Diaoyutai Mansion in Frankfurt: Betreiber insolvent

| Hotellerie Hotellerie

Das Diaoyutai Mansion an der ehemaligen Rennbahn in Frankfurt ist nach 13 Jahren Bauzeit endlich fertiggestellt - die Zukunft des Hotels ist dennoch ungewiss. Denn nun ist die Betreibergesellschaft, die Diaoyutai Mansion Hospitality GmbH, in die Insolvenz gerutscht. Medienberichten zufolge sei das Hotel davon jedoch nicht betroffen. Eigentümerin ist die Huarong Group Deutschland GmbH, die laut FNP in den vergangenen Jahren selbst am Rande der Zahlungsfähigkeit stand. 

In der Frankfurter Hotel Alliance ist die Diaoyutai Mansion GmbH noch immer Mitglied. Bislang sei noch niemand auf sie zugekommen, zum Beispiel der Insolvenzverwalter wegen Aufschiebens der Mitgliedsbeiträge, wie die FNP eine Vertreterin eines der Häuser zitiert. 

Die betroffene Gesellschaft ist Teil der chinesischen Diaoyutai MGM Hospitality, die in China fünf Hotels betreibt. Das Haus in Frankfurt sollte Vorzeigeobjekt werden und den Start für eine europaweite Expansion markieren. Diaoyutai MGM Hospitality wiederum ist ein Joint Venture zwischen Diaoyutai State Guesthouse und MGM Resorts International. Das Hotelmanagement-Unternehmen konzentriert sich auf die Entwicklung von Luxushotels, Resorts, Residenzen, Einzelhandelseinrichtungen und Unterhaltungskomplexen.

Die bisherige Geschichte des Hotels an der ehemaligen Rennbahn war mehr als holprig. Die Baugenehmigung wurde bereits im Jahr 2007 erteilt. Doch gebaut wurde anschließend nicht immer. 2011 setzte die Stadt eine Frist für die Fortsetzung des Baus, obwohl das Haus ursprünglich 2009 fertiggestellt werden sollte. Die Corona-Pandemie sorgte für weitere Verzögerungen. 


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.

Wyndham Hotels & Resorts hat das Vienna House by Wyndham Frankfurt South eröffnet. Das Hotel in Sachsenhausen startet mit 104 Zimmern und soll bis Ende 2027 auf 139 Zimmer und Suiten erweitert werden.

B&B Hotels hat erste Häuser der Revo Hospitality Group übernommen und betreibt damit erstmals mehr als 250 Hotels in Deutschland. Weitere Standorte sind bereits vertraglich gesichert und befinden sich in der Vorbereitung.

Das Mercure Bonn City Center hat Anfang Oktober 2026 direkt am Hauptbahnhof eröffnet. Das von DQuadrat Living betriebene Haus wird nun bis zum ersten Quartal 2027 bei laufendem Betrieb renoviert.

he Living Circle führt die Bergwelt Grindelwald seit dem 1. Oktober 2026 operativ. Das Hotel und die Betriebsgesellschaft hatte die Gruppe bereits Ende November 2025 übernommen; bis zur Übergabe blieb Swiss Design Collection Betreiberin.

Leonardo Hotels hat zum 1. Oktober 2026 drei ehemalige Revo-Hotels mit insgesamt 735 Zimmern als Betreiber übernommen. Die Häuser liegen in München, Hannover und Braunschweig.

Ex-prizeotel-Chef Connor Ryterski startet mit einem Hamburger Family Office die Hotelmarke Kumo. Zwei Neubauten in Hamburg und Köln sollen ab 2029 eröffnen.

Das Waldorf Astoria Rabat Salé hat das Restaurant Aldabaran im 33. Stock des Mohammed VI Tower eröffnet. Alain Ducasse verantwortet damit sein erstes Restaurant in Marokko.

Nach bundesweiten Durchsuchungen in Hotels und Reinigungsfirmen sitzen zehn Beschuldigte in Untersuchungshaft. Oberstaatsanwältin Christine Höfele zufolge sollen Beschäftigte wie einst Sklaven für den Profit der mutmaßlichen Täter in Abhängigkeit gehalten worden sein.

Jochen Swoboda, CEO der Gesellschaft, erklärt, Seminaris werde in seiner bisherigen Form nicht weiterbestehen, und weist eine wirtschaftliche Schieflage als Grund für den Betreiberwechsel zurück. Aroundtown hatte die Fortführung der acht Hotels unter der Marke Seminaris angekündigt; vier Häuser wurden am 1. Oktober bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten.