ein Beistelltisch und ein Hybridstuhl, der in Kombination mit einem Hocker zum Arbeiten und Entspannen genutzt werden kann. Die renovierten Badezimmer verfügen über Duschen mit Glasschiebetür, große Badezimmerspiegel mit integriertem Licht sowie Handtuchheizkörper. Die Modernisierung und der Aufbau einer zusätzlichen Frischwasserleitung sorgen für ausreichenden Wasserdruck und passende Wassertemperaturen.

„Wir sind sehr stolz, das erste Courtyard Hotel Europas zu sein, in dem das neue Design-Konzept der Marke umgesetzt wird“, sagt Michael Heigl, General Manager des Courtyard by Marriott Berlin Mitte. „Bei der Renovierung und der Auswahl der Produkte legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit, um ein umweltfreundliches Wohnen mit innovativer Technik zu verbinden und so auch den Bedürfnissen der Reisenden gerecht werden. Daher stand bei jeder sich stellenden Frage zum Ausbau und Umsetzung immer der Gast im Mittelpunkt.“

Im Zuge des Umbaus wurden zudem hauseigene Wasserenthärtungsanlagen für Warm- und Kaltwasser installiert, um Kalkablagerungen speziell in den Badezimmern zu reduzieren und somit weniger Chemikalien verwenden zu müssen. Zusätzlich kommen Wasserperlatoren zum Einsatz, um den Wasserverbrauch zu reduzieren. Ebenso erleuchten LED-Strahler die Gästezimmer und die Klimaanlage wurde aufgerüstet, um energieeffizienter zu arbeiten.

„Unsere Select-Service-Marken sind innerhalb des Portfolios von Marriott Bonvoy die treibende Kraft hinter dem Wachstum in Deutschland“, sagt Gitta Brückmann, Area Vice President Central Europe, Marriott International. „Courtyard by Marriott ist der Pionier in diesem Segment und wir sind stolz darauf, dass im Courtyard by Marriott Berlin Mitte das neue Design-Konzept erstmalig umgesetzt wird. Wir freuen uns darauf, die Gäste in unserer Hauptstadt damit zu begeistern.“

Courtyard by Marriott verfügt über ein Portfolio von über 1.265 Hotels weltweit in 60 Ländern. In der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) ist die Nachfrage nach Select-Service-Hotels nach wie vor sehr hoch. In Deutschland befinden sich derzeit 16 Hotels der Marke Courtyard by Marriott im Portfolio, in Österreich und der Schweiz jeweils zwei. Nach den Eröffnungen der Courtyard Hotels in Freiburg und München Garching 2021, ist für 2023 die Eröffnung eines weiteren Courtyard Hotels in Biel, in der Schweiz, geplant.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Hotelmarke Ruby expandiert mit der Eröffnung des Ruby Frida nach Stockholm. Das neue Haus im Stadtteil Kungsholmen setzt auf ein von den 1960er Jahren inspiriertes Designkonzept.

Deutschlands Beherbergungsbetriebe haben im Mai 2026 insgesamt 49,2 Millionen Übernachtungen verbucht. Der Zuwachs von 3,8 Prozent wurde von Gästen aus dem Inland getragen, während die Auslandsnachfrage leicht zurückging.

Düsseldorf weist einer Analyse von Listflix zufolge unter deutschen Städten ab 300.000 Einwohnern die höchste Dichte an Beherbergungsbetrieben auf. In der Gruppe von 100.000 bis unter 300.000 Einwohnern liegt Heidelberg vorn.

Riadh Ben Ali aus dem Kastens Hotel Luisenhof wurde als erster Concierge in Hannover in die Vereinigung Les Clefs d'Or aufgenommen. Die internationale Organisation zeichnet damit die Fachkompetenz des Hotelmitarbeiters aus.

Die Hotelgruppe Ensana Hotels eröffnet mit dem Sairme South ihren ersten Standort in Georgien. Das neue Haus im Kaukasus legt einen Schwerpunkt auf medizinische Wellness-Anwendungen.

Die Fattal Hotel Group hat mit dem Erwerb des The Blakely Hotel in New York erstmals ein Objekt in den USA übernommen. Nach einer geplanten Sanierung ist die Wiedereröffnung für Mitte 2027 vorgesehen.

Die Göbel Hotels starten im Oktober mit dem Green Trail Hotel in Korbach eine neue Budget-Marke. Das Projekt umfasst 41 Zimmer und setzt auf ein energetisches Konzept mit Photovoltaik und Wärmepumpen.

Union Investment hat das Hotel Hilton Garden Inn in Innsbruck an die Schiehser Hotels Gruppe veräußert. Wie das Unternehmen mitteilte, werde der bisherige Betreiber das Haus auch in Zukunft unter der Marke Hilton Garden Inn weiterführen.

Der deutsche Hotelinvestmentmarkt erzielte im ersten Halbjahr 2026 ein Transaktionsvolumen von 741 Millionen Euro. Trotz eines Rückgangs gegenüber dem Vorjahr blicken Experten für das Gesamtjahr optimistisch auf die Zwei-Milliarden-Euro-Marke.

Kleine Hotels und Gasthöfe stehen in Nordrhein-Westfalen unter Druck. Während die Zahl der Beherbergungsbetriebe binnen zehn Jahren deutlich sank, wuchs das Bettenangebot – und Ferienunterkünfte legten stark zu.