Dormero-Hotels führen Mindestlohn von 12,72 Euro ein

| Hotellerie Hotellerie

Diese setzt sich aus einen Fixgehalt und monatlich ausbezahlten Gratisvergütungen zusammen. Bereits seit Januar 2021 hatte der Stundenlohn bei einem Vertragsneuabschluss 12,14 Euro betragen. Altverträge wurden und werden nach und nach an die neuen Konditionen angepasst.

„Wer in der Hotellerie Vollzeit arbeitet, soll von seinem Lohn anständig leben können. Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter die Chance haben, den Anschluss an die Mitte der Gesellschaft zu halten. Arbeit in der Hotellerie hat ihren Wert und der Lohn muss diesen Wert auch widerspiegeln“, so Ellen Hommel, die Personalchefin von Dormero.

„Während die Politik mit 12 Euro Wahlkampf betrieben hat, waren wir schon im vergangenen Jahr der Überzeugung, dass wir den Einstiegslohn an die Inflation und den Markt anpassen müssen“, so Manuela Halm, Geschäftsführerin der Dormero Deutschland Betriebs GmbH. „Dafür brauchte es in unseren Augen keine gesetzliche Regelung, jeder Unternehmer welcher etwas Gespür für den Markt hat, merkt selbst was wann nötig ist.“ Ellen Hommel ergänzt: „Mit diesem Lohnniveau sind wir aktuell am Markt sehr gefragt und blicken positiv in die Zeit nach Corona. Wir werden nun den Einstiegslohn jährlich evaluieren und dementsprechend anpassen.“ DORMERO betreibt derzeit 35 Hotels in vier Ländern.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

In Bayreuth ist es laut Polizei zu mehr als 100 auffälligen Hotelbuchungen über ein Online-Portal gekommen. Die Kriminalpolizei ermittelt wegen des Verdachts des Betrugs.

Patrizia hat für das Holiday Inn Express in Augsburg einen neuen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. Die The Chocolate on the Pillow Group übernimmt den Betrieb des Hotels mit 136 Zimmern.

Der Mainzer Stadtrat hat die Einführung einer Bettensteuer beschlossen. Kurz vor der Abstimmung hatte der DEHOGA Rheinland-Pfalz erneut versucht, die Entscheidung zu stoppen und für einen Gästebeitrag geworben.

Das aktuelle „mrp hotels quarterly“ sieht aktives Asset Management als zentrale Steuerungsfunktion für Hotelimmobilien. Vertreter aus Finanzwirtschaft und Hotellerie diskutierten steigende Kosten, veränderte Nachfrage und Unterschiede zwischen den Hotelsegmenten.

Marriott International meldet für das erste Quartal 2026 ein RevPAR-Wachstum von 4,2 Prozent und eine Rekord-Pipeline von fast 618.000 Zimmern. Trotz steigender Managementgebühren sank der Nettogewinn leicht auf 648 Millionen US-Dollar.

Novum Hospitality eröffnet mit dem Holiday Inn – the niu Quay in Hamburg-Harburg sein erstes Hotelprojekt in der kombinierten Rolle als Eigentümer und Betreiber. Das Haus umfasst 166 Zimmer und ist Teil des Projekts Aqua²dock am Harburger Binnenhafen.

Klarna und Minor Hotels kooperieren ab sofort in 13 europäischen Ländern, um Reisenden flexible Zahlungsmodelle anzubieten. Kunden können Hotelbuchungen künftig sofort oder in zinsfreien Raten begleichen.

Das Romantik Hotel Zell am See nimmt am 13. Mai nach umfassenden Renovierungsarbeiten den Betrieb für die Frühjahrssaison wieder auf. Die Umbaumaßnahmen betrafen vor allem die Optik und Ausstattung des Vier-Sterne-Hauses.

Das Hotel Taschenbergpalais Kempinski Dresden verzeichnet seit der Wiedereröffnung im Februar 2024 insgesamt 14.000 Gäste im Veranstaltungsbereich. Das Haus setzt bei seinem Angebot auf eine Kombination aus historischen Räumlichkeiten und regionalen Ausflugszielen.

Die MHP Hotel AG bringt ihre Eigenmarke Mooons erstmals nach Deutschland. Dafür wurde nun ein langfristiger Pachtvertrag mit der Rock Capital Group für einen Standort in Frankfurt am Main unterzeichnet.