Stayery kommt nach Wien

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Die Real-Treuhand Immobilien errichtet im neunten Wiener Bezirk ein Serviced-Apartment-Haus mit 152 Einheiten für Kurz- und Langzeitaufenthalte. Das Projekt an der Spittelauer Lände markiert den Markteintritt der Berliner Marke Stayery in Österreich. Die Fertigstellung des Neubaus im Alsergrund ist für Anfang 2030 vorgesehen. Die österreichische Hauptstadt gilt als bedeutender Wirtschafts- und Messestandort mit internationaler Ausrichtung.

Architekturwettbewerb im Sommer 2025 entschieden

Der Entwurf für das Bauvorhaben stammt von dem Wiener Architekturbüro Alles WirdGut Architektur. Die Auswahl erfolgte im Rahmen eines im Sommer 2025 ausgetragenen Architekturwettbewerbs. Die Fassadengestaltung nimmt Bezug auf das grüne Farbschema der gegenüberliegenden U-Bahn-Station. Robert Grüschow, Gründer und CEO von Stayery, betont in diesem Zusammenhang, dass die gemeinsame Einbindung in die Wettbewerbsjury das enge Verständnis für das Vorhaben belege.
 

Konzept für Geschäftsreisende und Touristen geplant

Die Einheiten verfügen jeweils über eine Kochnische sowie Arbeitsbereiche. Im Erdgeschoss sind Gemeinschaftsflächen wie Coworking-Bereiche, Fitnessräume und Meetingräume vorgesehen. Karl-Heinz Daurer, verantwortlicher Geschäftsführer der Bauträgersparte der Real-Treuhand Immobilien, erklärt dazu, dass das Konzept den Wiener Beherbergungsmarkt bereichern werde. Die rechtliche Beratung erfolgte durch Stefan Horn von Wolf Theiss sowie durch Karl Koller von PwC Legal.

Weitere Standorte im deutschsprachigen Raum in Prüfung

Das Unternehmen prüft bereits zusätzliche Standorte in den innerstädtischen Bezirken Wiens sowie in Salzburg, Linz und Innsbruck. Der Fokus richtet sich dabei auf Objekte in Bestlage mit einer Größe von rund 60 bis 150 Einheiten. Robert Grüschow, Gründer und CEO von Stayery, erklärt dazu: „Wir wollen Stayery in Österreich auf dem gleichen Niveau etablieren, für das die Marke bereits in Deutschland steht.“ Die Betreibergesellschaft verwaltet branchenweit ein Portfolio von über 2.700 Einheiten an 25 Standorten.

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