Dormero verlängert Vorstandsverträge nach Rekordjahr 2024

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Die Dormero Hotelgruppe hat die Verträge ihrer beiden Vorstände, Michael-Hartmut Berger und Stephan Arnhold, vorzeitig verlängert. Bergers Vertrag läuft nun bis Ende 2026, Arnholds bis Ende 2027. Berger ist bereits seit 2019 im Vorstand für den Bereich Commerce tätig, während Arnhold seit 2022 als Finanzvorstand fungiert.

Michael Käfer, stellvertretender Aufsichtsratschef, betonte die Bedeutung dieser Verlängerungen: „Wir sind froh, dass wir frühzeitig Klarheit schaffen konnten. Berger und Arnhold stehen für Stabilität, Integrität und Kontinuität.“

Umsatzrekord und Finanzen

Finanzvorstand Stephan Arnhold präsentierte zudem die Geschäftszahlen für das Jahr 2024. Die Gruppe konnte ihren Nettoumsatz um 12,1 Prozent auf vorläufig 102,3 Millionen Euro steigern, was den höchsten Umsatz in der Unternehmensgeschichte darstellt. Das Eigenkapital lag bei knapp 50 Prozent.

Gleichzeitig wurden die während der Corona-Pandemie entstandenen Verbindlichkeiten weiter reduziert. Ben Dahlheim, Aufsichtsratschef, kommentierte die Entwicklung: „Wir sind auf einem sehr guten Weg, dennoch müssen wir demütig bleiben. Noch mahnen Altlasten aus der Corona-Zeit, die turbulente Weltpolitik sowie die bürokratische und schwache Binnenkonjunktur zur Vorsicht.“

Erfolg durch Partnerschaften und selektives Wachstum

Geschäftsführerin Manuela Halm führte den Erfolg des Unternehmens maßgeblich auf die zuverlässigen Partnerschaften mit den meisten Vermietern und Lieferanten zurück. Sie hob die Stabilität hervor, die sich durch die Beteiligung von Dr. Dahlheim als Hauptvermieter an 50 Prozent der Immobilien ergebe, was die tägliche Arbeit erleichtere. Auch im Dienstleistungsbereich habe man sich auf wenige Lieferanten konzentriert, was Zeit spare, Stress reduziere und Rückvergütungen sichere. „Wir hatten vor Corona über 100 unterschiedliche Dienstleister und Lieferanten. Diese haben wir auf unter 10 reduziert“, so Halm.

Mit aktuell 52 geöffneten Hotels und sechs weiteren in Planung sieht sich Dormero auf Kurs. Michael-Hartmut Berger erklärte, dass weiteres Wachstum angestrebt werde, jedoch nicht um jeden Preis. „Wir setzen beim Wachstum vor allem auf Nachhaltigkeit. Mieten über 600 oder 700 Euro pro Zimmer überlassen wir lieber den Spekulanten diverser Fonds. Jeder Hotelier weiß, dass das nicht dauerhaft funktionieren kann.“

Der Fokus für zukünftiges Wachstum liegt insbesondere auf Österreich und Spanien, wo laut Berger „einiges passieren wird.“


 

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