Dorint Hotel Bonn schließt Modernisierung für rund zehn Millionen Euro ab

| Hotellerie Hotellerie

Das Dorint Hotel Bonn hat ein umfangreiches Modernisierungsprogramm abgeschlossen. Nach Angaben des Unternehmens seien in den vergangenen Jahren rund zehn Millionen Euro in das Haus investiert worden. Die Investitionen habe der Verpächter übernommen. Das Hotel mit 252 Gästezimmern wird seit Anfang 2023 von Dorint betrieben.

Hotel richtet Angebot auf Tagungen und längere Aufenthalte neu aus

Mit den abgeschlossenen Arbeiten hat das Hotel sowohl seine öffentlichen Bereiche als auch Zimmer, Suiten und Apartments erneuert. Nach Unternehmensangaben wurden auf zwei Etagen die Gästezimmer umfassend modernisiert und hochwertige Bäder eingebaut. Zudem stehen nun 14 renovierte Apartments mit Küche für längere Aufenthalte zur Verfügung. Weitere Zimmer sind im Rahmen eines sogenannten Soft-Refurbishments technisch und gestalterisch überarbeitet worden. Auch das Atrium sowie die Außenterrasse, die künftig als Riverside Lounge genutzt werde, seien neugestaltet worden.

Das von JOI-Design entwickelte Gestaltungskonzept greift die Geschichte des Hauses als früheren Treffpunkt internationaler Politiker auf und übertrage den Stil der 1950er-Jahre in ein zeitgemäßes Hoteldesign.

Modernisierter Konferenzbereich soll flexible Veranstaltungsformate ermöglichen

Einen Schwerpunkt der Investitionen bildet der Konferenz- und Tagungsbereich. Dort sind neue Raumkonzepte für unterschiedliche Veranstaltungsformate entstanden. Dazu gehörten unter anderem ein Creative Space für Workshops und Netzwerktreffen, der Boardroom Konrad Adenauer für kleinere Besprechungen sowie der technisch ausgestattete Raum Genscher für hybride Veranstaltungen. Darüber hinaus seien Lüftungs- und Beleuchtungstechnik, Kühlanlagen, Verschattung sowie sicherheitsrelevante Systeme erneuert worden.

Area General Manager Frank Schönherr erklärt: „Wir haben den Umbau genutzt, um unser Profil klar zu schärfen: ein modernes Tagungshotel mit starkem MICE-Fokus, attraktiven Angeboten für längere Aufenthalte und einem klaren Bekenntnis zur Stadt Bonn.“ Nach seinen Angaben verzeichne das Hotel sowohl im Zimmer- als auch im Tagungsbereich zweistellige Zuwachsraten gegenüber dem Vorjahr.

Dorint verweist auf strategische Bedeutung des Standorts Bonn

Verpächter Thorsten Bauschmann, geschäftsführender Kommanditist der HKB Hotel an der Kennedybrücke Bonn GmbH & Co. KG, erklärt: „Mit der umfassenden Modernisierung des Hauses an der Kennedybrücke investieren wir bewusst in die Zukunft des Standorts Bonn. Gemeinsam mit Dorint wollen wir die hervorragende Lage zwischen Rhein und Innenstadt optimal nutzen und das Hotel langfristig im Markt stärken.“

Stefanie Brandes, CEO von Dorint, bezeichnet Bonn als strategisch wichtigen Standort für die Hotelgruppe. Sie erklärt: „Mit dem umfassend modernisierten Dorint Hotel Bonn stellen wir uns langfristig und klar erkennbar auf: mit einem starken Tagungsprodukt, modernen Zimmern und Apartments und einem Haus, das die Geschichte des Ortes respektiert und gleichzeitig konsequent in die Zukunft denkt.“

Bei der Erstellung dieses Artikels kamen KI-gestützte Werkzeuge zum Einsatz. Die Inhalte wurden redaktionell überprüft. Feedback nehmen wir gerne unter news@tageskarte.io entgegen.


Zurück

Vielleicht auch interessant

Der Karmeliterhof in Boppard wird neues Mitglied bei Romantik Hotels & Restaurants. Das inhabergeführte Haus liegt in der Altstadt von Boppard im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal und verfügt über zehn Studios, Suiten und Apartments.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften 2026 in Mainz haben 51 Nachwuchskräfte aus dem Gastgewerbe um die Titel in drei Ausbildungsberufen gekämpft. Bayern gewann die Mannschaftswertung.

Scandic und Hilton wollen ihre Hotelentwicklung in Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland ausbauen. In Kopenhagen ist bereits ein Hilton-Hotel mit 284 Zimmern geplant, das 2029 eröffnen soll.

Union Investment hat den Mietvertrag für das Radisson Blu Hotel Manchester Airport bis Ende 2035 verlängert. Der Vertrag mit der Radisson Hotel Group enthält eine Option auf eine weitere Laufzeit von zehn Jahren bis Ende 2045.

Rechtsanwalt Peter Hense wirft den „derzeit reihenweise gehackten Dienstleistern“ vor, weder Behörden noch Vertragspartner oder Betroffene zu informieren. Das IT-Problem der Hotellerie sei vor allem ein Dienstleisterproblem, schreibt er. Die HSMA fordert mehr Transparenz und die Einhaltung gesetzlicher Informationspflichten.

Haus Maria Rast in Euskirchen soll unter Kloster Steinfeld und der Familie Scheidtweiler zu einem Seminar- und Hotelbetrieb ausgebaut werden. Langfristig sind nach einem Bericht des Wochenspiegels 50 bis 60 Doppelzimmer geplant. Ein Teil der Schönstätter Marienschwestern werde weiterhin am Standort leben.

Der Ensana Fürstenhof in Bad Griesbach hat nach einer umfassenden Modernisierung wiedereröffnet. Das Hotel umfasst 148 Zimmer und eine 4.500 Quadratmeter große Spa-Landschaft. Ein medizinischer Bereich ist für Anfang 2027 geplant.

Das von Fairmont Hotels & Resorts geführte Plaza Hotel in New York soll ab Januar 2027 mindestens vier Jahre geschlossen bleiben. Geplant sind Reparatur- und Restaurierungsarbeiten an der denkmalgeschützten Fassade. Das Plaza diente als Schauplatz mehrerer Filme.

Die Comer Group will das ehemalige Hilton-Hotel in Gravenbruch kaufen. Nach einem Bericht der Hessenschau ist der Vertrag unterschrieben, die behördliche Genehmigung steht jedoch aus. Der sanktionierte Geschäftsmann Ali Ansari darf von dem Verkauf nicht profitieren.

Kapital und Gästenachfrage sind vorhanden, doch Hoteltransaktionen müssen höhere Anforderungen erfüllen. Die vierte Ausgabe des „Expert Papers“ „Booking the Future“ von mrp hotels beleuchtet, worauf Investoren, Banken und Betreiber bei Finanzierung, Konzept und Wachstum achten.