DEHOGA Ba-Wü: Hotellerie beherbergt nur einzelne Geschäftsreisende

| Hotellerie Hotellerie

Die Ausnahme in der Corona-Verordnung für die Beherbergung von Geschäftsreisenden hat die prekäre Lage der Hotellerie im Land nicht verändert.

«Die Belegungen sind sehr, sehr gering und weit entfernt von jeder Wirtschaftlichkeit», sagte Daniel Ohl, Sprecher des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes in Baden-Württemberg, eine Woche nach Beginn der jüngsten Corona-Verordnung. Der Grund: Firmen hätten Präsenzveranstaltungen zugunsten von Online-Schalten abgesagt.

Die Härtefälle - beispielsweise wenn Angehörige von Klinikpatienten übernachten müssen - fielen nicht ins Gewicht, fügte er in Stuttgart hinzu. Mit Plausibilitätskontrollen stellten die Hotels fest, ob es sich bei ihren Gästen um Geschäftsreisende handelt.

In normalen Zeiten beginne der Betrieb bei 45 Prozent, in großen Städten bei 50 Prozent Auslastung wirtschaftlich interessant zu werden, erläuterte Ohl. Von diesen Zahlen könnten die Hotels derzeit nur träumen. Einige von ihnen mit klarer Ausrichtung auf Urlauber hätten den Betrieb vorläufig eingestellt.

Der Verband fordere, dass die November-Nothilfe des Bundes schnell, unkompliziert und in vollem Umfang bei den Betrieben ankomme. «Niemand darf durch den Rost fallen.» Sorge mache allen Gastronomen die Ungewissheit, ob sie im Dezember wieder öffnen dürfen. Viele treibe das Schicksal ihrer Mitarbeiter um. (dpa)


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Microsoft berichtet über erneute Cyberangriffe über Hotelnetzwerke. Die Angreifer nutzten vermeintliche Aktualisierungen und Anmeldeaufforderungen, um Schadsoftware zu verbreiten und Zugang zu Konten zu erlangen.

Travel + Leisure Co. und Wyndham erweitern ihre Zusammenarbeit, um klassische Hotels unter der Marke Sports Illustrated Resorts zu entwickeln. Für Chicago, Baton Rouge und Tuscaloosa nennt eine Mitteilung geplante Projektabschlüsse beziehungsweise Eröffnungen für 2027 und 2028.

Die Gelder der Betreiber-GmbH des ehemaligen Hilton-Hotels in Frankfurt-Gravenbruch bleiben eingefroren. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass auch die Bestellung eines starken vorläufigen Insolvenzverwalters daran nichts ändere.

Motel One und B&B Hotels erhalten im Treugast Rating 2026 erneut die Bestnote AAA. Odyssey Hotel Group steigt mit BBB ein, während Premier Inn und travdo ausgezeichnet werden.

Die Investmentgesellschaft Ardian und die Wohnplattform Rockfield haben eine Mehrheitsbeteiligung an dem Hybridhotel The Social Hub in Berlin am Alexanderplatz erworben. Die Transaktion markiert den ersten Schritt der neuen Wachstumsstrategie.

Stayery expandiert nach Österreich und realisiert gemeinsam mit der Real-Treuhand Immobilien ein neues Haus in Wien. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2030 vorgesehen.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Die IHG-Marke Ruby hat mit dem Ruby Lilou ihr erstes Hotel in Frankreich eröffnet. Das Haus in Marseille verfügt über 237 Zimmer und wird gemeinsam mit dem neuen Ruby Yani Workspace betrieben.

Novum Hospitality weist für 2025 Gesamterlöse von 450,9 Millionen Euro aus, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich integrierte die Hotelgruppe 40 Bestandshotels in die IHG-Systeme und sicherte acht Neubauprojekte.

Likestay erweitert sein Portfolio um zwei gepachtete Hotels auf rund 250 Zimmer. In Bochum übernimmt die Marke den Betrieb des bisherigen Wald & Golfhotels Lottental aus der Insolvenz, in Regensburg das bisherige Atrium im Park Hotel.