Demnächst Flüchtlingsunterkunft - Dorint-Hotel in Frankfurt-Niederrad macht dicht

| Hotellerie Hotellerie

In Frankfurt-Niederrad gibt es seit 30 Jahren ein Dorint-Hotel, das zwischenzeitlich auch unter Accor Marken lief. Mit dieser Form der Gastfreundschaft nahe des Mains ist es bald vorbei. Das Hotel wird zu einer Flüchtlingsunterkunft umfunktioniert.

Dass das „Essential by Dorint“-Hotel an der Hahnstraße 9 zu einer Unterkunft für Geflüchtete umgebaut werden soll bestätigte Christian Rupp, Sprecher des Sozialdezernats der Stadt, diversen Medien: „Der Eigentümer des ehemaligen Dorint-Hotels überlässt der Stadt Frankfurt das Objekt, damit dort Menschen untergebracht werden können. Die bestehenden Hotelzimmer sollen in rund 100 kleine Appartements umgebaut werden, so dass Platz für bis zu 370 Personen geschaffen wird.“

Betreiben wird die Flüchtlingsunterkunft der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB). Geplant sei, im Frühjahr 2025 mit dem Umbau zu beginnen. Das Dorint Hotel schließt im Oktober seine Pforten. Ab 1. November mietet der ASB Landesverband Hessen das Gebäude für eine Laufzeit von 20 Jahren an.

Allen Mitarbeitern würden andere Arbeitsplätze innerhalb der Dorint-Hotelgruppe angeboten, teilte das Unternehmen mit. Besitzer des Gebäudes ist die Hotel in Frankfurt-Niederrad GmbH & Co. KG, bei der Dorint-Boss Dirk Iserlohe Prokura hat. Dass das Haus hätte ohnehin renoviert werden müssen, scheint vor Ort ein offenes Geheimnis zu sein.

Das Gebäude mit acht Etagen verfüge derzeit über 198 vollausgestattete Hotelzimmer und Suiten. „Es wurde ein Raumkonzept zur Zusammenlegung der vorhandenen Einheiten entwickelt, so dass 104 unterschiedlich große Apartments mit Küchen und Bädern entstehen“, schreibt die Honestis AG an diverse Medien.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Meininger Hotels plant für das zweite Quartal 2029 die Eröffnung eines zweiten Standorts am Kölner Barbarossaplatz. Durch die Umnutzung eines Bürogebäudes entstehen 305 Zimmer und rund 1.100 Betten für unterschiedliche Gästegruppen.

Hyatt und Coporgest haben Verträge für das neue Park Hyatt Comporta unterzeichnet, das 2029 in Portugal eröffnen soll. Die Anlage umfasst 58 Zimmer, mehrere Villen und Serviced Residenzen nahe Lissabon.

Der Unternehmer und Hoteleigentümer Klaus-Michael Kühne ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Neben seinem Engagement bei Kühne+Nagel, Hapag-Lloyd und Lufthansa stand er mit seiner Frau Christine hinter den Hotels The Fontenay in Hamburg und Castell Son Claret auf Mallorca.

Die Villa Florhof in Zürich ist nach zweieinhalbjähriger Bauzeit als erstes Lalique Boutique Hotel neu eröffnet worden. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 15. Jahrhundert bietet 13 Zimmer, Gastronomieflächen und historische Ausstattungsmerkmale.

Die Privathotels Dr. Lohbeck verzeichnen im ersten Halbjahr 2026 einen Nettoumsatz von 54 Millionen Euro.Treiber des Wachstums sind Inlandsreisen in Deutschland und Österreich sowie eine Gesamtauslastung von 60 Prozent.

Der GaultMillau prämiert das Appenzeller Huus in Gonten als Hotel des Jahres 2027. Neben einer ausgezeichneten Gastronomie unter Michael Gollenz umfasst der Hotelkomplex umfangreiche Weinkeller und einen spezialisierten Wellnessbereich.

Der Tourismus in Hamburg hat im ersten Halbjahr geringfügig zugelegt. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 0,5 Prozent auf 7,76 Millionen. Wachstumstreiber ist der deutsche Markt.

Die DQuadrat Living GmbH übernimmt das Intercity Hotel am Hauptbahnhof Bonn und führt den Betrieb als Mercure Hotel Bonn City Center weiter. Das bestehende Personal wird übernommen, zudem sind schrittweise Renovierungsarbeiten geplant.

Auf Mallorca eröffnet 2026 The Völkers House von Christian und Ninon Völkers. Das 28 Hektar große Country Estate umfasst 15 Suiten, ein Restaurant, einen Spa sowie ein Equestrian Centre mit Poloplatz.

Das Schlosshotel Berlin führt ein neues Long-Stay-Konzept ein und erweitert sein Angebot hierfür um 15 sogenannte "Schloss Residences". Das Modell kombiniert klassische Übernachtungen mit flexibel buchbaren Servicedienstleistungen.