Historischer Fürstenhof in Bad Kissingen steht zum Verkauf

| Hotellerie Hotellerie

Der Fürstenhof in Bad Kissingen steht zum Verkauf. Die Historie des Fürstenhofs reicht über 160 Jahre zurück. Das ursprüngliche Gebäude wurde bereits 1856 als Kurhotel errichtet und beherbergte Gäste des europäischen Hochadels und Großbürgertums. Nach der Zerstörung im Jahr 1866 erfolgte der Wiederaufbau sowie mehrfache Erweiterungen. Ab 1906 wurde der Fürstenhof schließlich als Privatsanatorium und Hotel der gehobenen Kategorie betrieben.

Der Fürstenhof befindet sich direkt am Ufer der Saale und in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt der Kurstadt. Die zentrale Lage eröffnet Investoren diverse Nutzungsmöglichkeiten. Ina Sobotta, Senior Consultant Investment & Letting bei Christie & Co., kommentiert die Verkaufsfreigabe: „Die Lage und Historie dieses Objekts sind einzigartig – hier lässt sich etwas wirklich Besonderes schaffen.“

Bad Kissingen als moderner Gesundheitsstandort

Der Standort Bad Kissingen gilt seit über 500 Jahren als bedeutendes Zentrum für Kur und Gesundheit in Deutschland. Die sieben Mineral- und Heilquellen bilden das Fundament der Gesundheitskultur der Stadt. Historische Persönlichkeiten wie Kaiserin Elisabeth von Österreich („Sisi“) und Reichskanzler Otto von Bismarck trugen zum internationalen Ansehen Bad Kissingens bei.

Aktuell präsentiert sich die Stadt als moderner Gesundheitsstandort mit einem umfangreichen medizinischen Angebot. Dazu zählen Rehakliniken, Privatsanatorien und spezialisierte Einrichtungen, die Dienstleistungen in den Bereichen Prävention, Regeneration, Ernährung und mentales Wohlbefinden anbieten. Die weitläufigen historischen Kurbauten und der Kurgarten prägen die Atmosphäre des Ortes.

Attraktive Infrastruktur und Nutzungsperspektiven

Die Region Rhön bietet zudem Möglichkeiten für Aktivurlauber durch diverse Wander- und Radwege. Die verkehrstechnische Anbindung ist durch die Nähe zur Autobahn A7 (zehn Minuten) gegeben. Der internationale Flughafen Frankfurt ist in rund zwei Stunden erreichbar.

Die Perspektiven für das Objekt reichen laut Sobotta von einem klassischen Hotelbetrieb über Med-Spa-Konzepte bis hin zu spezialisierten Kureinrichtungen, einschließlich der Ergänzung durch Apartmenthäuser. Es wird ein hohes Interesse von Käufern erwartet, die die Lage mit Blick auf den Rosenpark und das Potenzial im Gesundheitssektor anerkennen.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das in das Stadion BayArena integrierte Hotel in Leverkusen firmiert seit dem Jahreswechsel unter dem Namen The Curve Hotel BayArena Leverkusen. Damit wechselt, nach über einem Vierteljahrhundert, das nächste Lindner-Hotel zur Hospitality X-Gruppe, die ebenfalls von einem Lindner-Spross, dem Sohn von Otto Lindner, geführt wird.

Die Welt zu Gast in beiden ostdeutschen Freistaaten. In den kommenden Wochen locken wieder Weltcups Wintersportfans nach Sachsen und Thüringen. Die Tourismusbranche frohlockt.

a&o Hostels erweitert das eigene Portfolio in Großbritannien durch den Erwerb von zwei ehemaligen Accor-Häusern in Manchester. Bis 2027 entstehen dort, nach umfangreichen Investitionen, über 1.200 Betten.

Die Vorreiter AG hat zum 1. Januar 2026 den Betrieb des Hotels Gut Steinbach Hotel Chalets SPA in Reit im Winkl übernommen. Das zur Vereinigung Relais & Châteaux gehörende Anwesen auf einem 50 Hektar großen Hochplateau in den Chiemgauer Alpen wird künftig unter der Leitung von Hotelmanager Raphael Merkel geführt.

Die österreichische Beherbergungsbranche sieht sich zu Beginn des Jahres 2026 mit einer paradoxen Marktsituation konfrontiert. Während die Nachfrage und die Auslastung stabil bleiben, gerät die reale Wertschöpfung zunehmend unter Druck, so ein aktueller Bericht.

Die deutsche Hotellerie befindet sich im Wandel. Für 2026 zeichnet sich ein Markt ab, in dem Chancen und Herausforderungen eng verknüpft sind. Laut Destatis haben sich die Übernachtungszahlen stabilisiert, gleichzeitig verschärfen steigende Personal- und Energiekosten, Fachkräftemangel sowie verändertes Buchungsverhalten die wirtschaftlichen Bedingungen. Klassische Preisstrukturen geraten zunehmend an ihre Grenzen.

Das Hotel Gut Brandlhof in Saalfelden hat nach neun Monaten Bauzeit sein neues Kongresszentrum World of Congress eröffnet. Mit einer Investition von 17 Millionen Euro und einer Fläche von 4.000 Quadratmetern setzt das Haus zukünftig auch auf große internationale Veranstaltungen.

Das Zeller Hotel + Restaurant in Kahl am Main investiert 1,3 Millionen Euro in die erste Phase einer Modernisierung. Unter dem Motto „Tradition und Wein“ wurden 17 Zimmer neu gestaltet, wobei der Fokus auf hochwertigen Materialien und regionalem Bezug liegt.

Der Hotelkonzern Hilton Worldwide Holdings hat Konsequenzen aus einem Vorfall im US-Bundesstaat Minnesota gezogen. Das Unternehmen entfernt ein Haus der Marke Hampton Inn aus seinem System, nachdem dort Mitarbeitern der US-Einwanderungsbehörde Immigration and Customs Enforcement (ICE) wiederholt Übernachtungen verweigert wurden.

Nach dem anhaltenden Stromausfall im Südwesten der Stadt werden für betroffene Berlinerinnen und Berliner die Kosten erstattet, wenn sie ein Hotelzimmer buchen. Bisher konnten Hotels bereits zu Sonderkonditionen gebucht werden.