Design Hotels erweitert Portfolio um 18 Häuser

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Design Hotels hat sein Portfolio um 18 Hotels der US-amerikanischen Gruppe Palisociety erweitert. Weitere Neuzugänge befinden sich in Italien, Japan, Portugal und den USA. Die Häuser verbinden historische Bausubstanz, regionale Architektur und zeitgenössisches Design.

Neue Mitglieder setzen auf regionale Identität und individuelle Gestaltung

Design Hotels hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr 18 Hotels der US-amerikanischen Hospitality-Gruppe Palisociety in sein Portfolio aufgenommen. Es handele sich um die bislang größte Erweiterung durch einen einzelnen Schritt. Hinter Palisociety steht der Gründer Avi Brosh, der die Gruppe 2008 in Los Angeles ins Leben rief und weiterhin deren kreative Ausrichtung prägt.

Statt eines einheitlichen Gestaltungskonzepts verfolgt Palisociety einen standortbezogenen Ansatz. Jedes Hotel werde individuell entwickelt. Zu den jüngsten Eröffnungen zählt das The Hôtel Lili in Beverly Hills mit 44 Zimmern. Das Haus verbindet laut Design Hotels Pariser Gestaltungselemente mit einer wohnlichen Einrichtung. Für das Frühjahr 2027 ist zudem die Eröffnung des Palihotel Palm Springs mit 116 Zimmern angekündigt.

Historische Gebäude werden zu zeitgemäßen Hotelkonzepten

In Italien gehört das Chapter Chianti zu den Neuzugängen. Das Hotel befindet sich in einem restaurierten Borgo aus dem 17. Jahrhundert, umgeben von mehr als 50 Hektar Weinbergen, Olivenhainen und Hügellandschaft. Das von Tristan du Plessis gestaltete Haus kombiniert historische Architektur mit zeitgenössischer Einrichtung und Kunst. Zum Angebot gehören das Restaurant Osso, eine Bar sowie der 500 Quadratmeter große Spa-Bereich F.A.R.M Social.

Auch in den USA setzt ein Neuzugang auf die Umgestaltung historischer Bausubstanz. Das Neptune in Providence, Rhode Island, ist in einem sanierten Gebäude aus dem Jahr 1912 untergebracht. Das Haus gehört zur US-amerikanischen Hotelgruppe Ash, die sich auf die Neugestaltung historischer Immobilien spezialisiert hat. Bei der Einrichtung treffen industrielle Gestaltungselemente auf Antiquitäten und individuell angefertigte Möbel. Neben einem Café und dem französischen Restaurant Mémère’s gibt es eine Cocktailbar und eine Karaoke-Bar.

Zwei japanische Hotels sollen kleinere Städte stärken

In Japan ergänzen zwei Häuser das Portfolio. Das Matsumoto Jujo befindet sich in Asama Onsen am Standort eines ehemaligen traditionellen japanischen Gasthauses. Die Anlage inmitten der nördlichen japanischen Alpen umfasst zwei Hotels: Matsumoto Honbako im ursprünglichen Gebäude und das neu errichtete, familienfreundliche Koyanagi. Beide Häuser verfügen über Zimmer mit Terrassen und Außenbädern. Zum gastronomischen Angebot zählen das Restaurant Dining 367 mit einem auf Holzfeuer basierenden Konzept sowie das Italian Alps Table.

Das zweite japanische Haus ist das Hotel Koo Otsu Hyakucho in Otsu, rund zwei Bahnstationen von Kyoto entfernt. Es verteilt sich auf sieben restaurierte traditionelle Stadthäuser, sogenannte Machiya. Ein Teil der Einnahmen fließt nach Angaben von Design Hotels an Geschäfte und Kunsthandwerker aus der Umgebung. Mit dem Konzept soll die wirtschaftliche Entwicklung der weniger besuchten Stadt unterstützt werden. Auf ein Abendrestaurant verzichtet das Hotel bewusst. Stattdessen sollen Gäste die Gastronomie vor Ort nutzen.

Portugiesisches Resort setzt auf regionale Bauweise

In Comporta ergänzt das Spatia Comporta das Portfolio. Das Resort umfasst 39 Zimmer und liegt auf einem geschützten Waldgrundstück mit Pinienbestand. Die Architektur greift traditionelle Cabana-Bauweisen und ländliche Gebäude aus der Region Alentejo auf. Natürliche Materialien wie Holz, Stein, Kork und Keramik prägen die Gestaltung. Zum Freizeitangebot gehören Yoga, Padel, Tennis und zwei beheizte Pools. Das Restaurant ŌRA verbindet mediterrane Küche mit regionalen Einflüssen aus dem Alentejo.

Design Hotels wurde vor mehr als 30 Jahren gegründet und umfasst nach eigenen Angaben inzwischen mehr als 350 unabhängig geführte Hotels in über 50 Ländern. Seit 2019 gehört das Unternehmen als Partner zum internationalen Hotelkonzern Marriott International. Die angeschlossenen Häuser sind damit auch in das Bonusprogramm Marriott Bonvoy eingebunden.

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