Das The Rilano Hotel München mit Minibar-Roboter

| Hotellerie Hotellerie

Im The Rilano Hotel München gibt es jetzt einen Minibar-Roboter. Jeeves bringt, ganz automatisch, Drinks, Snacks oder auch bestellte Room-Service-Artikel auf die Zimmer und kann auch als Concierge fungieren.

 „Bei der Entwicklung von Jeeves durften wir uns gleich zu Anfang mit Ideen und operativen Hinweisen einbringen“, berichtet Jan-Nicolas Corbach, Hoteldirektor im The Rilano Hotel München. „Denn wir wollen Innovationen fördern, in die Zukunft blicken und dabei Services neu und anders denken.“ Bereits seit ein paar Wochen ist weltweit der erste Room-Shopping-Roboter auf einer Etage im The Rilano Hotel München Einsatz. Hotelgäste bestellen Jeeves per Zimmertelefon. Er kommt an ihre Zimmertür. Nach Eingabe auf dem Display entnimmt der Gast aus seinen Schubladen Drinks, Snacks oder auch bestellte Room Service-Artikel. Die Bezahlung erfolgt über die Zimmerrechnung. „Die Gäste sind sehr angetan von Jeeves“, zieht Jan-Nicolas Corbach ein erstes Fazit.
 

„In den weiteren Etagen wollen wir Jeeves ebenso in naher Zukunft einsetzen.“ Hunger, Durst und keine Lust, das Zimmer zu verlassen? Minibar war gestern, heute verkauft Jeeves frische und auch gesunde Snacks aktiv auf der Etage. Der Gast gibt im Zimmertelefon einfach die Tastenkombination 333 ein, legt auf und kurze Zeit später ruft Jeeves zurück und meldet, dass er vor der Zimmertür steht. Der Gast öffnet die Tür und Jeeves präsentiert sein gesamtes Angebot. Mit einem Touch auf Jeeves’s Display öffnen sich die gekühlten Schubladen und der Gast kann die gewünschten Drinks und Snacks aus den Schubladen entnehmen. Die Einkäufe werden direkt der Zimmerrechnung zugebucht. Zudem hat der 1,20 Meter große Jeeves eine eingebaute Lieferschublade und hilft damit dem Front-OfficePersonal beim Room Service. Handtücher oder Zahnbürste werden per Jeeves auf die Zimmer gebracht. „Jeeves ist mit dem Hotel-Wifi verbunden, läuft komplett autonom, fährt Aufzug und ist jederzeit einsatzbereit“, erklärt Johannes Fuchs von Robotise aus München. Im The Rilano Hotel München versorgt der anthrazitfarbene Room-Shopping-Roboter derzeit eine Etage mit insgesamt 40 Zimmern. Mithilfe seiner modularen Kühlschubladen verfügt er über insgesamt 100 Liter Stauraum. Der Service soll bald auf das gesamte Hotel ausgedehnt werden.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Expedia Group beendet die Marke ebookers in Deutschland und weiteren europäischen Ländern. Nutzer werden künftig auf Hotels.com weitergeleitet, Bonus+-Guthaben wird in Hotels.com-Gutscheine umgewandelt

Die Arcotel Hotels ziehen Bilanz ihrer Umweltschutzinitiative und melden eine Spendensumme von einer Million Euro seit dem Jahr 2015. Neben dem freiwilligen Verzicht auf Zimmerreinigungen setzt das Unternehmen auf hoteleigene Bienenstöcke und Bildungsprojekte für Kinder.

Marriott International wandelt die Münchner Immobilie Dein Apart in ein Hotel der Marke Element by Marriott um. Das Haus in Unterföhring soll im September 2026 mit 561 Studios und Apartments für längere Aufenthalte eröffnen.

Das 25hours Hotel beim MuseumsQuartier in Wien hat die Neugestaltung des Lobbybereichs abgeschlossen. Neben veränderten Raumstrukturen und Arbeitsbereichen wurde das Design grundlegend überarbeitet.

Die Kempinski Group will künftig wieder stärker auf eigene Hotelimmobilien setzen. Konzernchefin Barbara Muckermann begründet den Strategiewechsel mit veränderten Erwartungen wohlhabender Gäste: „Sie bezahlen für etwas Unverwechselbares. Sie bezahlen nicht für Vanillejoghurt.“

Der Gassenhof in Ratschings bei Sterzing kündigt für den Sommer 2026 umfangreiche Neuerungen an. Geplant sind neue Suiten, zusätzliche Familienbereiche im Wellnessangebot sowie ein neues Restaurantkonzept.

Das ehemalige Hotel Schloss Spyker auf Rügen soll im Juni 2026 zwangsversteigert werden. Der angesetzte Verkehrswert für das frühere Hotelensemble liegt laut amtlicher Bekanntmachung bei 2,84 Millionen Euro.

Die Dormero Hotelgruppe übernimmt das Hotel Mader im oberösterreichischen Steyr mit 59 Zimmern. Das Unternehmen erweitert damit seine Präsenz auf dem österreichischen Markt auf insgesamt fünf Hotelstandorte und prüft bereits weitere Objekte.

BWH Hotels hat Gäste über einen monatelangen Zugriff auf Reservierungsdaten informiert. Laut einem Schreiben des Technologiechefs Bill Ryan waren personenbezogene Daten betroffen, Zahlungsinformationen jedoch nicht.

Laut einer Marktanalyse von Christie & Co erzielen privat geführte Hotels in Wien höhere Zimmerpreise als Markenhotels. Gleichzeitig nimmt der Wettbewerbsdruck im Wiener Hotelmarkt nach Angaben des Unternehmens weiter zu.