DEHAG Hospitality Group meldet Rekordumsatz im Jubiläumsjahr

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Die DEHAG Hospitality Group hat im Jahr 2025 nach eigenen Angaben den höchsten Gesamtumsatz ihrer Unternehmensgeschichte erzielt. Auf der Jahreshauptversammlung in Feldkirch (Österreich) habe die Gruppe einen Gesamtumsatz von 37,740 Millionen Euro ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahreswert von 35,576 Millionen Euro entspreche dies einem Anstieg um 6,1 Prozent. Zugleich begeht das Unternehmen im Jahr 2026 sein 50-jähriges Bestehen.

Nach Angaben der Unternehmensgruppe betreut die DEHAG heute mehr als 1.600 Hotels und Hotelketten. Eine der Tochtergesellschaften ist BWH Hotels, zu der 18 Hotelmarken gehören, darunter Best Western und WorldHotels. Weitere Gesellschaften und Dienstleistungen sind progros GmbH als Experten für Supply Chain Solutions, die unitels consulting für operatives Management und Buchhaltungsdienstleistungen, den Digitalisierungsspezialisten allinvos sowie die B.W. Hotel GmbH als Pächter von Hotelbetrieben. 

DEHAG veröffentlicht Umsatzzahlen und Jahresergebnis für 2025

Neben dem Umsatz legte die DEHAG auch Zahlen zum Jahresergebnis vor. Das Ergebnis vor Steuern habe im Jahr 2025 bei 585.931 Euro gelegen. Damit setze sich laut Unternehmen der positive Trend seit 2023 fort, auch wenn das Ergebnis unter den Werten der beiden Vorjahre geblieben sei. Für 2024 habe der Gewinn vor Steuern bei 632.775 Euro gelegen, für 2023 bei 649.489 Euro.

Das Eigenkapital sei im Jahr 2025 auf 4,271 Millionen Euro gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten beziffert die Unternehmensgruppe auf 165 Mitarbeiter. Darüber hinaus seien aktuell 160 Aktionäre über vinkulierte Namensaktien an der Gesellschaft beteiligt.

Unternehmensgruppe verweist auf stabile Entwicklung der Hotellerie

Marcus Smola, Vorstandsvorsitzender der DEHAG Hospitality Group und Geschäftsführer von BWH Hotels Central Europe, erklärte: „Die Umsatzentwicklung der DEHAG und ihrer Tochterunternehmen verlief 2025 sehr gut. Eine stabile Umsatzentwicklung in der Hotellerie führte dazu, dass alle Unternehmen an das bereits gute Vorjahresniveau anknüpfen konnten.“

Nach Darstellung des Unternehmens hätten sich Nachfrage und Buchungsaufkommen in der Hotellerie auch 2025 positiv entwickelt. Sowohl die Belegungszahlen als auch die durchschnittlichen Zimmerpreise seien leicht gestiegen. Im Tagungsgeschäft habe sich dagegen im vierten Quartal 2025 eine gewisse Zurückhaltung von Firmenkunden gezeigt.

Finanzvorstand beschreibt anhaltenden Kostendruck in der Branche

Alexander Kühnlein, Finanzvorstand der DEHAG Hospitality Group, verwies auf weiterhin hohe Belastungen auf der Kostenseite. Die Branche kämpfe nach seinen Angaben mit steigenden Personalaufwendungen sowie höheren Kosten für Energie, externe Dienstleistungen, Investitionen und Verbrauchsgüter.

„Die Branche kämpft wie in den Vorjahren mit erheblichen Kostensteigerungen. Neben den steigenden Personalaufwendungen kommen die Belastungen aus nahezu allen Beschaffungsbereichen - von Energie über den Einkauf externer Dienstleistungen bis hin zu gestiegenen Investitionskosten und sich verteuernden Verbrauchsgütern - hinzu“, sagte Kühnlein.

Darüber hinaus bestünden laut Kühnlein in vielen Hotels weiterhin finanzielle Belastungen aus der Pandemiezeit. Dazu gehörten unter anderem die Tilgung von Krisenkrediten sowie notwendige Investitionen, die in den vergangenen Jahren nicht umgesetzt werden konnten.

Mehrere Gesellschaften feiern Jubiläen innerhalb der Unternehmensgruppe

Parallel zum 50-jährigen Bestehen der DEHAG verweist die Unternehmensgruppe auf weitere Jubiläen innerhalb ihres Netzwerks. So begehe Best Western International sein 80-jähriges Bestehen, während Best Western in der DACH-Region auf 40 Jahre zurückblicke. Ebenfalls Jubiläen feiern nach Unternehmensangaben progros mit 40 Jahren, unitels consulting mit 30 Jahren und allinvos mit 20 Jahren.

Im Rahmen der Jahrestagung in Feldkirch kamen Vertreter der verschiedenen Gesellschaften sowie Hoteliers und Partner zusammen. Jochen Oehler, CMO der DEHAG Hospitality Group und Geschäftsführer von progros, erklärte: „Dass heute gleich mehrere Gesellschaften innerhalb der Gruppe auf bedeutende Jubiläen zurückblicken können, zeigt die langfristige Stabilität und Relevanz unseres Modells.“

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