Digitale Kunstmesse im Hotel Interconti Wien

| Hotellerie Hotellerie

Ab Donnerstag wird das Wiener Hotel Intercontinental zum Schauplatz der ansässigen Kunstszene. Bis zum 7. Februar findet dort eine Onlinekunstmesse statt. 13 Wiener Galerien nehmen an der Ausstellung teil, die coronabedingt ausschließlich virtuell stattfinden kann. Das Intercontinental stellt ihnen die Konferenzsäle zur Verfügung.

„Es ist ein Projekt, das durch die einmalige Chance entstanden ist, dass das Hotel Intercontinental uns seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt, weil derzeit keine Konferenzen stattfinden können“, erklärte Henrikke Nielsen von der Galerie Croy Nielsen der APA. Das Konzept: Jede Galerie stellt einen zeitgenössischen Künstler aus, der seine Werke in historischen Vitrinen präsentieren wird.

Diese Vitrinen stammen aus dem Museum für angewandte Kunst (MAK). Die komplette Ausstellung wird online dann als Film zu sehen sein. Dank Pop-Up Fenster, Links oder Interviews können die virtuellen Gäste mehr über die Kunst erfahren und direkt mit den Galerien in Kontakt treten. „Uns war von Anfang an bewusst, dass es keinen Sinn macht, online einfach Fotos der Werke zu zeigen“, so Nielsen. „Wenn schon online, dann ganz anders.“ 

Dennoch erklärte sie, dass sie mit dem Projekt keine neue Messe gründen wolle. Stattdessen sei es „ein experimentelles Format, das aus dieser Situation heraus entstanden ist.“ Eine Wiederholung sei dennoch nicht ausgeschlossen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die Immobiliengesellschaft Aroundtown, der die acht bislang unter der Marke Seminaris betriebenen Hotelimmobilien gehören, erklärt, die Häuser würden weiterhin unter dieser Marke geführt. Doch vier Hotels fehlen auf der Seminaris-Website und werden bei Belvilla by OYO unter Sunday-Namen angeboten – drei davon ausdrücklich mit dem Zusatz „ehemals Seminaris“.

Gezeiten Suites eröffnen am 1. Oktober 2026 ihr zweites Apartmenthaus in Büsumer Deichhausen an. Die 23 Apartments bieten Platz für zwei bis vier Personen, zehn Einheiten verfügen über eine eigene Sauna.

Smartments hat 206 Serviced Apartments im Berliner Quartier Forty4 angemietet. Die Eröffnung ist für 2029 geplant; nahezu alle Einheiten sollen einen Balkon oder eine Terrasse erhalten.

Im Sheraton Hannover Pelikan Hotel hat Künstler Sascha Dahl eine Art Suite mit 18 Werken eröffnet. Die Zusammenarbeit soll künftig durch Ausstellungen und weitere Veranstaltungsformate ergänzt werden.

CityHub plant ein Hotel mit 139 Einheiten am Leipziger Platz in Berlin. Für den Standort sollen rund 2.100 Quadratmeter bestehende Einzelhandelsfläche umgebaut werden.

Eine aktuelle Umfrage im Auftrag von a&o Hostels zeigt, dass Europas Reisende bei Unterkünften vor allem auf das Preis-Leistungs-Verhältnis und Sicherheit achten, während bekannte Marken an Bedeutung verlieren.

Der traditionsreiche Vitznauerhof am Vierwaldstättersee öffnet im 125. Jubiläumsjahr erstmals auch im Winter seine Türen und bietet ein neues Programm aus Kulinarik, Kultur und Wellness.

Das aja Garmisch-Partenkirchen hat sein fünfjähriges Bestehen mit einem Tag der offenen Tür und rund 1.000 Besuchern gefeiert. Zum Jubiläum stellte das Hotel zudem neue Namen für Bar und Restaurant vor.

Der Schweizer Ständerat hat der Verlängerung des Mehrwertsteuer-Sondersatzes von 3,8 Prozent für Beherbergungsleistungen bis Ende 2031 zugestimmt. HotellerieSuisse begrüßt die Entscheidung, bezeichnet vier Jahre allerdings als vergleichsweise kurzen Planungshorizont.

Aus einer Büro- und Einzelhandelsimmobilie am Frankfurter Ring soll Breras drittes Münchner Haus werden. Der Betreiber plant rund 152 Serviced Apartments und eine Eröffnung Anfang 2029.