Ein Hotel aus Schiffskabinen

| Hotellerie Hotellerie

Nach einem halben Jahr Bauzeit haben die MV Werften und Genting Hong Kong zusammen mit beteiligten Partnerfirmen und Vertretern der Stadt Wismar Richtfest für ihre neue Beherbergungsstätte gefeiert. Der rund 5.000 Quadratmeter große Neubau wird 104 Zimmer auf drei Geschossen beherbergen. Im Erdgeschoss werden sich ein Restaurant, ein Barbereich, ein Ladengeschäft sowie Beratungs- und Schulungsräume befinden. Konzipiert ist die Unterkunft unter anderem für Subunternehmer, Lieferanten, Berater und Gäste der MV Werften sowie für Kollegen der Schwestergesellschaften aus Asien und den USA.

Das Besondere daran ist das Zimmerkonzept: Es wurden rund 20 Quadratmeter große Schiffskabinen installiert. Es sind die gleichen, die als Passagierkabinen an Bord der Global-Class-Kreuzfahrtschiffe eingesetzt werden. Im August wurden sie als Module auf einem Spezialtrailer angeliefert, mit einer speziellen Hebebühne und einem mobilen Kran nach oben gehievt, mittels höhenverstellbarer Rollen in den Rohbau gerollt und dort montiert.

Die Eröffnung ist für das zweite Quartal 2019 geplant. Die Unterkunft wird von einer eigenen Betreibergesellschaft, einer Schwestergesellschaft der Werft, betrieben. Insgesamt investieren die MV Werften einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in das Projekt.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Hotel Bareiss in Baiersbronn feierte sein 75-jähriges Bestehen. Der Familienbetrieb entwickelte sich seit 1951 von einem kleinen Kurhotel zu einem international ausgezeichneten Ferienresort unter der Leitung von Hermann und Hannes Bareiss.

Der RBB will eine Immobilie direkt neben dem Hauptgelände des Senders verkaufen. Wie die RBB media GmbH mitteilte, befinden sich in dem Gebäude am Kaiserdamm derzeit ein Hotel, Büro- und Lagerflächen sowie eine Bowlingbahn.

Das Ammersee Hotel in Herrsching stellt sich strukturell neu auf. Durch die Verpachtung an die Lieblingsplatz Hotels setzt das Traditionshaus auf eine Kombination aus digitaler Systemkraft und lokaler Betriebsführung, um den Herausforderungen des Marktes zu begegnen.

Rund 6,36 Millionen Übernachtungsgäste und etwa 11,02 Millionen Übernachtungen gab es vergangenes Jahr in Frankfurt. Das sind weniger als 2024. In einem Bereich wurde jedoch eine Bestmarke erreicht.

Accor und die GCH Hotel Group setzen ihre Expansion in Deutschland fort. Mit sechs neuen Verträgen für Marken wie ibis Styles und greet wächst das gemeinsame Portfolio um über 820 Zimmer an Standorten wie Berlin, Lübeck und Halle.

Laut der Kurzreise-Analyse 2026 gewinnen strukturierte Arrangements gegenüber reinen Übernachtungspreisen an Bedeutung. Transparente Gesamtpakete führen zu längeren Aufenthalten und einer höheren Wertschöpfung in regionalen Hotelmärkten.

Die Tourismusbilanz 2025 für Rheinland-Pfalz weist ein moderates Plus bei Gästen und Übernachtungen aus. Während Campingplätze und die Mosel-Region deutlich zulegen, liegen die Gesamtzahlen sowie das Angebot im Ahrtal weiterhin unter dem Niveau von 2019.

Der Hotelpächter von Meseberg, Bert Groche, will sich nach der Ankündigung der Bundesregierung, das angrenzende Schloss als Gästehaus aufzugeben, zurückziehen. Für ihn falle die Daseinsberechtigung weg, erklärte der 63-Jährige.

Nach dem wirtschaftlichen Erfolg des Frankfurter Hotels setzt die Hybrid-Marke LyvInn auf Expansion. Bis 2029 plant das Unternehmen unter 14 neue Standorte in europäischen Metropolen wie Berlin und Paris.

Zwei Ibis Budget Hotels in Berlin und Dresden stehen zum Verkauf. Die Objekte in Hoppegarten und Kesselsdorf können einzeln oder als Portfolio erworben werden und bieten verschiedene Optionen für Investoren im Budget-Segment.