Drittes Haus in Deutschland: Deutsche Hospitality eröffnet Zleep Hotel in Hannover

| Hotellerie Hotellerie

Mit dem Zleep Hotel Hannover kommt das dritte Haus der skandinavischen Marke nach Deutschland. Es entsteht in Zusammenarbeit mit der Krasemann Immobilien Gruppe, die das Hotelprojekt realisiert. Die Eröffnung des Neubaus mit fünf Etagen und 124 Zimmern, Lounge, integrierter Rezeption, Lobby sowie Frühstücks- und Barbereich ist für Ende 2022 geplant. Neben Hannover entstehen derzeit Zleep Hotels in Hamburg, Frankfurt/Rhein-Main, Madrid, Prag und Zürich.

Das Zleep Hotel Hannover wird sich in der Podbielskistraße im Stadtteil Groß-Buchholz befinden. Die Umsetzung des Projekts verantwortet das Architekturbüro Bünemann & Collegen. An der Umsetzung beteiligt ist darüber hinaus das Planungsbüro BBU.Projekt Architekten BDA. Das Investitionsvolumen beträgt rund 13 Millionen Euro.

„Mit dem Zleep Hotel Hannover bieten wir Freizeit- und Geschäftsreisenden sowie Messegästen zukünftig innovative, komfortable und zugleich preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten in Niedersachsens Landeshauptstadt. Mit Krasemann Immobilien haben wir einen ortskundigen und erfahrenen Partner an unserer Seite, um das Roll-Out der jungen Marke auf dem deutschen Markt weiter voranzutreiben“, so Robert Boller, Geschäftsführer der Zleep Hotels GmbH.

Jörn Starossom, Geschäftsführer von Krasemann Immobilien, ergänzt: „Nach der erfolgreichen Vertragsunterzeichnung freuen wir uns sehr auf die Zusammenarbeit mit der Zleep Hotel GmbH. Die Deutsche Hospitality hat sich als Hotelunternehmen in Europa einen Namen gemacht und wir sind von dem langfristigen Erfolg des Projekts am Standort Hannover überzeugt.“ Initiiert wurde das Projekt durch die Fortura Immobilien Entwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH.

Mit dem Zleep Hotel Hannover ist die Deutsche Hospitality zukünftig dreifach in Hannover vertreten. Zu den weiteren Hotels am Standort zählen das IntercityHotel Hannover und das IntercityHotel Hannover Hauptbahnhof Ost.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Österreichs Hotels erwarten für die Wintersaison stabile Übernachtungszahlen, aber rückläufige Betriebsergebnisse. Hohe Beschäftigungskosten, zurückhaltende Gästeausgaben und erschwerte Finanzierungen belasten die Betriebe.

Six Senses plant für 2027 vier Neueröffnungen in Mailand, Spanien, Tel Aviv und Saudi-Arabien. Vorgesehen sind Stadthotels, ein Resort auf einem historischen Anwesen und eine Anlage in einer Wüstenlandschaft.

Das Designer Motel glockna in Fusch an der Großglocknerstraße hat fünf Chalets und einen Infinitypool fertiggestellt. Die Eröffnung des Hotels mit Zimmern, Suiten, Spa und Restaurant ist für den 19. Dezember 2026 geplant.

Hotels unter einer Marke stellen inzwischen 45,5 Prozent der Hotelzimmer in Deutschland. Der DACH-Bericht von Horwath HTL dokumentiert steigende Markenanteile in allen drei Ländern und die Expansion durch Marken- und Betreiberwechsel.

Charlotte Pauls ist in den Bremer Familienbetrieb rund um das Hotel Munte eingetreten. Sie und ihr Cousin Luca vertreten die fünfte Generation der Unternehmerfamilie und sollen Mitte 2027 gemeinsam die Betriebsleitung übernehmen.

Premier Inn meldet zehn Hoteleröffnungen und 19 Prozent mehr Halbjahresumsatz in Deutschland. Zugleich steigt der bereinigte Vorsteuerverlust auf acht Millionen Pfund. Für das Gesamtjahr hält Whitbread am Gewinnziel für Deutschland fest.

Relais & Châteaux stellt seinen 580 Mitgliedern die Plattform MyImpact zur Verfügung. Sie erfasst CO₂-Bilanzen der Hotels und schätzt mögliche Emissionsminderungen; ab 2027 sollen betriebliche Praktiken auch in die Bewertung der Häuser einfließen.

May & Co. plant neben dem Kölner Dom ein Hotel mit rund 250 Zimmern. Die Untergeschosse des bestehenden Büro- und Geschäftshauses sollen erhalten bleiben; die Fertigstellung ist für Mitte 2030 vorgesehen.

Die So!Apart 2026 diskutiert das Verhältnis von Hotellerie und Apartmentsegment sowie Fragen zu Finanzierung und Buchungen über KI-Suche. Die Fachtagung findet am 18. und 19. November im Berliner Metropol statt.

 

Die Hotelstars Union sieht Fortschritte bei der Kennzeichnung der Hotelsterne in KI-Assistenten und auf Buchungsplattformen. Sterne sollten ausschließlich für offiziell klassifizierte Hotels verwendet und Bewertungen europaweit einheitlich dargestellt werden.