Dehoga-Präsident in Baden-Württemberg hat sein Hotel verkauft

| Hotellerie Hotellerie

Der baden-württembergische Dehoga-Präsident Fritz Engelhardt hat sein Hotel in Pfullingen verkauft. Das Haus war seit 51 Jahren in Familienbesitz - doch nun rechne sich der Betrieb nicht mehr, wie der SWR berichtet.

Ein Großteil der Gäste waren Geschäftsreisende. Da Engelhardt davon ausgeht, dass auch nach der Pandemie der Geschäftsreiseverkehr dauerhaft zurückgehen werde, sieht er für die Zikunft keine Perspektive. Zudem entstünden weitere Übernachtungsmöglichkeiten und einige Reutlinger Hotels böten ihre Zimmer zu Niedrigstpreisen an, so der SWR.

Der Verkauf sei kein Signal an die Branche, sondern einzig und allein der konkreten Situation in Reutlingen geschuldet, erklärte der Dehoga-Chef. Auch ohne Hotel will sich Engelhardt weiterhin als Landesvorsitzender für die Hotel- und Gaststättenbranche engagieren.

Neue Eigentümer des Hotels in der Kaiserstraße sind die Tochtergesellschaften der Bruderhaus Diakonie und des Zentrums für Psychiatrie Südwürttemberg. Geplant seien laut Bericht 15 stationäre und zehn ambulante Plätze zur Rehabilitation psychisch Kranker. Darüber hinaus sollen Wohnangebote für rund 20 Menschen entstehen, die nach Klinikaufenthalten betreut werden müssen, erklärte der Geschäftsführer dem SWR.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.

Die MHP Hotel AG hat ihren testierten Jahresabschluss 2025 vorgelegt. Das Unternehmen meldet steigende Umsätze und ein höheres EBITDA sowie einen Umsatzanstieg im ersten Quartal 2026.

Die Schollen Hotelberatung hat ihren Hotelmarkt Report NRW 2026 veröffentlicht. Der Bericht analysiert die zwölf größten Hotelstandorte in Nordrhein-Westfalen sowie aktuelle Entwicklungen bei Nachfrage, Projekten und Hotelinvestments.