Ein Hotel aus Schiffskabinen

| Hotellerie Hotellerie

Nach einem halben Jahr Bauzeit haben die MV Werften und Genting Hong Kong zusammen mit beteiligten Partnerfirmen und Vertretern der Stadt Wismar Richtfest für ihre neue Beherbergungsstätte gefeiert. Der rund 5.000 Quadratmeter große Neubau wird 104 Zimmer auf drei Geschossen beherbergen. Im Erdgeschoss werden sich ein Restaurant, ein Barbereich, ein Ladengeschäft sowie Beratungs- und Schulungsräume befinden. Konzipiert ist die Unterkunft unter anderem für Subunternehmer, Lieferanten, Berater und Gäste der MV Werften sowie für Kollegen der Schwestergesellschaften aus Asien und den USA.

Das Besondere daran ist das Zimmerkonzept: Es wurden rund 20 Quadratmeter große Schiffskabinen installiert. Es sind die gleichen, die als Passagierkabinen an Bord der Global-Class-Kreuzfahrtschiffe eingesetzt werden. Im August wurden sie als Module auf einem Spezialtrailer angeliefert, mit einer speziellen Hebebühne und einem mobilen Kran nach oben gehievt, mittels höhenverstellbarer Rollen in den Rohbau gerollt und dort montiert.

Die Eröffnung ist für das zweite Quartal 2019 geplant. Die Unterkunft wird von einer eigenen Betreibergesellschaft, einer Schwestergesellschaft der Werft, betrieben. Insgesamt investieren die MV Werften einen niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in das Projekt.
 

Zurück

Vielleicht auch interessant

Das Kölner Hopper Hotel St. Josef wurde neugestaltet, die Zimmer und öffentlichen Bereiche erhielten ein neues Designkonzept. Das Projekt verbindet den Erhalt historischer Bausubstanz mit nachhaltigen Materialien und moderner Ausstattung.

Nach einem Bericht des SWR haben zwei Mainzer Hotels sämtlichen Beschäftigten gekündigt. Die Gewerkschaft NGG vermutet einen Zusammenhang mit einer geplanten Betriebsratsgründung, während die Hotelgruppe von dringenden betrieblichen Erfordernissen spricht.

Der geplante Verkauf des ehemaligen Dorint-Hotels am Stausee Bitburg an die Interspa-Gruppe ist gescheitert. Damit können auch die im Frühjahr 2025 vorgestellten Pläne für ein Familien- und Wellness-Resort vorerst nicht umgesetzt werden.

Scandic und Axfast planen in Stockholm ein unterirdisches Hotel mit 135 fensterlosen Zimmern. Das Haus soll 2027 eröffnen und in einem umgebauten Gebäude unter der Drottninggatan, der bekanntesten Einkaufsstraße Stockholms, entstehen.

Limehome hat im ersten Halbjahr 2026 nach eigenen Angaben neue Partnerschaften geschlossen und seine Expansion in mehreren europäischen Märkten fortgesetzt. Dazu gehören ein erstes Projekt mit Aroundtown in Frankfurt sowie weitere Vorhaben in Deutschland, Großbritannien, Italien, Belgien und den Niederlanden.

Der Badische Hof in Baden-Baden nimmt den Betrieb unter der Marke Leonardo Limited Edition wieder auf. Nach einer ersten Phase im Juli folgt im Herbst das offizielle Grand Opening.

Premier Inn baut ihre barrierefreien Angebote aus und treibt die Zertifizierung ihrer Standorte nach dem Standard Reisen für Alle voran. Zudem investiert das Unternehmen in die Inklusion am Arbeitsplatz.

Die Achat Hotels strukturieren ihr Geschäftsmodell um und setzen künftig verstärkt auf Businessgäste. Zudem erhalten die Hoteldirektoren mehr Eigenverantwortung und die IT-Systeme wurden zentralisiert.

In Köln-Deutz soll auf einer Grünfläche ein bis zu 60 Meter hohes Hotel- und Bürogebäude entstehen. Nach einem Bericht des WDR formieren sich dagegen Anwohner und Teile der Kommunalpolitik.

Das traditionsreiche Grand Hotel Europa in Innsbruck hat einen neuen Betreiber. Minor Hotels will das seit Jahren leerstehende Haus nach einer umfassenden Revitalisierung im Jahr 2029 als NH Collection Hotel wieder eröffnen.