ECE Work & Live erwirbt zwei Extended-Stay-Hotels in Großbritannien

| Hotellerie Hotellerie

Der Investment- und Immobilienspezialist ECE Work & Live weitet seine Aktivitäten auf dem britischen Hotelmarkt aus. Das Unternehmen hat zwei Häuser der Marke Staybridge Suites in Liverpool und Newcastle erworben. Damit setzt die ECE den ersten Schritt einer neuen Strategie um, die den Aufbau eines institutionellen Portfolios in britischen Regionalmetropolen vorsieht.

Strategische Partnerschaft für den britischen Markt

Der Ankauf markiert den Beginn einer langfristig angelegten Expansion. ECE Work & Live plant, ein Portfolio von sieben bis acht mittelgroßen Hotels außerhalb Londons aufzubauen. Das angestrebte Gesamtvolumen für diese Investitionen beläuft sich auf bis zu 150 Millionen GBP. Der Fokus liegt dabei auf dem mittleren bis gehobenen Segment in wirtschaftlich starken Regionen.

Für die Umsetzung dieser Strategie arbeitet das Unternehmen mit Maya Capital zusammen. Während Maya Capital die Expertise in der Objektsuche einbringt und die Rolle des Asset Managers übernimmt, liegt der operative Betrieb der neu erworbenen Häuser weiterhin in den Händen von Cycas Hospitality.

Fokus auf Extended-Stay und Value-add-Potenzial

Die Wahl der beiden Standorte in Liverpool und Newcastle begründet das Unternehmen mit einer stabilen operativen Performance und hohen Gästebewertungen der Häuser. Ein wesentlicher Treiber für das Investment ist die Marktsituation im Bereich der Langzeitunterkünfte.

Jan-Hendrik Walloch, Managing Director Investment bei ECE Work & Live, ordnet den Erwerb ein: „Der Ankauf der beiden Staybridge Suites-Hotels in Liverpool und Newcastle ist Teil unseres opportunistischen Ansatzes, gezielt in kleinere britische Hotelimmobilien zu investieren, die aufgrund ihrer Größe häufig von institutionellen Investoren übersehen werden. Insbesondere Extended-Stay-Konzepte sind in Großbritannien stark nachgefragt und bieten attraktive, wiederkehrende Renditen. Wir sehen hierin eine hervorragende Gelegenheit, ein Portfolio mit erheblichem Wertsteigerungspotenzial aufzubauen.“


 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Die wirtschaftliche Krise bei der Revo Hospitality Group führt anscheinend aktuell zu Betriebseinstellungen in Deutschland. Wie verschiedene Medien übereinstimmend berichten, stehen nach der im Januar angemeldeten Insolvenz nun zwei Häuser fest, die derzeit nicht buchbar sind.

Hyatt Hotels schließt seine Transformation zum Asset-Light-Unternehmen ab und meldet für 2025 Erlöse von 7,1 Milliarden US-Dollar. Trotz eines bilanziellen Nettoverlusts durch den Konzernumbau übertrifft das operative Ergebnis im Luxussegment die Erwartungen, während die Rekord-Pipeline von 148.000 Zimmern den Wachstumskurs für 2026 sichert.

Mandarin Oriental erweitert das Portfolio in Ägypten durch die Übernahme des Old Cataract in Assuan und des Winter Palace in Luxor. Erstmals bietet die Gruppe zudem eine eigene luxuriöse Flusskreuzfahrt auf dem Nil an.

Longevity ist in aller Munde – doch was steckt dahinter und wie wird das überhaupt ausgesprochen? Ein neues Symposium in Kitzbühel liefert Fakten für Hoteliers, die Langlebigkeit als Geschäftsmodell nutzen wollen.

Das Hotel EdeR FriDA in Maria Alm schließt umfangreiche Erweiterungsmaßnahmen ab. Mit elf neuen Zimmern, innovativen Themenkategorien und großflächigen Erlebnisbereichen baut die Eder Collection ihr Angebot für Familien in den Alpen weiter aus.

In Halstenbek bei Hamburg soll auf einer langjährigen Brachfläche eine großdimensionierte Topgolf-Anlage samt Hotel mit 150 Zimmern entstehen. Der Investor Greenreb plant ein Projekt im zweistelligen Millionenbereich.

Der Hotelinvestmentmarkt erreicht laut JLL einen Wendepunkt: Ein starker Kreditmarkt und hohe Kapitalverfügbarkeit treiben das globale Transaktionsvolumen 2026 an. Besonders Luxusobjekte und der asiatische Markt stehen im Fokus der Investoren.

 

Die Hotel-Pipeline in Europa erreichte Ende 2025 neue Höchststände. Besonders Projekte in der frühen Planungsphase sowie im Luxussegment verzeichneten Rekordwerte, wobei Deutschland nach dem Vereinigten Königreich den zweitgrößten Markt für Hotelentwicklungen darstellte.

Hilton hat die Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das gesamte Geschäftsjahr 2025 veröffentlicht. Während der Erlös pro verfügbarem Zimmer ein geringes Wachstum verzeichnete, meldet das Unternehmen einen Höchststand bei den projektierten Hotelzimmern.

Eine aktuelle Studie von SiteMinder belegt die wachsende Bedeutung inländischer Gäste für den deutschen Hotelmarkt. Sinkende Stornoquoten und eine Verschiebung der Buchungen in die Nebenmonate sorgen für mehr Planungssicherheit und eine stabilere Auslastung.