DSR Hotel Holding modernisiert A-ROSA Sylt

| Hotellerie Hotellerie

Die DSR Hotel Holding hat den zweiten Bauabschnitt der Modernisierung des A-ROSA Sylt abgeschlossen und dabei 56 Zimmer sowie Flure und Terrassen neu gestaltet. Die Arbeiten erfolgten nach Angaben des Unternehmens innerhalb einer neunwöchigen Umbauphase im laufenden Betrieb. Das Investitionsvolumen für diesen spezifischen Abschnitt beläuft sich auf rund 1,67 Millionen Euro.

Zusammen mit dem vorangegangenen Bauabschnitt vom Juni 2025 sind damit nun 77 der insgesamt 177 Zimmer des im Jahr 2010 eröffneten Hauses renoviert worden. Die Gesamtsumme der bisherigen Investitionen in die Erneuerung des Resorts auf der Nordseeinsel übersteigt laut Mitteilung den Betrag von 2,2 Millionen Euro. Die Modernisierung der verbleibenden Wohneinheiten ist in weiteren Phasen vorgesehen, um das Haus an die Qualitätsansprüche am Standort Sylt anzupassen.

Die neuen Zimmer greifen das bestehende Designkonzept auf. Natürliche Materialien, ein ruhiges Farbspektrum und klare Formen sollen eine Atmosphäre schaffen, die die Besonderheiten der Insel widerspiegelt. 30 der modernisierten Zimmer bieten direkten Meerblick und verfügen über zusätzliche Schlafsofas. Weitere Zimmer wurden mit einer Récamiere ausgestattet. 

Parallel zur Erneuerung der Gästezimmer wurden die Flure des Resorts in Gestaltung und Materialwahl an das neue Design angeglichen. Zudem umfasst die bauliche Maßnahme die Sanierung der Terrassen auf den Etagen eins bis vier des Haupthauses. 

Niklas Griffin, Director of Operations der DSR Hotel Holding, sagt dazu: „Mit der Modernisierung des A-ROSA Sylt investieren wir gezielt in die Weiterentwicklung eines unserer wichtigsten Resorts. Ziel ist es, die besondere Qualität des Standorts langfristig zu sichern und das Haus behutsam weiterzuentwickeln – mit einem klaren Fokus auf zeitgemäßes Design, hochwertige Materialien und den Komfort, den unsere Gäste heute erwarten.“

Die Modernisierungsarbeiten im Resort werden nach Angaben der Holding schrittweise fortgeführt, um den Betrieb nicht zu unterbrechen. Für das vierte Quartal 2026 ist die Neugestaltung von mehreren Suiten mit Meerblick geplant. Das Hotelprojekt wurde ursprünglich vor 16 Jahren fertiggestellt und ist seither ein fester Bestandteil der Beherbergungskapazitäten im gehobenen Segment auf Sylt.


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Stayery expandiert nach Österreich und realisiert gemeinsam mit der Real-Treuhand Immobilien ein neues Haus in Wien. Die Fertigstellung des Neubaus ist für Anfang 2030 vorgesehen.

Wenn Prozesse digitalisiert und automatisiert werden, muss dies immer mit einem finanziellen ROI einhergehen, sagt Lukas Fritschi, CEO von b_smart hospitality in einer neuen Folge des HotelPartner-Podcasts „AUSGEBUCHT!“. Wie das insbesondere auch Hotels in B-Lagen gelingen kann und welche Balance dabei wichtig ist, lesen Sie im Beitrag – oder hören Sie im Gespräch mit Host Oliver Meyer.

Die IHG-Marke Ruby hat mit dem Ruby Lilou ihr erstes Hotel in Frankreich eröffnet. Das Haus in Marseille verfügt über 237 Zimmer und wird gemeinsam mit dem neuen Ruby Yani Workspace betrieben.

Novum Hospitality weist für 2025 Gesamterlöse von 450,9 Millionen Euro aus, 4,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich integrierte die Hotelgruppe 40 Bestandshotels in die IHG-Systeme und sicherte acht Neubauprojekte.

Likestay erweitert sein Portfolio um zwei gepachtete Hotels auf rund 250 Zimmer. In Bochum übernimmt die Marke den Betrieb des bisherigen Wald & Golfhotels Lottental aus der Insolvenz, in Regensburg das bisherige Atrium im Park Hotel.

Aroundtown hat auch das HanseDom Hotel in Stralsund an Sunday Hotels vermietet. Das Hotel soll vollständig renoviert und dafür vorübergehend geschlossen werden; parallel ist eine Modernisierung des HanseDom geplant.

Premier Inn plant ein Hotel mit 244 Zimmern im Münsteraner Quartiersensemble „Drei Schwestern“. Das Haus am Dortmund-Ems-Kanal soll 2029 eröffnet werden.

Hotel Indigo hat weltweit das 200. Hotel eröffnet. Die zur IHG-Hotelgruppe gehörende Marke verdoppelte damit seit 2019 die Zahl ihrer eröffneten Häuser. Weitere 134 Hotels befinden sich derzeit in der Entwicklung.

Generator erweitert seine Präsenz in London und Paris. Das Unternehmen übernimmt das Novotel London Greenwich und unterzeichnet einen Managementvertrag für ein Bürogebäude im 13. Pariser Arrondissement.

LaPosch – Living Lands hat in Biberwier in Tirol eine umfangreiche Erweiterung eröffnet. Zehn neue Unterkünfte, ein neues Torhaus mit Gastronomie und ein Gartenbad ergänzen das bestehende Chalet-Dorf.